Ein Online-Magazin der "Railway - Media - Group"
NEWS
 
 
Darf ein Känguru in die stadt.regio.tram.?

Die stadt.regio.tram. Gmunden-Vorchdorf macht Schule. Am 23. Oktober nutzten 16 SchülerInnen der Volksschule Brahmsschule die Gelegenheit, um im Infowaggon ihre brennendsten Fragen rund um das Projekt zu stellen.
„Zusammenrücken“ hieß es heute Vormittag im kleinen, historischen Infowaggon der stadt.regio.tram. Gmunden-Vorchdorf. Die SchülerInnen der 4. Klasse der Volksschule Brahmsschule waren gekommen, um von Christa Holzinger Antworten auf ihre wichtigsten Fragen zu erhalten. Dabei reichte das Spektrum von grundlegenden Fragen über die Dauer der Bauzeit und das Aussehen der neuen Triebfahrzeuge, bis zu sehr technischen Details wie die Befahrbarkeit des Trauntors und der engen Kurve oder die Frage, warum die neue Bahn zweispurig sein wird. Christa Holzinger, die im Infowaggon jeden Dienstagvormittag die Fragen von Interessierten beantwortet, konnte den Wissensdurst der Kinder mit Infos aus erster Hand stillen. Selbst auf die Frage, ob man ein Känguru mit in die stadt.regio.tram. nehmen darf, gab es eine zufriedenstellende Antwort. Sofern es ein Känguru nach Gmunden schaffe und keine anderen Fahrgäste gefährde, sprich boxt, dürfe auch das Beuteltier ohne Umsteigen vom Bahnhof Gmunden bis Vorchdorf fahren. Für Hunde gilt das übrigens auch.
Haben auch Sie Fragen zur stadt.regio.tram.? – Der Infowaggon beim Salzträgerbrunnen ist jeden Dienstag von 8.30-12.00 Uhr besetzt. Für Gruppen sind nach Voranmeldung auch andere Öffnungszeiten möglich.
Alle Infos zum Projekt unter www.stadtregiotram-gmunden.at

Quelle: Stern & Hafferl / 23.10 2014

 
Siemens liefert Signaltechnik für neue U-Bahnlinie
3 im chinesischen Xi'An

Siemens hat, nach erfolgreicher Ausrüstung der Linie 1 im Jahr 2013, den Auftrag erhalten, die neue U-Bahnlinie 3 mit dem funkbasierten Zugbeeinflussungssystem Trainguard MT auszurüsten. Diese Lösung verbraucht durch optimierte Beschleunigungs-, Fahr- und Bremsvorgänge weniger Energie und erhöht die Pünktlichkeit der Fahrzeuge. Den entsprechenden Auftrag erteile die China Railway Signal & Comm. Corp (CRSC). Das Auftragsvolumen beträgt rund 28 Millionen Euro.

Zusammen mit den Linien 1 und 2 bildet die Linie 3 das Hauptnetz für den Personennahverkehr in Xi'An. Die rund 39 Kilometer und 26 Stationen umfassende lange Linie 3 wird als Hauptverkehrslinie den Norden mit dem Westen Xi'An‘s verbinden. Die Linie 3 wird mit dem automatischen Zugsicherungssystem Trainguard MT von Siemens ausgestattet. Dies ermöglicht eine optimale Zugtaktung je nach Passagieraufkommen und ein Maximum an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit für den Metro-Betrieb. Dabei fährt eine integrierte Fahr-Brems-Automatik (Automatic Train Operation - ATO) den Zug automatisch und energieeffizient. Der Datenaustausch zwischen Metrolinie und Fahrzeug erfolgt kontinuierlich über das Funksystem Airlink. Im Vergleich zu konventionellen Zugsicherungssystemen reduziert der Einsatz eines Trainguard-MT-Systems die Anzahl der streckenseitigen Ausrüstungen wie beispielsweise Signale und Freimeldesysteme. Dies führt zu weniger Installations- und Wartungsaufwand und damit zu einem geringeren Ersatzteilbedarf.

Die Siemens-Lösung Trainguard MT ist heute das meist verbreitete Zugbeeinflussungssystem weltweit. In China wird Trainguard MT bereits in Peking, Guangzhou, Suzhou, Chongqing und Nanjing sowie auf der GuangFo-Linie zwischen Guangzhou und Foshan eingesetzt. Auch die Betreiber der zurzeit im Bau befindlichen Strecken in Qingdao, Dongguan und Fuzhou haben sich für Trainguard MT von Siemens entschieden.

Quelle: Siemens AG / 23.10.2014

 
Der 50. V-Wagen für die Wiener U-Bahn

Den 50. V-Wagen im Fuhrpark der Wiener U-Bahn präsentierten Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien, und Wolfgang Hesoun, Generaldirektor Siemens Österreich, im Rahmen einer Probefahrt. Damit ist nun jeder dritte U-Bahn-Zug im Wiener Netz ein V-Wagen. Bis 2017 sind weitere elf Züge bestellt. Produziert wird der V-Wagen im Wiener Siemens-Werk. Die Drehgestelle und Radsätze kommen aus dem Grazer Werk.

„Der V-Zug erfreut sich bei unseren Fahrgästen großer Beliebtheit. Wie bei Bus und Straßenbahn modernisieren wir unseren Fuhrpark auch bei der U-Bahn in den nächsten Jahren sukzessive“, berichtet Geschäftsführer Günter Steinbauer.
„Der V-Wagen basiert auf Entwicklungen, welche den letztverfügbaren Stand der Technologie verkörpern, Kundenwünsche und Erkenntnisse aus dem Probebetrieb berücksichtigen und so den technischen Fortschritt für die Menschen erfahrbar machen“, betont Wolfgang Hesoun.

Der 50. V-Zug ist seit wenigen Tagen im Linienbetrieb im Einsatz und wird
vorwiegend auf der Linie U3 zum Einsatz kommen. Insgesamt investieren die Wiener Linien 2014 rund 140 Millionen Euro in die Anschaffung neuer U-Bahnen, Straßenbahnen und Autobusse. Der erste der durchgängig begehbaren V-Züge ist bereits seit dem Jahr 2006 im Einsatz.
Um den Komfort der Fahrgäste der Wiener Linien zu steigern, sind alle neuen V-Züge mit einer Klimaanlage ausgestattet. Die 112 Meter langen und durchgängig barrierefreien U-Bahn-Züge haben Platz für knapp 900 Fahrgäste. Etwa 40 Fahrgäste pro U-Bahn-Garnitur mehr als im Vorgängermodell, dem historischen Silberpfeil.
Die neuen V-Züge bieten auch Rollstuhlfahrern oder Fahrgästen mit Kinderwägen mehr Platz, zudem überbrücken ausklappbare Rampen bei der ersten und letzten Tür den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug. Auch das helle und freundliche Innendesign ist bei den Fahrgästen beliebt.
Der V-Wagen ist zudem besonders umweltfreundlich und energieeffizient. Der beim Bremsen der U-Bahn erzeugte Strom wird zurück ins Stromnetz gespeist und senkt somit den Energieverbrauch. Nach Ablauf ihrer Einsatzdauer können die V-Züge zu 90 Prozent recycelt werden. Für zusätzliche Sicherheit der Fahrgäste sind die neuen U-Bahn-Züge videoüberwacht. Der V-Wagen wird im Siemens-Werk in Wien
Simmering als Konsortialprojekt von Siemens, Bombardier Transportation und Vossloh Kiepe produziert.

Quelle: Siemens / 21.10.2014

 
Olympiapark: MVG stellt 35 neue Busse vor; Buszug-
Flotte wächst um weitere 12 Gespanne

Die Busflotte der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wird erneut modernisiert, erweitert – und noch attraktiver. In den nächsten Wochen werden sukzessive 12 neue Buszüge (Solobusse mit Anhänger) und weitere
23 kuppelfähige Solobusse in Betrieb genommen. Bereits heute präsentierten
sich die Neuzugänge bei einem Fototermin auf dem Tollwood-Gelände
im Olympiapark.

Lieferant der neuen Fahrzeuge ist die MAN Truck & Bus Deutschland
GmbH. Elf der insgesamt 35 Solobusse ersetzen Bestandsfahrzeuge, die
aus Altersgründen ausgemustert werden müssen. Mit den übrigen 24 Bussen
und zwölf Anhängern (Göppel) wird der Wagenpark erneut aufgestockt.
Die zusätzlichen Buszüge werden schwerpunktmäßig auf den Linien
51/151 und 53 sowie für einzelne Verstärkerfahrten auf der Linie 160
eingesetzt. SWM/MVG investieren für die neuen Fahrzeuge knapp 12 Millionen Euro.

Die 12 Meter langen Solobusse verfügen über einige spezielle technische Elemen-te für den Einsatz als Zugfahrzeug mit Personenanhänger: Sie haben eine Anhän-gerkupplung, Anschlüsse z. B. für Druckluft, Elektrik und Datenversorgung sowie 360 PS. Die Solobusse bieten 66 Fahrgästen Platz und verfügen über drei Türen, die elektrisch angetrieben werden. Alle Fahrzeuge sind behindertengerecht gestal-tet und haben eine Klapprampe für Rollstuhlfahrer sowie eine Absenkmöglichkeit auf der Türseite (Kneeling). Außerdem verfügen sie über Monitore für die Fahrgas-tinformation, eine Klimaanlage und Videokameras. Ferner ist jeder der 35 neuen Solobusse – wie die gesamte MVG-Busflotte – mit Partikelfilter ausgestattet. Sämtliche Fahrzeuge erfüllen die derzeit höchste Abgasnorm Euro 6.
Mit Anhänger werden die kuppelfähigen Solobusse zu Buszügen mit fünf Türen auf einer Gesamtlänge von ca. 23 Metern. Sie bieten rund 30 Prozent mehr Kapa-zität (130 Plätze) als Gelenkbusse und sind damit bestens geeignet für die Spit-zennachfrage im Berufs- und Schülerverkehr. Das Platzangebot kann durch Ab-kuppeln des Anhängers ohne großen Aufwand bedarfsgerecht und damit beson-ders wirtschaftlich auf die Nachfrage ausgerichtet werden. Der Anhänger hat somit eine längere Lebensdauer als das Zugfahrzeug und verbraucht nicht unnötig Energie für Überkapazitäten in Schwachlastzeiten. Selbstverständlich sind auch die Anhänger behindertengerecht ausgestattet (Kneeling, Klapprampe), klimatisiert, videoüberwacht und mit Info-Monitoren ausgestattet.

MVG-Chef Herbert König: „Unser Bussparte wächst von Jahr zu Jahr, weil wir auch dort eine stetig steigende Nachfrage verzeichnen. Die Zahl der Fahrgäste hat allein in den letzten zehn Jahren um fast 20 Prozent zugelegt. Im Berufsver-kehr setzen wir aktuell 417 Busse ein. Zum Fahrplanwechsel im Dezember steigt diese Zahl erneut, und zwar um rund 20 zusätzliche Fahrzeuge. Der Boom beim Bus war auch der Auslöser für die Wiedereinführung von Buszügen im MVG-Netz: Die ersten zehn Gespanne fahren seit einem Jahr zuverlässig durch München und schaffen mehr Platz auf besonders stark nachgefragten Linien. Nun kommen noch mal 12 Fahrzeuge dazu. Mit insgesamt 22 Buszügen stehen den Fahrgästen der MVG dann bereits 1.400 Plätze mehr zur Verfügung als mit herkömmlichen Solo-bussen ohne Anhänger. Der Einsatz der Gespanne ist inzwischen eine viel beach-tete Erfolgsgeschichte, die auch bei Verkehrsunternehmen deutschlandweit auf großes Interesse stößt. Hier zählt München zu den Vorreitern unter den Großstäd-ten in Deutschland.“

Quelle: MVG / 21.10.2014

 
Siemens automatisiert neue Metrolinie im mexikanischen Monterrey

Siemens wird die neue Metrolinie 3 der mexikanischen Millionenmetropole Monterrey mit Telekommunikations-, Sicherungs- und Betriebsleittechnik ausrüsten. Die rund sieben Kilometer lange Strecke soll die nordöstlich gelegenen Wohnorte sowie das städtische Krankenhaus mit dem Zentrum verbinden. Der Auftrag mit einem Gesamtwert von rund 25 Millionen Euro wurde von der Regierung des Bundesstaates Nuevo León (Secretaría de Obras Públicas del Estado de Nuevo León) erteilt. Die Inbetriebnahme der neuen Linie ist für Herbst 2015 geplant.

Um den steigenden Transportbedarf Mexikos zu decken, hat die Regierung angekündigt, bis zum Ende der Amtszeit 2018 in mindestens 40 von 52 Großstädten öffentliche Nahverkehrssysteme zu errichten. Im Rahmen dieses Vorhabens wird Siemens die acht Stationen umfassende Bahnstrecke in Monterrey mit dem automatischen Zugbeeinflussungssystem CTS/M (Magnetic Train Stop) ausstatten. Für die automatische Zugüberwachung kommt das Betriebsleitsystem Vicos zum Einsatz, für die Telekommunikationsausrüstung die bewährte Siemens-Lösung RailCom Manager. Zur Zugsteuerung werden zwei elektronische Stellwerke vom Typ Sicas installiert. Die Signaltechnik wird über die Betriebsleitzentrale in Cuauhtemoc gesteuert und überwacht. Die neue Metroverbindung ist für ein erwartetes Verkehrsaufkommen von rund 280.000 Fahrgästen täglich ausgelegt und soll die Verkehrssituation in der Stadt erheblich entspannen.

Monterrey ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Nuevo León und liegt rund 900 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt. Die dort bereits existierenden Linien 1 und 2 befördern jährlich rund 170 Millionen Fahrgäste. An dem Bau beider Linien hat sich Siemens mit der Lieferung von unterschiedlichen Systemen beteiligt. Die in den 90er Jahren in Betrieb gegangene Linie 1 verbindet auf rund 19 Kilometern den Osten mit dem Westen der Stadt. Die rund fünf Kilometer lange Linie 2 nahm im Jahr 1994 den Betrieb auf – wurde 2005 jedoch von einem von Siemens geleiteten Konsortium nochmals um weitere acht Kilometer in Richtung Norden als schlüsselfertige Anlage verlängert.

Quelle: Siemens / 15.10.2014

 

Stadlers Blizzard für die Strassenbahnmärkte der GUS-Länder

Die Stadler Rail Group hat auf der diesjährigen InnoTrans in Berlin eine ihrer jüngsten Innovationen vorgestellt: den Prototyp einer 100-Prozent-Niederflur-Breitspurstrassenbahn namens Metelica. Die Strassenbahn Metelica (russisch M???????, was Schneesturm oder Blizzard bedeutet), wurde von Stadler Minsk, dem neu gegründeten weissrussischen Tochterunternehmen der Stadler Rail Group, entwickelt. Die Strassenbahn ist als Ein- und Zweirichtungsfahrzeug erhältlich und primär für den Betrieb in den GUS-Ländern gedacht.

Die elegante dreiteilige 100-Prozent-Niederflurstrassenbahn bietet hervorragende Passagierkapazität und ist für Hochgeschwindigkeits-Pendlerstrecken auf Stadt- und Regionalbahnlinien geeignet. Das Einrichtungsfahrzeug bietet 70 Sitzplätze, das Zweirichtungsfahrzeug 60 Sitzplätze. Die Höchstgeschwindigkeit beider Versionen beträgt 75 km/h. Der Innenraum ist hell und freundlich und kann an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Die Strassenbahn verfügt über ein visuelles und akustisches Kundeninformationssystem sowie Videoüberwachung. Das für den gesamten Temperaturbereich von -40 bis +40 Grad Celsius konzipierte Fahrzeug kommt mit den typisch extremen Witterungsbedingungen der Zielmärkte perfekt zurecht. Aus Gründen der Witterung ist die Strassenbahn auch mit einer modernen Klimaanlage sowie einer leistungsfähigen Heizung ausgestattet.

Darüber hinaus verfügt die Strassenbahn über getrennte Bereiche für Rollstühle, Fahrräder oder Kinderwägen und erfüllt so die aktuellen Anforderungen und Grundsätze der Barrierefreiheit. Der Rollstuhlbereich ist zusätzlich mit einer Gurtoption und einer Fahrerwarnfunktion ausgestattet. Manuell klappbare Rampen erleichtern den Ein- und Ausstieg.

Der Wagenkasten ist mit Paneelen aus leichtem und korrosionsbeständigem Aluminium verkleidet. Das steigert die Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit des Fahrzeugs. Jeder der vier Antriebsmotoren ist mit einem separaten luftgekühlten IGBT-Umrichter ausgestattet. Optional ist ein Führerstand erhältlich, der die Sicherheitsanforderungen gemäss EN 15227 erfüllt, sodass im Kollisionsfall Schäden minimiert werden. Die Drehgestelle sorgen nicht nur für Laufruhe, sondern schützen auf Schieneninfrastruktur von geringerer Qualität auch vor Entgleisungen. Die Metelica stellt für die Kunden eine optimale High-End-Lösung für Regionalstrecken mit hohem Verkehrsaufkommen dar und bietet Passagieren und Personal höchsten Komfort.

Quelle: Stadler / 06.10.2014

 
Siemens modernisiert Metrolinie C im argentinischen Buenos Aires

Siemens hat vom städtischen Infrastrukturunternehmen SBASE (Subterráneos de Buenos Aires/Sociedad del Estado) den Auftrag erhalten die Metrolinie C sowie das Depot der argentinischen Hauptstadt signal- und betriebsleittechnisch aufzurüsten und ein neues Fahrgastinformationssystem zu installieren. Das Auftragsvolumen hat einen Wert von rund 30 Millionen Euro. Die Linie C verbindet auf einer Streckenlänge von rund fünf Kilometern und neun Stationen den Norden mit dem Süden der Stadt und befördert bis zu 340.000 Fahrgäste täglich. Da es sich hierbei um eine der am stärksten frequentierten Linien der Stadt handelt, findet die Aufrüstung unter rollendem Rad statt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2016 geplant.

Um die Pünktlichkeit und die Zugfolgezeiten zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen, wird Siemens auf der Metrolinie C das Zugbeeinflussungssystem Trainguard MT installieren. Das System überwacht und steuert kontinuierlich die Geschwindigkeit des Zuges. Gleichzeitig erhöht sich die Pünktlichkeit. Das automatisierte System berechnet auf Basis der Streckendaten exakt wie und an welchen Stellen beschleunigt und gebremst werden muss, um pünktlich an der nächsten Station anzukommen. Für die automatische Zugüberwachung kommt das Betriebsleitsystem Controlguide Vicos zum Einsatz, für die Funkübertragung die Siemens-Lösung Airlink. Zur Zugsteuerung werden elektronische Stellwerke vom Typ Sicas installiert. Die Signaltechnik wird über die Betriebsleitzentrale in Constitución gesteuert und überwacht.

Der öffentliche Nahverkehr in Buenos Aires, insbesondere der Subte, wie die U-Bahn dort heißt, soll bis 2015 ausgebaut werden. 2007 wurde mit der U-Bahnlinie „H“ die erste Neubaustrecke nach 60 Jahren in der argentinischen Hauptstadt in Betrieb genommen. Sie befördert heute täglich bis zu 30.000 Fahrgäste. Für die rund sechs Kilometer lange Strecke lieferte Siemens damals die Signaltechnik und Stromversorgung. Im Zuge der Erweiterung um rund vier Kilometer stattete Siemens im Jahr 2012 die Gesamtstrecke mit funkbasierter CBTC-Automatisierungstechnik aus. Zur Elektrifizierung der erweiterten Linie lieferte Siemens ein Gleichrichterunterwerk, Mittelspannungsschaltanlagen, ein SCADA-System (Supervisory Control and Data Acquisition) zum Steuern und Überwachen des Bahnstromnetzes sowie das Oberleitungssystem.

Der erste Streckenabschnitt der U-Bahn in Buenos Aires wurde am 1. Dezember 1913 eröffnet. Sie ist damit die älteste U-Bahn Lateinamerikas und verkehrt heute auf einem Netz von sechs Linien mit einer Länge von rund 53 Kilometern und 83 Stationen. Jährlich nutzen rund 310.000 Millionen Menschen die U-Bahn in der argentinischen Hauptstadt.

Quelle: Siemens AG/ 06.10.2014

 
Avenio am Start: Neue Tram im Fahrgasteinsatz

Die erste n neue n Trambahn en vom Typ Aveni o (MVG - Typenbezeichnung T1) sind nun unterwegs: Der Zug mit der Wagennummer 280 7 startete heute Mittag in den Fahrgastbetrieb auf der Linie 19 (St. - Veit - Straße – Pasing Bf.) . Zuvor hatte die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) bei der Regierung von Oberbayern dieses und zwei weitere Fahrzeuge (280 1 und 280 5 ) vorläufig zugelassen und die en t sprechenden Besche ide ausgestellt . Wagen 280 5 dient aktuell noch zur Einweisung und Schulung der Fahrerinnen und Fahrer. Wagen 2801 absolviert noch einige abschließende Messfahrten, bevor er in den Fahrgastbetrieb geht. Die übr i gen fünf von insgesamt acht neuen Zügen werden in den nächsten Wochen sukzessive folgen. Jedes Fahrzeug muss nach Abschluss von Restarbeiten durch den Hersteller einzeln abgenommen , für den Linienbetrieb vorbereitet und von der TAB für den Fahrgastbetrieb zugelassen werden. Zum Einsatz kommen die Züge zu nächst auf der besonders nachfragestarken Linie 19 . MVG - Chef Herbert König: „Ich freue mich sehr, dass die neue Avenio - Tram nun freie Bahn hat! Es hat länger gedauert als wir alle gehofft hatten, auch weil einige Nachbesserungen erforderlich waren. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich die neuen Züge im Alltagsbetrieb bewähren und wir dann recht bald auch den letzten Baustein unserer diesjährigen Fahrplanverbesserungen bei der Tram, nämlich die weitere Verdichtung der Linie 28, umsetzen können. Natürlich freut uns auch, dass einer der neuen Züge, der Wagen 2806, von Siemens nächste Woche auf der Weltleitmesse für Schienenverkehr, der ‚ Innotrans ‘ in Berlin, als echtes Vorzeige modell einer Niederflurstraßenbahn neuester Generation präsentiert wird. Tausende von Fachbesuchern aus der ganzen Welt werden dort also die modernste Tram für München kennenlernen, sicher eine gute Werbung für den Münchner Nahverkehr und die MVG."

Avenio vereint Komfort, Design und Wirtschaftlichkeit Der Avenio ist eine Neuentwicklung von Siemens; er kommt in München weltweit erstmals zum Einsatz. Allerdings hat der Avenio bewährte Vorläufer, die schon in Budapest und Almada bei Lissabon unterwegs sind. Aber auch in München fahren bereits viele Züge, die ihm konzeptionell ähneln. Das Konzept des Avenio baut nämlich grundsätzlich auf dem bewährten R3 auf; dieser ist bereits seit dem Jahr 2000 zuverlässig bei der MVG im Einsatz. Wie der R3 besteht der Avenio für München aus vier Wagenteilen mit jeweils ei- genem Fahrwerk. Die Zahl der Türen wurde auf 8 erhöht (R3 und Variobahn: 6) , um einen noch schnelleren Fahrgastwechsel und damit mehr Pünktlichkeit zu gewährleisten. Die Münchner Züge bieten 216 Fahrgästen Platz (69 Sitzplätze , 147 Stehplätze ) . Fünf von acht Eingangsbereichen sind Multifunktionszonen mit viel Platz zum Beispiel für Kinderwagen und Rollstühle. Wie bei allen modernen Münchner Trambahnen befindet sich an der ersten Tür ein Hublift für Rollstuhlfahrer, der das Ein - und Aussteigen erleichtert. Der Fahrgastraum ist wie bereits bei der Variobahn klimatisiert. Videokameras, gepolsterte Sitze und Infomonitore stehen für Sicherheit, Komfort und Kundenservice . Kennzeichen ist außerdem ein stimmiges Design mit klarer Linienführung innen und außen. Mit den neuen, großen Fahrzeugen wächst die MVG - Tramflotte und damit das mögliche Platzangebot für die Kunden weiter : Die MVG verfügt nun über 110 Niederflurbahnen; die Zahl der Fahrzeuge ist seit Mitte der 90er - Jahre um über 20 Prozent gestiegen. „ Beim Platzangebot verzeichnen wir sogar ein Plus von etwa einem Drittel, was ca. 5.000 zusätzlichen Plätzen entspricht “, so König . „ Die se Zahlen verdeutlichen die Renaissance der Straßenbahn in München – und auch die große Verbundenheit der Münchnerinnen und Münchner mit ihrer Tram. D ie Tram St. Emmeram war in jüngster Zeit das beste Beispiel dafür. Nächster Schritt zum weiteren Ausbau wird die Tram nach Steinhausen sein. Unser ehrgeiziger Zeitplan sieht weiterhin vor, die neue Strecke schon Ende 2015 zu eröffnen.“ Der Avenio - Einsatz wird nicht auf die Linie 19 beschränkt bleiben. Die Zulassung auch für weitere Strecken, auf denen große Fahrzeuge benötigt werden – wie derzeit die Linien 17, 20 und 21 – ist in Vorbereitung

Quelle: MVG / 17.09.2014

 
Das Wiener Verkehrsnetz als Brettspiel

Wer Wien mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden möchte, kann das ab sofort mit dem neuen Brettspiel "Ganz Wien mit U-Bahn, Bus und Bim" der Wiener Linien auch zuhause mit der Familie tun. Das Spiel enthält auch eine Nachtversion.

Ziel des Brettspiels ist es, möglichst geschickt diverse Ziele wie Sehenswürdigkeiten, Museen, Kaffeehäuser und Shoppingmeilen zu besuchen. Wie im echten Leben sollte man auch im Spiel einen gültigen Fahrschein dabei haben. Basis des Spiels ist der aktuelle Netzplan, bestehend aus U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien. Gespielt werden kann aber auch eine Nachtversion. Wer mit dem Nachtverkehrsnetz spielen will, braucht nur den Spielplan umdrehen.

Spiel im neuen Verkehrsmuseum erhältlich

Als Inspiration für das neue Brettspiel diente das historische "Wiener Stadtbahn-Spiel". Damit wurde schon um 1900 - damals noch mit Dampflok - das Wien von Kaiser Franz Joseph erkundet. Das neue Brettspiel der Wiener Linien ist ab 13. September um 27 Euro im Onlineshop der Wiener Linien sowie im Museumsshop des neuen Verkehrsmuseums "Remise" erhältlich.

Im neuen Verkehrsmuseum in Erdberg sind zahlreiche Exponate aus Wiens Bus-, Bim- und U-Bahn-Geschichte ausgestellt - und weitere Höhepunkte wie beispielsweise ein U-Bahn-Simulator. Am Samstag wird das Museum eröffnet - mehr dazu in Zeitreise durch Wiens Verkehrsgeschichte (wien.ORF.at; 9.9.2014).

Quelle : http://wien.orf.at/news/stories/2667919/

Quelle: ORF / 11.09.2014

 
Happy Birthday Straßenbahn: Rollendes Gmundner Wahrzeichen ist 120

Happy Birthday Straßenbahn: Rollendes Gmundner Wahrzeichen ist 120
Am 13. August 1894 nahm die Straßenbahn Gmunden ihren Betrieb auf. Heute, 120 Jahre später, wird die alte Dame einer Frischzellenkur unterzogen. Als Teil der stadt.regio.tram. Gmunden-Vorchdorf wird sie auch für künftige Generationen ein wichtiger Teil des öffentlichen Verkehrs in der Traunseestadt sein.
Die Gmundner Straßenbahn ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes Mit einer Streckenneigung von 10 % zählt sie zu den steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Mit einer Streckenlänge von nur 2,3 km, fünf Triebwagen und fünf Mann Personal gilt sie außerdem als kleinster elektrischer Straßenbahnbetrieb der Welt, der jährlich rund 300.000 Fahrgäste befördert. Ursprünglich wurde sie allerdings als Lokalbahn und nicht als Straßenbahn bezeichnet. Anfangs- und Endpunkt lagen in zwei verschiedenen Gemeinden, Gmunden und Altmünster. Kraftwerk und Remise wurden damals auf noch Altmünsterer Gemeindegebiet errichtet –möglichst weit entfernt vom Kurareal. Die Bahn sollte vom Gmundner Rathausplatz bis zum Bahnhof eine Länge von 2,6 km aufweisen. Die Idee, die Linie nach Altmünster abzweigen zu lassen, konnte nicht verwirklicht werden.
Projekt mit Vorbildwirkung
In einer unglaublich kurzen Bauzeit von nur einem halben Jahr entstand das Vorzeigeprojekt. Der Fahrpark bestand bei Inbetriebnahme 1894 aus drei Triebwagen. Die Höchstgeschwindigkeit betrug, je nach Steigung, zwischen 8 und 25 km/h. Neun Haltestellen wurden angefahren, wobei nur die Haltestelle beim „Stadtpark“ (heute Tennisplatz) vorerst ein Wartehäuschen erhielt. Anfang Juli 1894 verkehrten die ersten Probezüge, am 13. August 1894 wurde der Betriebsbeginn gebührend gefeiert. Im ersten Geschäftsjahr beförderte die Bahn bereits 111.000 Fahrgäste. Durch den großen Erfolg der elektrischen Gmundner Lokalbahn wurden auch die Pferdestraßenbahnen in Linz und Wien 1897 langsam auf elektrischen Betrieb umgerüstet.
1975 wurde die Strecke vom Rathausplatz zum Franz-Josef-Platz verkürzt. Seit der Verkürzung waren die Fahrgastzahlen rückläufig, was zu einer ersten Einstellungsdiskussion führte. Ende der 1980-er-Jahre drohte dem Gmundner Wahrzeichen erneut die Einstellung. Nicht zuletzt dem unermüdlichen Engagement des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn“ ist es zu verdanken, dass die Einstellung abgewendet werden konnte.
Volle Fahrt voraus
Heute kann die Straßenbahn optimistisch in die Zukunft blicken. Durch die Realisierung der stadt.regio.tram. Gmunden-Vorchdorf, den Zusammneschluss der Traunseebahn mit der Gmundner Straßenbahn, kann der Bestand der Straßenbahn gesichert werden. Der Straßenbahnbetrieb zwischen Bahnhof und Franz-Josef-Platz wie bisher würde nach 2015

Quelle: Stern&Hafferl/17.08.2014

 
stadt.regio.tram.: Held & Francke erhält Zuschlag für erste Bauphase
Das oberösterreichische Bauunternehmen Held & Francke konnte die EU-weite Ausschreibung für das erste Baulos der stadt.regio.tram. Gmunden-Vorchdorf für sich entscheiden. Seit über 50 Jahren steht der Name Held & Francke mit Zentrale in Linz für eine professionelle und verlässliche Abwicklung herausfordernder Bauprojekte.
Die Vergabe des Auftrages erfolgte nach den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes 2006. Das Baulos 1 umfasst den Bereich Seebahnhof bis Klosterplatz. Der Startschuss fällt mit dem Spatenstich am 2. September, um 10 Uhr, am Klosterplatz. Nach Abschluss der ersten Bauphase im Dezember 2014 wird der Klosterplatz in neuem Glanz erstrahlen und über eine stadt.regio.tram.-Haltestelle, neu angeordnete Parkplätze und eine noch attraktivere Optik verfügen.
Der Auftrag für die Bauarbeiten der zweiten Bauphase wird erneut EU-weit ausgeschrieben.
Nähere Infos zur stadt.regio.tram. unter www.stadtregiotram-gmunden.at
.
Quelle: Stern&Hafferl/17. 08.2014
 
Forschungsprojekt „Ecotram“ erfolgreich abgeschlossen

Bis Anfang Mai war die Energiespar-Straßenbahn der Wiener
Linien im Rahmen des Forschungsprojekts „Ecotram“ auf der Linie
62 unterwegs. In den vergangenen zehn Monaten sammelte die
Ecotram wichtige Daten hinsichtlich des Energieverbrauchs im
Fahrgastbetrieb. Rund 4.200 Kilowattstunden (kWh), mehr als 13
Prozent Energie, sparte die Ecotram beim Lüften, Heizen und
Kühlen in diesem Zeitraum ein. Das entspricht in etwa dem
Jahresenergieverbrauch eines durchschnittlichen
österreichischen Haushalts.

Seit 2009 arbeiteten die Wiener Linien gemeinsam mit den Partnerunternehmen Rail Tec Arsenal (RTA), SCHIG mbh, Siemens, TU Wien und Vossloh Kiepe an dem vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekt. In der ersten Phase wurden zuerst Daten einer serienmäßigen ULF-Straßenbahn im Klima-Windkanal und im Linienbetrieb gesammelt. Anschließend wurden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung entwickelt und in einem Prototyp – der Ecotram – eingebaut. Nach erneuten Tests im
Klima-Wind-Kanal wurde die Ecotram im Fahrgastbetrieb eingesetzt.
In der Test-Tram kam ein umfangreiches Maßnahmenpaket, z.B. ein vorausschauend handelndes Kühl- und Heizsystem, CO2-Sensoren zur Bestimmung der optimalen Frischluftzufuhr, ein mehrstufiges Kühlsystem oder spezielle Beklebungen der Seitenscheiben, zum Einsatz. Erstmals wurde außerdem eine Wärmepumpe in einer Straßenbahn eingebaut, die durch die Nutzung der Umgebungswärme und -kälte energiesparendes Heizen und Kühlen ermöglichte. „In den letzten fünf Jahren konnten wir viele wichtige Erkenntnisse zu Energiesparpotenzialen bei Straßenbahnen gewinnen sowie neue Technologien im Linienbetrieb testen“, freut sich Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer über den erfolgreichen Abschluss des Forschungsprojekts.

Quelle: Siemens / 10.07.2014

 
Zweikampf um Wiens Bim-Zukunft.
120 bis 150 neue Straßenbahnen braucht Wien, Bombardier und Siemens rittern um den Auftrag.
Nirgendwo kann man so barrierefrei in die Straßenbahn steigen wie in Wien. Seit 1998 der erste ULF (Ultra Low Floor) in Betrieb ging, prägen die Siemens-Straßenbahnen das Stadtbild.

Doch nun könnte eine neue Bim dem ULF den Rang ablaufen. Denn derzeit läuft ein neues Bestellverfahren für 120 bis 150 neue Straßenbahnen. Die einzigen verbliebenen Bewerber kommen aus Wien. Siemens mit dem ULF und Bombardier mit der Flexity-Straßenbahn. Kolportierte Auftragssumme: Jenseits von 350 Millionen Euro.

Dass es überhaupt so weit kam, ist wohl einem Kontrollamtsbericht zu verdanken. 2012 kritisierten die Prüfer der Stadt die Mängel des ULF scharf. Zeitweise standen 25 Prozent der Züge in der Werkstatt und waren nicht einsatzbereit. Zum Teil mussten die Wiener Linien die ULFs teuer beim Hersteller warten lassen. Also wurde die Option für eine dritte Tranche von ULFs nicht gezogen und neu ausgeschrieben.

Zuverlässigkeit
Durch die Neuausschreibung erhofft man sich günstigere Konditionen als bisher. "Unsere Hauptanforderungen sind Zuverlässigkeit, ein guter Preis sowohl für die Anschaffung als auch für den Betrieb und ein modernes Ambiente", erklärt Wiener-Linien-Sprecher Dominik Gries. Auch die Kritik des Kontrollamtes hat bei den Wiener Linien zum Umdenken geführt.

Gefordert wird nun ein spezieller Wartungsvertrag. Die Wiener Linien zahlen dabei eine kilometerabhängige Pauschale für die Wartung. Desto zuverlässiger die Straßenbahn fährt, desto günstiger ist das für den Hersteller, umgekehrt büßt er für Ausfälle. "Es ist international ein Trend, dass man den Hersteller mit ins Boot holt", erklärt Gries die Idee. "Das kostet zwar etwas mehr, wir tauschen aber Berechenbarkeit gegen den einen oder anderen Euro", sagt Gries.

Genau darin schöpft Bombardier Hoffnung, kann man mit der Flexity-Bim doch auf eine Verfügbarkeit jenseits der 95-Prozent-Marke verweisen. Entgegen kommt Bombardier, dass die neue Straßenbahn nur Niederflur-Standard haben muss, also von der Schiene bis zur Einstiegskante maximal 24 Zentimeter hoch sein darf.

Die Hersteller halten sich in dieser wichtigen Phase bedeckt. Details zu den Entwürfen werden nicht verraten:

"Wir haben unser Flexity-Fahrzeug optimal an die Anforderungen der Wiener Linien angepasst und gehen mit einem international erfolgreichen und bewährten Konzept ins Rennen", sagt Karin Schwarz, Pressesprecherin von Bombardier. Insgesamt habe man knapp 1100 Flexity-Modelle in der ganzen Welt verkauft, zuletzt nach Marseille. Der ULF fahre exklusiv nur in Wien.

Siemens entwickelt dennoch keine neue Bim für Wien. "Wir gehen mit dem System ULF in die Ausschreibung, mit all den bekannten und bewährten Vorteilen", sagt Siemens-Sprecher Walter Sattelberger. Vor allem mit der weltweit niedrigsten Einstiegshöhe von weniger als 20 Zentimeter will Siemens punkten. Die Kinderkrankheiten will man ausgemerzt haben. "Natürlich haben wir unser System weiter verbessert und auf den neuesten technischen Stand gebracht", sagt Sattelberger.

Die Erstangebote sollen noch vor dem Sommer bei den Wiener Linien sein. Spätestens im Herbst dürfte der Zuschlag erfolgen. 2018 soll dann die erste neue Straßenbahn in Wien unterwegs sein und somit sukzessive die letzten alten Straßenbahnen ersetzen.

http://kurier.at/chronik/wien/wiener-linien-zweikampf-um-wiens-bim-zukunft/68.360.011
 
MVG will längere Trambahnen

SWM/MVG leiten in diesen Tagen den europaweiten Beschaffungsprozess für weitere neue Straßenbahnzüge ein. Erste Stufe dieses Prozesses ist das sogenannte Präqualifikationsverfahren, mit dem interessierte Hersteller identifiziert werden. Hieran schließt sich die eigentliche Ausschreibung an. Anlass der geplanten Beschaffung ist die erwartete weitere Entwicklung des Fahrgastaufkommens auf konkret drei hoch ausgelasteten Strecken-abschnitten, nämlich Hauptbahnhof – Westfriedhof (Linien 20/21), Haupt-bahnhof – Romanplatz (Linien 16 und 17) und Max-Weber-Platz – Effner-platz – St. Emmeram (Linie 16). Dort werden die geplanten weiteren Neu-bautätigkeiten jeweils zu einem überproportionalen Fahrgastzuwachs füh-ren.
Platz für bis zu 270 Fahrgäste
Da diese Strecken schon mit dichten Takten befahren werden, plant die MVG hier einen Kapazitätszuwachs durch den Einsatz größerer Fahrzeu-ge. MVG-Chef Herbert König will dazu auf den Linien 20 und 21 erstmals Doppeltraktionszüge einsetzen, die aus jeweils zwei gekoppelten Tram-bahnzügen bestehen und bis zu 48 Meter lang sind, also bis zu 14 Meter länger als die bisher größten Münchner Trambahnen. Die Kapazität pro Zugverband wird damit von ca. 220 Fahrgästen in den bisher eingesetzten Zügen auf ca. 270 Fahrgäste wachsen.
Herbert König: „Doppeltraktionszüge sind in vielen Städten üblich. Die Vor-teile gegenüber durchgehenden Zügen gleicher Länge liegen auf der Hand: In Schwachlastzeiten kann man einen Wagenteil abkoppeln, das spart Energie und Wartungskosten. Werkstätten müssen nicht aufwändig für längere Züge umgebaut werden. Und wenn sich in späteren Jahren wäh-rend der rund 30-jährigen Lebensdauer der Trambahnen das Fahrgastaufkommen verändert, kann man mit den einzelnen Zugteilen auch andere Einsatz-strategien realisieren, man ist also flexibler.“
13 neue Züge im ersten Anlauf
Geplant ist die Beschaffung von 9 Doppeltraktionszügen für die Linien 20 und 21. Die dadurch frei werdenden 34 Meter langen Züge mit ca. 220 Plätzen sowie wei-tere 4 Züge dieser Länge, die ebenfalls neu beschafft werden sollen, werden dann auf der Linie 16 zwischen St. Emmeram und Romanplatz eingesetzt; sie ersetzen dort kleinere, 27 Meter lange Züge mit nur knapp 160 Plätzen, erhöhen damit also auch auf den beiden anderen genannten Streckenabschnitten das Platzangebot signifikant. Im Gegenzug werden 13 ältere der 27-Meter-Züge nicht mehr moder-nisiert, sondern bald nach Lieferung der neuen Züge abgestellt.
Einsatzbeginn frühestens Ende 2017
Wenn die vorgeschriebenen Beschaffungsschritte nach dem europäischen Verga-berecht planmäßig laufen und die Finanzierung abschließend geregelt ist, könnte die Bestellung der insgesamt 13 neuen Züge noch Ende dieses Jahres erfolgen. Ein Einsatz könnte dann eventuell Ende 2017 beginnen, allerdings abhängig auch von den angebotenen Lieferzeiten der potenziellen Hersteller. Bis dahin müssen und können einzelne Haltestellen im Bereich der Linien 20 und 21 an die längeren Züge angepasst werden.
Herbert König: „Wir sind weiterhin auf Wachstum des Nahverkehrs in München programmiert. Das gilt für U-Bahn, Tram und Bus gleichermaßen. Im Interesse der Fahrgäste, die das alles bezahlen müssen, ist es sehr wichtig, dass wir dabei planvoll vorgehen und den erwarteten Nachfragezuwachs jeweils auf die wirt-schaftlichste Weise bewältigen. Deshalb haben unsere Spezialisten auch ver-schiedene Varianten für die Kapazitätserweiterung sorgfältig geprüft. Das nun vor-gesehene Konzept mit dem Einsatz längerer, gekoppelter Züge auf den Linien 20 und 21 und dem Ersatz kleinerer durch größere Züge auf der Linie 16 hat sich als das eindeutig sinnvollste herausgestellt.“
Modulkonzept angestrebt
Gleichzeitig mit dieser geplanten Festbestellung wollen SWM/MVG auch ver-schiedene Optionen ausschreiben, also Fahrzeuge, die zu einem späteren Zeit-punkt je nach Bedarf abgerufen werden können. Die genauen Zahlen der Optionen stehen gegenwärtig noch nicht fest; sie sollen aber bereits den eventuellen künftigen Bedarf für zusätzliche Fahrzeuge im Falle der Realisierung weiterer Neubaustrecken und den ungefähr ab 2023 beginnenden Ersatzbedarf für Züge aus den 90-er Jahren umfassen. König: „Unser Ziel dabei ist, von den potenziellen Herstellern ein Modulkonzept angeboten zu kommen, mit dem dann je nach Be-darf unterschiedliche Fahrzeuglängen mit weitgehend gleicher technischer Kon-zeption möglich werden. Das hilft, die Unterschiedlichkeit von Ersatzteilen und Werkstatteinrichtungen zu begrenzen und wird dann letztlich auch Zulassungspro-zesse erleichtern.“

Quelle: MVG / 18.05.2014

 
Skoda liefert Trolley-Busse für Castellon

Škoda Electric beginnt mit der Produktion von Trolleybussen für einen beliebten Ferienort, die historische Stadt Castellon in Spanien. Der Vertrag umfasst die Lieferung von sechs modernen Zwölf-Meter-Niederflurbussen, an deren Produktion sich das Unternehmen aus Pilsen maßgeblich beteiligen wird. Die neuen Fahrzeuge bestechen unter anderem durch eine interessante Optik.
"Die Trolleybusse sind als Metrostyle-Lösung konzipiert. Es handelt sich um ein charakteristisches futuristisches Design, das einem aktuellen Ausführungstrend bei Trolleybussen und Autobussen in Westeuropa folgt. Die Vorderseite des Fahrzeugs ähnelt in ihrem Aussehen einer Straßenbahn, der Rest des Fahrzeugs ist eine moderne Version der klassischen Trolleybus-Karosserie," so Pavel Kuch, Vertriebsmanager von Škoda Electric.
Als Endlieferant der Fahrzeuge fungiert zwar das Unternehmen Solaris, aber die gesamte Montage wird am Produktionsstandort von Škoda in Pilsen stattfinden. Die Trolleybusse für Castellón werden als Zwölf-Meter-Niederflurversion ausgeführt. Bemerkenswert ist dabei, dass Škoda Electric für diese Fahrzeuge auch die elektrische Ausstattung mit speziellen Batterien für den oberleitungsunabhängigen Betrieb liefern wird. Damit werden die Fahrzeuge auch in Gebieten zum Einsatz kommen können, wo keine Oberleitungen installiert sind. "Das System ermöglicht außerdem die Wiederaufladung der Batterien während der Fahrt, was einen durchgängigen Betrieb sowohl bei Oberleitungen als auch ohne sie ermöglicht," erklärt Pavel Kuch.
Endabnehmer der Fahrzeuge ist das private spanische Regionalverkehrsunternehmen Autos Mediterraneo S.A., das Trolleybusse und Autobusse betreibt. Die Trolleybusse aus Pilsen werden auf einer neuen Linie eingesetzt, die schon bald die Universität und das Zentrum der Stadt mit der Küste verbindet. Die spanische Provinz Castellón liegt an der Mittelmeerküste, allein in der Hauptstadt der Region, Castellón de la Plana leben über 170.000 Einwohner.
"Škoda Electric plant in diesem Jahr die Produktion von mehr als 300 Trolleybussen. Es handelt sich dabei um das dreifache der Produktionskapazität vom letzten Jahr. Neben Castellón gehen die tschechischen Trolleybusse auch ins lettische Riga, ins slowakische Bratislava, ins ungarische Szeged und in mehrere bulgarische Städte, beispielsweise Sofia oder Burgas", fügt Karel Majer, Leiter der Trolleybus-Division von Škoda Electric, hinzu.

Quelle: Pressemeldung Skoda / 05.05.2014

**********
Spatenstich für neue U-Bahn-Betriebswerkstätte

Zum Fototermin mit Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäfts-führung und SWM Geschäftsführer Verkehr, Raimund Paul, Ressort-leiter und Geschäftsführer Schiene, und Günter Pedall, Leiter Sparte U-Bahn, am Mittwoch, am 26. März, 12 Uhr, Technische Basis der U-Bahn in Fröttmaning,
Neben der Allianz Arena in Fröttmaning entsteht ein neuer Werkstatt-Komplex für U-Bahn-Gliederzüge. Die Stadtwerke München (SWM) bauen auf dem Gelände der Technischen Basis der U-Bahn eine zusätzliche Hal-le für die Wartung, Inspektion und Reparatur von C-Zügen sowie das da-zugehörige Betriebsgebäude. Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr, Raimund Paul, Res-Ressortleiter und Geschäftsführer Schiene, sowie Günter Pedall, Leiter Sparte U-Bahn, übernahmen heute den symbolischen ersten Spatenstich (Foto, von links). Die Inbetriebnahme soll Mitte 2015 erfolgen.

Die neue Halle wird über drei Gleise mit Wartungsgruben verfügen und rund 160
Meter lang bzw. ca. 30 Meter breit sein. Dort können die modernen Gliederzüge
im Ganzen, also ohne aufwendiges Trennen, bearbeitet werden. Das angegliederte
Betriebsgebäude besteht aus zwei Stockwerken: Im Untergeschoss befinden sich Technikräume, eine mechanische und eine elektronische Werkstatt sowie ein
Kleinteilelager; im Obergeschoss sind unter anderem Sozial- und Sanitärräume
sowie Büros untergebracht. Die Projektkosten liegen bei knapp 19 Millionen Euro.
Ein Antrag auf Förderung bei der Regierung von Oberbayern wurde gestellt.

Der Neubau ist zwingend erforderlich, weil der Wagenpark der U-Bahn in den
nächsten Jahren weiter anwächst und damit die Kapazitätsgrenze der bisher bestehenden Werkstatt-Infrastruktur übersteigt. MVG-Chef Herbert König: „Wenn wir die neue Halle nicht bauen würden, hätten wir künftig einen Fahrzeug-Stau vor der Werkstatt. Wir brauchen mehr Platz für mehr Züge. Denn bis 2015 kommen ja insgesamt 21 neue C2-Züge. Nach deren Auslieferung werden wir insgesamt 39 sechsteilige Gliederzüge vom Typ C1 und C2 im Wagenpark haben, Tendenz wei-ter steigend. Denn noch heuer wollen wir zusätzliche Fahrzeuge bestellen, um unser Angebot weiter ausbauen zu können und den Wagenpark zu erneuern. Für die C-Züge bietet der neue Komplex ganz im Norden der Technischen Basis opti-male Bearbeitungsmöglichkeiten. Die neue U-Bahn-Betriebswerkstätte steht für den Erfolg und die Zukunft der Münchner U-Bahn.“

Quelle: MVG / 27.03.2014

**********
Salzburger Lokalbahnen - Umbauprogramm ET50 abgeschlossen

Mit dem Eintrefen des ET 56 am 5. März 2014 wurde das Umbau- und Modernisierungsprogramm der Salzburger Lokalbahnen für die Gelenktriebwagen ET 50 - 58 abgeschlossen. Diese Triebwagen hatten von Inecon CZ in Martinov (bei Mährisch Ostrau) neben niederflurigen Mittelteilen und dem Umbau zu Achtachsern auch für die Fahrzeuge 50 - 54 neue Aussenschwenkschiebetüren und eine neue Inneneinrichtung erhalten.

Die Fahrzeuge bewähren sich in der Praxis ausgezeichnet und erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kunden. Ob noch weitere Umbauten zur Kapazitätserweiterung folgen wird von Finanzierungsmöglichkeiten abhängen.

Quelle: SLB / 23.03.2014

**********
Den Haag bestellt weitere 20 Straßenbahnen

 Betreiber HTM löst Option über weitere Avenio-Trams ein
 Auftragswert rund 55 Millionen Euro
 Fertigung im Siemens-Werk Wien
Der Betreiber HTM bestellte heute bei Siemens weitere 20 Straßenbahnen vom Typ
Avenio für Den Haag, Niederlande. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 55
Millionen Euro. Damit wird eine Option eines im Herbst 2011 unterzeichneten
Vertrages eingelöst. Damals orderte HTM 40 Niederflur-Straßenbahnen desselben
Typs. Gebaut werden die Fahrzeuge im Siemens-Werk in Wien, wo derzeit die erste
Tranche produziert wird.
„HTM war weltweit der erste Kunde unserer neuen Straßenbahn Avenio, die sich
mittlerweile im Markt etabliert hat. Dieser erneute Auftrag freut uns daher
besonders. Er belegt, dass wir hier eine innovative Straßenbahn anbieten, die für
Passagiere und Betreiber gleichermaßen attraktiv ist“, sagte Sandra Gott-Karlbauer,
Leiterin des weltweiten Geschäfts mit Nahverkehrsfahrzeugen bei Siemens Rail
Systems.
Die 40 Straßenbahnen des Hauptauftrages werden in Den Haag auf den Linien 9,
11, 15 und 17 eingesetzt werden. Die Avenio-Trams auf der Linie 9 werden künftig
die Fahrgäste vom Hauptbahnhof bis zum Strand in Scheveningen bringen.
Mit den 20 zusätzlichen Avenios soll künftig die Linie 1, die älteste Linie des Netzes in Den Haag, bedient werden.

Quelle: Siemens AG / 23.03.2014

**********
Inspiro für Kuala Lumpur vorgestellt

Siemens und Mass Rapid Transit Corporation Sdn Bhd (MRT Corp)
haben in Kuala Lumpur, Malaysia, erstmals ein 1:1-Modell der
neuen Metrozüge vom Typ Inspiro vorgestellt. Das Mock-up
entspricht in Gestaltung, Farbgebung und Innenausstattung dem
Zug, wie er künftig in der malaysischen Hauptstadt und dem
Ballungsgebiet Klang Valley unterwegs sein wird. Noch bis zum
18. Mai 2014 wird das Zugmodell in der Ankunftshalle des
Flughafenzubringers KLIA Ekspres im Hauptbahnhof KL Sentral
ausgestellt.
„Pendler verbringen erfahrungsgemäß sehr viel Zeit in Zügen. Daher war es MRT Corp
wichtig, dass die Öffentlichkeit ein Gefühl für unsere Züge bekommt, bevor die
echten Züge ihren Betrieb aufnehmen", sagte Amir Mahmood Razak, Director of
Strategic Communications and Public Relations bei MRT Corp.
„Dieses besondere Modell hat eine Reise um die halbe Welt hinter sich. Es wurde in
Deutschland gebaut, dann zerlegt und nach Malaysia verschifft, wo es hier im
Hauptbahnhof wieder zusammengebaut wurde", sagte Sandra Gott-Karlbauer, CEO
der Siemens Business Unit Urban Transport.
Das Design des Zuges, der auch „The Guiding Light“ genannt wird, wurde inspiriert
von der Dynamik, der Eleganz und dem technischen Fortschritt Kuala Lumpurs. Die
Gestaltungselemente des Zuges beziehen sich symbolisch auf die Architektur der
Hauptstadt Malaysias. Das Design wurde von DesignworksUSA entwickelt, einem
Unternehmen der BMW Group.
Die vierteiligen Züge werden auf der neuen MRT-Linie Sungai Buloh – Kajang (SBK
Linie) eingesetzt, die ab 2017 die Vororte Sungai Buloh im Nordwesten und Kajang
im Südosten mit Kuala Lumpur verbinden soll. Jeder Wagen bietet Platz für ca. 300
Personen. Mit den 58 Zügen soll in Spitzenzeiten eine Zugfolge von dreieinhalb
Minuten erreicht werden. Der MRT-Zug kann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu
ca. 100 Kilometern pro Stunde erreichen, wird aber nur mit einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 40 Kilometern pro Stunde fahren. Der Betrieb
erfolgt vollautomatisch und fahrerlos.
MRT Corp hatte Siemens im Oktober 2012 mit der Lieferung von 58 fahrerlosen
Metrozügen und einer kompletten Ausrüstung für zwei neue Depots beauftragt.

Quelle: Siemens / 19.03.2014

**********
Erster U-Bahn-Zug C2 vorgestellt

Siemens und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) haben heute zusammen das erste U-Bahn-Fahrzeug aus der neuen C2- Serie in München der Öffentlichkeit präsentiert. Dem ersten
vorgestellten Zug werden bis 2015 weitere 20 Exemplare folgen, insgesamt geht es also um 126 neue U-Bahnwagen. Es handelt sich damit um die bisher größte Fahrzeugbeschaffung in der Münchner U-Bahngeschichte.
Herbert König, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Unser neuer U-Bahnzug bietet noch mehr Kapazität, ein ausgeklügeltes Lichtkonzept auf LED-Basis und neue Signalleisten an den Türen. Damit setzt der C2 erneut Maßstäbe für eine zeitgemäße und leistungsfähige U-Bahn. Der neue Zug wird gute Dienste leisten – und er sieht einfach gut aus.“

„Unsere neue U-Bahn ist einer der modernsten und schönsten Züge der Welt – ‚Made in Wien und München‘. Wir freuen uns sehr, dass wir das erste Exemplar nun der Öffentlichkeit präsentieren können“, sagte Sandra Gott-Karlbauer, CEO Siemens Urban Transport.

Die C2-Züge sind noch großräumiger, komfortabler und leistungsstärker als ihre Vorgänger. Der C2 ist eine Weiterentwicklung des C1, der seit 2002 im Münchner UBahnnetz unterwegs ist. Er besteht aus sechs Teilen, ist 115 Meter lang, 4.500 PS stark und beschleunigt in nur 15 Sekunden von 0 auf bis zu 80 km/h.
Der C2 zeichnet sich durch eine höhere Fahrgastkapazität und eine wesentlich verbesserte Beleuchtung aus. In den Eingangsbereichen befinden sich großzügige Leucht-Rondelle sowie an den Türen LED-Leuchtbänder, die den Türstatus anzeigen und damit den Fahrgastwechsel unterstützen. Die C2-Züge sind wie ihre Vorgänger durchgängig begehbar und damit besonders transparent, aufnahmefähig und sicher. Das Design der neuen Münchner U-Bahnen wurde gleich drei Mal ausgezeichnet. Erst vorletzte Woche wurde die neue Fahrzeuggeneration aus dem Büro Neumeister und Partner Industrial Design mit dem Deutschen Designpreis ausgezeichnet. Der Jury gefiel, so die offizielle Begründung für die Auszeichnung, vor allem der „tolle Umgang mit Licht im Interieur“. Zuvor hatten die neuen Metrozüge den Universal Design Award 2013 für ihr Design gewonnen. Und nicht zuletzt gab es 2013 den „Red Dot Award“ für Produktdesign. Nach Auffassung der Jury bediene der C2 die Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen an ein modernes Transportmittel.

Quelle: Siemens / 22.02.2014

**********

Die von Siemens ausgestattete fahrerlose Metrolinie in Singapur nimmt den Betrieb auf

Das lokale Verkehrsunternehmen SBS Transit Limited startete den
Passagierbetrieb der fahrerlosen Downtown-Linie (DTL 1) in
Singapur. Die Inbetriebnahme der insgesamt 42 Kilometer langen
und 34 Stationen umfassenden Strecke erfolgt in insgesamt drei
Phasen. Zunächst wird der Betrieb auf einem Abschnitt von vier
Kilometern mit sechs Stationen und sechs Zügen aufgenommen.
Siemens liefert für alle drei Streckenabschnitte die komplette
Signaltechnik sowie die Bahnstromversorgung. Auf der
zweigleisigen Metro-Linie sollen ab 2017 täglich bis zu 500.000
Fahrgäste befördert werden.
Das aktuelle Metronetz Singapurs misst etwa 180 Kilometer und wird täglich von
rund 2,5 Millionen Pendlern genutzt. Die Downtown-Linie verbindet die Wohnviertel
im Nordwesten und Osten mit Singapurs Innenstadt. Die nun eröffnete erste
Teilstrecke im Zentrum verläuft vom Finanzdistrikt bis ins Einkaufsviertel von
Chinatown. Mit dem zweiten Abschnitt, der eine Länge von etwa 16 Kilometern und
zwölf Stationen umfasst, wird 2015 der Nordosten Singapurs an das zentrale
Geschäftsviertel angeschlossen. Die 21 Kilometer lange Anbindung des östlichen
Teils ist für 2017 geplant.
Siemens lieferte das automatische Zugsicherungssystem Trainguard Sirius CBTC, das
mittels der Communication Based Train Control-Technologie einen fahrerlosen
Betrieb ermöglicht sowie elektronische Stellwerke vom Typ Trackguard Westrace
MK2. Für die automatische Zugüberwachung kommt das Betriebsleitsystem
Controlguide Rail 9000 (ATS – Automatic Train Supervision) zum Einsatz. Zudem
installierte Siemens auch die strecken- und fahrzeugseitige Ausrüstung für den
vollautomatischen Betrieb der Züge ohne Zugbegleiter.
Zur Elektrifizierung der kompletten Strecke rüstet Siemens die Bahnstromversorgung
mit 750 VDC Volt Gleichstrom aus. Die Energieeinspeisung erfolgt aus dem 66 kV AC
Netz. Über einen Mittelspannungsring mit 22 kV AC Wechselstrom werden die
Traktionsunterwerke, die Bahnhöfe und das Depot versorgt. Die beim Bremsen der
Züge gewonnene elektrische Energie wird über Wechselrichter in das Mittelspannungsnetz zurückgespeist und allen elektrischen Verbrauchern zur
Verfügung gestellt.
Um den steigenden Transportbedarf Singapurs zu decken, hat die Regierung 2008
angekündigt, im Rahmen des Programms "Masterplan 2030" rund 28 Milliarden USDollar
für die Erweiterung des Schienennetzes auf insgesamt 280 Kilometer
Streckenlänge zu investieren.

Quelle: Siemens / 12.02.2014

**********
Letzte Metro für Oslo ausgeliefert

Siemens hat den letzten von insgesamt 115 U-Bahn-Zügen vom
Typ MX300 für die norwegische Hauptstadt Oslo ausgeliefert.
Nach dem ersten Auftrag über 33 Fahrzeuge im Jahr 2003 folgten
weitere Bestellungen: 2005 über 30, 2008 über 20 und 2010 über
32 Fahrzeuge. Damit hat Oslo die größte U-Bahn-Flotte von
Siemens weltweit.

Die Fahrzeuge wurden im Siemens-Werk in Wien gefertigt und sind an die harten
Winterbedingungen der Region um Oslo von bis zu minus 25 Grad Celsius angepasst.

Hierfür wurden die Züge nicht nur Tests in der Klimakammer des Rail Tec Arsenal in
Wien unterzogen, sondern absolvierten auch ausführliche Testfahrten unter realen
Bedingungen für den Winterbetrieb.
Die drei Wagen der jeweils 54 Meter langen Züge sind durch Übergänge verbunden.
Der Innenraum bietet rund 680 Passagieren Platz. Die in Aluminiumbauweise
ausgeführten Wagenkästen sind mit drei Türen pro Seite versehen. Die Züge sind für
eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h ausgelegt. Die durchschnittliche
jährliche Fahrstrecke pro Zug beträgt 120.000 Kilometer. Bei einer erwarteten
Lebensdauer von 40 Jahren ergibt dies eine Gesamtfahrstrecke von 4,8 Millionen
Kilometern.

Quelle: Siemens / 12.02.2014

**********
Münchner U-Bahn gewinn German Design Award; Jury: „Echtes Highlight“

Am vergangenen Freitag, 7. Februar, wurde in Frankfurt/Main der diesjäh-rige German Design Award vergeben. Dieser wohl bekannteste deutsche Design-Preis wird jährlich vom deutschen Rat für Formgebung verliehen. Einer der Gewinner war der neue Münchner U-Bahnzug C2, der damit – neben dem Universal Design Award und dem Red Dot Award – bereits zum dritten Mal ausgezeichnet wurde. Die Ehrung ging gemeinsam an SWM/MVG und das Münchner Design-Büro Neumeister und Partner (N+P Industrial Design GmbH). MVG-Chef Herbert König, U-Bahnchef Günter Pedall und Andreas Bergsträßer von N+P nahmen die Auszeichnung in Frankfurt entgegen.
Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Münchens neue U-Bahn C2 wurde deutlich modernisiert, trotz visueller Familienzugehörigkeit zum zwölfjährigen Vorgänger C1. Viele neue Designfeatures wurden integriert, wobei der Jury besonders der tolle Umgang mit Licht im Interieur gefiel – u.a. ringförmige LED-Leuchten und vertikale LED-Bänder an den Türkan-ten, die durch Farbwechsel das Öffnen und Schließen signalisieren. Die Fahrgäste finden entweder einen Sitzplatz, eine Stehhilfe oder einen Steh-platz mit unterschiedlichen Haltemöglichkeiten, ohne die transparente und offene Raumgliederung optisch einzuschränken. Sie wird so auch den An-forderungen der unterschiedlichen Auslastungen gerecht. Diese Bahn ist in vielen Details ein echtes Highlight.“
„Der German Design Award genießt unter Fachleuten besondere Wert-schätzung, auch aufgrund seiner Tradition, des anerkannten Rates für Formgebung als Herausgeber und der Zusammensetzung seiner Jury“, so MVG-Chef König. „Deshalb freuen wir uns natürlich über diesen weiteren, renommierten Preis für unseren neuen U-Bahnzug. Unsere Freude war bisher lediglich dadurch getrübt, dass wir den Münchnerinnen und Münchnern
ihren neuen Zug bisher noch nicht in natura vorstellen konnten, weil sich Herstellung
und Abnahmeprozesse bekanntlich verzögert hatten. Nun aber hat der erste
von den insgesamt 21 bestellten Zügen seine erste Testphase auf der Versuchsanlage
in Nordrhein-Westfalen beendet und wird in Kürze auch mit den erforderlichen
Testfahrten im Münchner U-Bahnnetz beginnen. Am 21. Februar können wir
den Zug erstmals der Öffentlichkeit präsentieren; Näheres wird noch bekannt gegeben.
Die Münchnerinnen und Münchner können sich dann selbst ein erstes Urteil
bilden.“

Quelle: MVG / 12.02.2014

**********
11 hochmodernen Triebfahrzeugen der Firma Vossloh für Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft

Anlässlich der offiziellen Vertragsunterzeichnung zum Kauf von elf hochmodernen Triebfahrzeugen der Firma Vossloh lud die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft gestern Mo., 27. 1., im Rathaussaal der Stadtgemeinde Gmunden zu einem Pressegespräch mit LH-Stv. Ing. Reinhold Entholzer, KR DI Jochen Döderlein, Bürgermeister Heinz Köppl, Ing. Günter Neumann, Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder, DI Otfried Knoll (Obmann Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“) sowie Vertretern der Firma Vossloh.
Im Rahmen des Termins wurden auch die Besonderheiten und das Design der neuen Triebwagen anhand eines Modells vorgestellt.

LINK 1, LINK 2, LINK 3 und LINK 4

Quelle: www.knoll-tts.com / 03.02.2014

**********
Stuttgarter fahren weiter Tango

 Die Stuttgarter Straßenbahnen AG bestellt weitere 20 Stadtbahnen vom Typ Tango / S-DT8.12
 Auslieferung der Fahrzeuge beginnt Mitte 2016
Berlin, 13. Januar 2013. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG hat weitere 20 Stadtbahnen vom Typ S-DT8.12 bei der Stadler Pankow GmbH bestellt. Damit wurde die erste Option des Vertrages vom Frühjahr 2010 eingelöst. Diese ergänzen die bestehende Fahrzeugflotte der Stadtbahnen, die seit Herbst 2013 im Stadtgebiet von Stuttgart unterwegs sind. Die Auslieferung beginnt Mitte 2016. Darüber hinaus wurde ein Ersatzteilpaket vereinbart. Der Gesamtwert des Auftrages beträgt etwa 73 Millionen Euro.
„Die Fahrzeuge lassen sich problemlos an die vorhandene innerstädtische Infrastruktur anpassen und werden den Bedingungen des Stuttgarter Straßenbahnnetzes optimal gerecht. Sie bewältigen enge Kurven und Steigungen von bis zu neun Prozent“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Wir freuen uns sehr über die hohe Zufriedenheit – zukünftig profitieren noch mehr Fahrgäste vom Komfort der Straßenbahnen.“
Der S-DT8.12 basiert auf der Produktfamilie der Tango-Stadtbahnfahrzeuge. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h und seinem modularen Aufbau ist der Tango für den Stadtverkehr konzipiert. Der Doppeltriebwagen ist mit acht Achsen ausgestattet, die alle einzeln angetrieben werden. Mit einer komfortablen Wagenbreite von 2,65 Metern verfügt der freundliche und großzügige Innenraum über 106 Sitzplätze und 144 Stehplätze sowie eine Klimatisierung des Fahrgastbereiches und des Fahrerstandes. Vier Einstiegstüren pro Seite ermöglichen bei dem Zweirichtungsfahrzeug einen raschen Fahrgastwechsel. Barrierearme Zugangsmöglichkeiten und eine stufenlose Durchgängigkeit des Fahrgastraumes werden den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Personen gerecht. Die Stadtbahnen haben eine Länge über Kupplung von 39,1 Metern und eine Spurweite von 1.435 mm.

Quelle: Stadler / 03.02.2014

**********
Investitionen 2014: 335 Millionen für U-Bahn, Bus und Tram

Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) investieren weiter hohe Summen in den Ausbau und die Moderni-sierung des Münchner Nahverkehrs. Eingeplant sind heuer rund 335 Milli-onen Euro, und damit mehr als doppelt so viel wie letztes Jahr. Das Geld fließt vor allem in neue Fahrzeuge sowie die Erneuerung von Technik und Infrastruktur.
Den Löwenanteil macht die U-Bahn aus: Hier sind insgesamt 175 Millionen Euro für neue Fahrzeuge vorgesehen. Zum einen müssen Raten für die bereits bestellten C2-Züge beglichen werden. Zum anderen wird im Laufe des Jahres die Beschaffung weiterer neuer U-Bahn-Fahrzeuge angesto-ßen, die ältere Garnituren ersetzen und Angebotsverdichtungen ermögli-chen sollen. Auch bei der Tram geht der Ausbau weiter – mit einer Aus-schreibung für neue, zusätzliche Fahrzeuge. Dafür und zur Finanzierung der neuen Avenio-Bahnen sind ca. 32 Millionen Euro eingeplant. Die 48 neuen Busse, die bereits 2013 bestellt wurden, kosten rund 18 Millionen Euro. Die neuen Fahrzeuge machen zusammen genommen rund zwei Drit-tel der gesamten Investitionskosten aus, nämlich rund 225 Millionen Euro.
Mehr als 90 Millionen Euro fließen 2014 in Technik und Infrastruktur. Größter Brocken sind hierbei die Bahnhofsmodernisierungen am Marien-platz und Hauptbahnhof mit rund 23 Millionen Euro. Für Gleiserneuerungen bei U-Bahn und Tram müssen ebenfalls mehr als 20 Millionen Euro aufge-wendet werden. Für die Erneuerung der Streckentechnik bei der U-Bahn (z. B. Gleichrichterwerke) sind ca. 10 Millionen Euro veranschlagt. Der Austausch von Rolltreppen und Aufzügen kostet rund 8 Millionen Euro, ebenso die Sanierung des Busbetriebshofs Ost; diese soll Ende 2014 abgeschlossen werden. Für den Neubau einer Werkstatthalle für die U-Bahnzüge vom Typ C2 in der Technischen Basis der U-Bahn in Fröttmaning fallen heuer rund 4 Millionen Euro an.
Der Etat für 2014 umfasst außerdem Planungskosten für weitere Neubaustrecken bei der Tram, weitere Beschleunigungsmaßnahmen sowie die Ausstattung der Züge mit zusätzlichen Videokameras und Infotainment-Bildschirmen.
Herbert König, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Wir schultern heu-er Rekord-Investitionen und treiben den Ausbau unseres Nahverkehrsangebots weiter voran. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Mobilitätsdienstleister, ist gleichzeitig aber auch schlichte Notwenigkeit: Denn zum einen verzeichnen wir in München weiter steigende Einwohner- und damit Fahrgastzahlen. Daher brau-chen wir mehr Kapazitäten, wenn U-Bahn. Bus und Tram leistungsfähig bleiben sollen. Zum anderen haben wir bei Fahrzeugen und Infrastruktur einen zuneh-menden Erneuerungsbedarf, besonders in der U-Bahn. Auch hier kommen wir unserer Verantwortung nach. Umso dringender ist allerdings, dass die Politik end-lich klar Schiff macht bei der weiteren Finanzierung des ÖPNV. Denn derzeit ist völlig unklar, ob und wie sich Bund und Länder künftig z. B. an den Kosten für Neubaustrecken beteiligen. Der aktuelle Fördertopf ist x-fach überzeichnet und läuft 2019 aus – Nachfolge offen. Und für Erneuerungsinvestitionen gibt es bislang keinerlei öffentliche Unterstützung. Hier ist die Politik am Zug! Der Boom in Mün-chen zeigt, dass sich Investitionen in den ÖPNV lohnen!“

Quelle: MVG / 20.01.2014

**********
SWM/MVG bestellen 48 Busse und 12 Anhänger bei MAN; Investitionsvolumen 16 Millionen Euro

Auch im nächsten Jahr wird das Busangebot der Münchner Verkehrsge-sellschaft (MVG) modernisiert und erneut erweitert: Soeben hat die MVG-Muttergesellschaft SWM den Auftrag für insgesamt 60 Fahrzeuge (48 Bus-se und 12 Anhänger) an die Münchner Firma MAN Truck & Bus Deutsch-land GmbH vergeben. MAN ging als Sieger aus einer europaweiten Aus-schreibung hervor. Das Investitionsvolumen beträgt über 16 Millionen Euro.
Lieferung ab Frühjahr 2014
Im Einzelnen handelt es sich um 18 Gelenkbusse, zwölf Buszüge (Solo-busse mit Anhänger) sowie 18 weitere kuppelfähige, also auch mit Anhä-nger einsetzbare Solobusse. Die 18 Gelenk- sowie elf der 30 Solobusse ersetzen ältere Fahrzeuge, die ausgemustert werden müssen. Mit den üb-rigen 19 Bussen und zwölf Anhängern wird der Wagenpark erneut aufge-stockt. Die ersten Fahrzeuge werden im Frühjahr 2014 ausgeliefert.
Mehr Platz durch Buszüge
Herbert König, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Insbeson-dere mit der nun bereits zweiten Beschaffung von Buszügen erweitern wir das Platzangebot im Münchner Busnetz erneut. Die zusätzlichen Buszüge werden voraussichtlich schwerpunktmäßig auf den Linien 51/151 und 53 eingesetzt. Mit insgesamt 22 Buszügen stehen uns bzw. unseren Fahrgäs-ten dann bereits rund 1.400 Plätze mehr zur Verfügung als mit herkömmli-chen Solobussen ohne Anhänger.“
Sämtliche jetzt bestellten Bussen erfüllen bereits die höchste Abgasnorm Euro VI.
Seite 2 von 2
 Die 18 Gelenkbusse sind 18 Meter lang, bieten gut 100 Fahrgästen Platz und verfügen über vier statt drei Türen, um ein zügiges Aus- und Einsteigen sowie eine bessere Nutzung der Raumkapazitäten zu erreichen.
 Die 12 Buszüge sind mit Anhänger rund 23 Meter lang und bieten mit gut 130 Plätzen rund 30 Prozent mehr Kapazität als ein herkömmlicher Gelenkbus. Für einen schnellen Fahrgastwechsel gibt es insgesamt fünf Türen (drei am Zug-fahrzeug, zwei am Anhänger).
 Die 12-Meter-Solobusse verfügen über drei statt vormals zwei Türen und eine Kupplung für den Buszug-Einsatz. Sie können rund 65 Fahrgäste aufnehmen – oder als Zugfahrzeug mit Anhänger (Buszug) rund 130 (siehe oben).
Sämtliche Fahrzeuge sind behindertengerecht gestaltet und haben eine Klapp-rampe für Rollstuhlfahrer sowie eine Absenkmöglichkeit auf der Türseite (Knee-ling). Außerdem verfügen die Fahrzeuge über Monitore für die Fahrgastinformati-on, eine Klimaanlage und Videokameras.
In der Hauptverkehrszeit fahren derzeit bereits rund 420 Busse für die MVG; dies entspricht einer Steigerung um elf Prozent gegenüber dem letzten Fahrplanjahr. „Durch die aktuelle Beschaffung von 48 weiteren Bussen und zusätzlichen zwölf Anhänger wird der Wagenpark 2014 weiter vergrößert und noch mehr Nahverkehr ermöglicht“, so König. „Dieser Boom ist in Deutschland einmalig – und er nutzt der ganzen Stadt. Denn: Mehr Bus steht für weniger Auto und weniger Abgase in München. Fahrgäste sind Klimaschützer!“

Quelle: MVG/17.12.2013

**********
Kontroverse Argumente zum Thema „Innenstadtquerung der
Regional-Stadt-Bahn in Salzburg

Willkommener Anlass dieser Abhandlung ist ein Artikel, erschienen in der Salzburger Fachzeitschrift „Regionale Schienen“ der Ausgabe 3/2013 mit gleicher Schlagzeile  „Oben oder unten?“ von Peter Brandl [*]. Die Sekundärüberschrift lautet „Unterirdische Stadtbahn versus Straßenbahn in Salzburg“. Die Einleitung oben genannter Publikation trifft genau auch den Kern der weiteren Überlegungen.

Zitat: „So einig man sich in fachlichen wie auch politischen Kreisen über die Notwendigkeit einer Bahn durch die Stadt Salzburg auch ist, so diametral ist der Lösungsansatz dazu.“

Und genau diese zweite, diametrale, also völlig unterschiedliche Sichtweise über die Salzburger Stadtquerung soll aus Sicht des „Vereins RSB Regional Stadt Bahn Salzburg – Bayern – Oberösterreich“ hier dargestellt und erläutert werden. Die laufende, vom Verein RSB initiierte Machbarkeitsstudie des gleichnamigen Projekts will für das „Teilprojekt Stadtquerung“ nur eines erreichen, dass – Zitat: der ausgereifte und vom Gemeinderat beschlossene Plan einer unterirdischen Verlängerung der Salzburger Lokalbahn“ einer oberirdische Variante gegenübergestellt und eingehend geprüft wird. Das ist vergleichbar noch nicht geschehen.

Weitere Informationen HIER

Quelle: RSB / 28.11.2013

**********
 
Alle Angaben ohne Gewähr!