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Ein Online-Magazin der "Railway - Media - Group"
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NEWS |
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Internationaler Preis für Münchner Freiheit |
Die Münchner Freiheit ist jetzt preisgekrönt: Für die gelungene Erneue-rung der Umsteigehaltestelle an der Oberfläche und die Modernisierung der U-Bahnstation hat die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) heute in Warschau den „Local Rail Award“ der UITP (Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen) in der Kategorie „Stops and stations“ erhal-ten. Gewürdigt wird mit der erstmals vergebenen Auszeichnung die vorbildliche Neugestaltung des Knotenpunkts zu einem attraktiven und optisch ansprechenden Aushängeschild des Nahverkehrs mit hohem Zusatznutzen für die Fahrgäste – in einem städtebaulich anspruchsvollen Umfeld. UITP-Präsident Alain Flausch überreichte den Preis heute im Rahmen des „Local Rail Summit“ in Warschau an MVG-Chef Herbert König.
Die völlig neu gestaltete Bus- und Tramhaltestelle sowie der neue U-Bahnhof gingen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 in Betrieb. Die Stadtwerke München (SWM) hatten den U-Bahnhof aus den Gründungsjahren der U-Bahn 2008 bis 2009 umfassend saniert, neu gestaltet, brandschutztechnisch ertüchtigt und barrierefrei ausgebaut. Das neue Licht- und Farbkonzept stammt von dem weltweit renommierten Schwabinger Lichtdesigner Ingo Maurer. Während die bestehende Architektur weitgehend erhalten blieb, wurde das sichtbar in die Tage gekommene Erscheinungsbild der viergleisigen U-Bahnstation vollständig überarbeitet. Die Bus und Tramhaltestelle mit ihrem markanten und weithin sichtbaren Dach wurde im Zuge der Neubaustrecke für die Tram 23 als Ersatz für einen unansehnlichen Zweckbau errichtet. Das Dach zählt inzwischen zu den architektonischen Markenzeichen des Stadtviertels und findet durch seine außergewöhnliche Gestaltung – wie auch der U-Bahnhof – international große Beachtung.
Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Die neue Münchner Freiheit ist eine Visitenkarte für den Nahverkehr und zählt zu den architektonischen Höhepunkten in Schwabing. Die Neugestaltung überzeugt optisch und funktionell als Umsteigepunkt zwischen Bus, neuer Tram und bewährter U-Bahn. Beson-ders die neue Optik des U-Bahnhofs zeigt auch eindrucksvoll, welchen positiven Effekt der richtige Einsatz von Licht und Farbe auf das Erschei-nungsbild, das Wohlbefinden und damit auch das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste haben. Der erfolgreiche Umbau an der Münchner Freiheit ist daher längst Vorbild für weitere Modernisierungen wie jetzt am Hauptbahnhof, bald am Marienplatz und mittelfristig auch am Sendlinger Tor. Wir sind stolz darauf, dass die UITP uns für dieses anspruchsvolle Projekt auszeichnet und danken der Jury für ihre Entscheidung, den Preis an die MVG nach München zu vergeben“.
Der „Local Rail Award“ wird in insgesamt vier Kategorien verliehen. Die drei anderen Preise gehen nach London (TfL), Brüssel (STIB mit Part-nern) und Saragossa (Tranvia Zaragoza). Der Weltverband UITP mit Hauptsitz in Brüssel ist in mehr als 90 Ländern der Welt vertreten und hat insgesamt rund 3.400 Mitglieder.
Quelle: MVG / 09.05.2012
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PESA aus Bydgoszcz (Bromberg) liefert Straßenbahnen nach Kasachstan |
In Bydgoszcz wurde der Vertrag unterzeichnet für die Lieferung von 115 Straßenbahnen nach Pawlodar in Kasachstan, die alle Fahrzeuge die noch im Betrieb sich befinden ersetzen wollen durch neue Fahrzeugen. Zusätzlich in Pawlodar soll PESA eine neue Montagefabrik eröffnen für seine Produkte, die in Asien verkauft werden.
Quelle: Josef Trizonka / 24.04.2012 |
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| EU-Projekt TROLLEY fördert Trolleybussyteme |
Salzburg, 17. April 2012, Verkehr/Industrie/Wirtschaft
Das EU-Projekt TROLLEY fördert Trolleybussyteme als sauberste und volkswirtschaftlich günstigste Art des öffentlichen Verkehrs für nach Nachhaltigkeit strebende Städte und Regionen Zentraleuropas. TROLLEY erhält Zuschüsse aus dem Europäischen Förderprogramm Central Europe, das transnationale Kooperationen zwischen den Ländern Zentraleuropas unterstützt ( www.central2013.eu ). Auf Grundlage der umfangreichen Erfahrungen der neun Projektpartner aus sechs zentraleuropäischen Ländern, soll im Rahmen des Projektes der große potentielle Beitrag von Trolleybussen zur Transformierung von Verkehrssystemen von „fossiler Mobilität“ zur „Elektromobilität“ erschlossen werden. Die Projektpartner umfassen 25% aller Trolleybusse und rund 30% aller Trolleybuslinien, die derzeit in Zentraleuropa betrieben werden.
Die TROLLEY-Partner befassen sich mit so bedeutsamen Themen, wie der Optimierung des Energieverbrauches, indem sie verschiedene Energiesysteme testen (on-und offboard), den Umbau normaler Dieselbusse zu elektrischen Bussen und die Effizienzsteigerung des öffentlichen Nahverkehrs durch intermodale Verkehrsangebote mit dem Trolleybus als Rückgrat der Verkehrsbedienung. Daneben besteht ein wesentlicher Teil der Arbeiten in TROLLEY darin, den Trolleybus als intelligente, saubere und „grüne Lösung“ für den ÖPNV der Zukunft darzustellen und zu erläutern.
Um das Augenmerk auf das Potential des elektrischen Nahverkehrs zu richten und um für die Unterstützung des TROLLEY-Projektes zu werben, wurde die Deklaration für „Electric Trolleybus Mobility“ initiiert. Die Erklärung verdeutlich die Intentionen der Unterzeichner hinsichtlich der Vision der effektiven Trolleybus Systeme und dem Beitrag für nachhaltige Mobilität in Städten. Die TROLLEY-Erklärung wurde bisher von 41 Persönlichkeiten aus ganz Europa unterzeichnet und kann auf der Projekt Homepage: www.trolley-project.eu eingesehen werden. Die finale Liste der Unterzeichner der TROLLEY-Erklärung wird zum Ende des Projektes der Europäischen Kommission übergeben, um auf den Trolleybus als strategischen Faktor für die künftige Ausrichtung der Europäischen Nahverkehrspolitik und für die Erreichung der Ziele der Europäischen Kommission, die Emission von 60% bis 2050 zu reduzieren, hinzuweisen. Diese Ziele sind im „White Paper“ der EU für den Transportsektor festgehalten.
Werden Sie Teil dieser Initiative und unterstützen Sie den Trolleybus bei diesem Ansinnen. Für Informationen zu TROLLEY, die TROLLEY-Erklärung oder für den kostenfreien Erhalt des TROLLEY Newsletters, nehmen Sie Kontakt zu Alexandra Weiß ( alexandra.weiss@salzburg-ag.at ) oder Arnulf Schuchmann ( schuchmann@trolleymotion.com ) auf.
TROLLEY im Überblick
TROLLEY trägt zu einer Verbesserung der Erreichbarkeit von und in mitteleuropäischen Städten bei - mit einem Fokus auf Stadtverkehr. Mit seinem integrierten Ansatz verfolgt das Projekt vor allem ein Ziel: Die Förderung von Trolleybussen als sauberste und ökonomischste Verkehrsalternative für nachhaltige Städte und Regionen in Mitteleuropa.
Programm: INTERREG IVB CENTRAL EUROPE Programm (Mitteleuropa)
Priorität: Priorität 2, Verbesserung der Erreichbarkeit von und innerhalb Mitteleuropa(s)
Projekt Aufruf: 2ter Projektaufruf
Anzahl der Partner: 9 (Trolley:motion, (AT) Barnim Bus Company GmbH, Leipziger Transport Company (DE),City of Gedyna und Universität Gedansk (PL), Szeged Transport Company (HU), City of Brno (CZ) TEP S.p.A. Parma (IT)
Hauptpartner (Lead Partner): Salzburg AG (AT)
ERDF Fördermittel: ~ 3,3 Millionen Euro
Gesamtkosten: ~ 4,2 Millionen Euro
Projektstart: 01.02.2010
Projektende: 31.01.2013
Sonstiges: Größtes Projekt im zweiten Projektaufruf in Bezug auf das Budget
trolley:motion engagiert sich international sowohl für die Erhaltung und Erweiterung bestehender als auch die Gestaltung neuer elektrischer Stadtbus-Systeme, insbesondere moderner Ebus-Systeme. Ziel ist die Wettbewerbsposition des öffentlichen Verkehrs und die Lebensqualität in städtischen Räumen nachweisbar zu verbessern. Entscheidungsträger werden objektiv informiert und aktiv in komplexen technischen und wirtschaftlichen Systemen unterstützt. trolley:motion fokussiert auf die Interessen der Systemnutzer sowie der Menschen im Umfeld der Systeme, baut Vorurteile ab und liefert aktuelle Fakten. Unsere Mitglieder wollen neue Märkte für ihre Produkte lokalisieren sowie durch noch bessere Ausrichtung auf die Anforderungen der Kunden die Wettbewerbssituation in bestehenden Märkten stärken.
Presserückfragen:
Arnulf Schuchmann
trolley:motion
Ladaustraße 73
5321 Koppl bei Salzburg
Österreich
schuchmann@trolleymotion.com
Tel. +49 152 5675 4102
Quelle: Salzburg AG / 17.04.2012
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Trolleybus – ein optimales Fahrzeug für die 2000-Watt-Gesellschaft |
VBZ-Linien 80 und 69 sollen elektrifiziert werden
Beim Ersatz der VBZ-Busflotte und bei der Erweiterung des Busnetzes sollen vorzugsweise Trolleybusse zum Einsatz kommen. Diese haben gegenüber andern Antriebssystemen deutliche ökologische Vorteile und bieten einen höheren Fahrkomfort. Allerdings erfordern sie auch höhere Investitionen. Der Stadtrat wird sich bei den zuständigen Stellen des Kantons dafür einsetzen.
Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) müssen in diesem Jahrzehnt einen grossen Teil ihrer Dieselbusse ersetzen. Zudem werden sie ihre Busflotte aufstocken müssen, weil sie den zu erwartenden Mehrverkehr teilweise mit Bussen bewältigen wollen. Es stellt sich somit die Frage, auf welche Antriebstechnologie sie bei der Beschaffung von neuen Fahrzeugen setzen. Antwort darauf gibt die VBZ-Trolleybusstrategie, welcher der Stadtrat zugestimmt hat.
Ökologischer und effizienter
Der Stadtrat ist zum Schluss gekommen, dass der Trolleybus aus mehreren Gründen das Fahrzeug der Zukunft ist. Er bringt gegenüber Diesel- und Diesel-Hybridbussen klare ökologische Vorteile, denn die CO2-Emissionen sind geringer, und es besteht die Möglichkeit, die Bremsenergie wieder ins Stromnetz einzuspeisen. Die Umwelttauglichkeit der VBZ-Fahrzeuge ist ein wichtiger Aspekt für künftige Beschaffungen, ist doch die Stadt Zürich den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet. Aber auch von Seiten des Kantons gehen die umwelt- und energiepolitischen Ziele in die gleiche Richtung. Im Weiteren bietet der Trolleybus den höheren Fahrkomfort und setzt für die Entwicklung des ÖV-Netzes verlässlichere Zeichen als andere Antriebssysteme. Diese mannigfaltigen Vorteile wiegen aus Sicht der VBZ und des Stadtrats die Nachteile der höheren Investitionen auf.
Für Steigungen besonders geeignet
Beim Ausbau des Trolleybusnetzes sollen Linien im Vordergrund stehen, die sich durch hohe Nachfrage bzw. grosses Entwicklungspotenzial auszeichnen und auf welchen in näherer Zukunft auch ein Einsatz von Doppelgelenkfahrzeugen denkbar ist. Das sind in einem ersten Schritt die Linien 80 und 69. Beide Linien erschliessen den Hochschulstandort ETH-Hönggerberg / Science City mit grösseren ÖV-Knoten. Auf diesen Strecken kann der Trolleybus eine weitere Stärke ausspielen: seine starke und stetige Beschleunigung beim Anfahren und in Steigungen. Dank zwei angetriebenen Achsen verfügen diese Fahrzeuge auch bei schwierigen Strassenverhältnissen über hervorragende Fahreigenschaften.
Stadtrat setzt sich für nötige Mittel ein
Die VBZ planen die Elektrifizierung der Linien 80 und 69 für das Jahr 2017. Sie müssen dafür rund 44 Millionen Franken für die Fahrleitungen und weitere 14 Millionen Franken für die Beschaffung der Fahrzeuge investieren. Der Stadtrat beantragt beim Kanton die Aufnahme dieser Ausgaben ins Agglomerationsprogramm der zweiten Generation und setzt sich beim Regierungsrat des Kantons Zürich für die Umsetzung der Trolleybusstrategie ein.
Quelle:
Stadt Zürich / 30.03.2012 |
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Variobahn: Herstellerfirma Stadler wegen Serienschaden in der Pflicht |
Die endgültige Zulassung der neuen Tramzüge vom Typ Variobahn ist weiterhin unbestimmt (derzeit sind die Züge auf Basis einer Gestattung zur vorläufigen Inbetriebnahme im Einsatz). Zwar hat die MVG zwischen-zeitlich alle Auflagen der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB) zur Erlan-gung einer unbefristeten Genehmigung abgearbeitet. Nun aber steht ein in den letzten Tagen aufgetretener Serienschaden an den Rädern der Züge der endgültigen Zulassung durch die Aufsichtsbehörde im Wege. Auch die weitere Verlängerung der vorläufigen Zulassung hat die TAB davon abhängig gemacht, dass die Herstellerfirma Stadler umgehend entsprechend belastbare Nachweise zur Sicherheit der fraglichen Teile vorlegt. Dies hat die Firma Stadler zugesagt.
Bei den schadhaften Bauteilen handelt es sich um Gummikörper, die zwi-schen Radreifen und Radscheibe eingesetzt sind und neuerdings bei ei-nigen Rädern Risse aufweisen. Die Ursache für die Rissbildung ist derzeit nach Angaben des Herstellers Stadler noch unklar. Der MVG ist zwi-schenzeitlich bekannt, dass ähnliche Schäden auch bei mindestens zwei weiteren Variobahn-Betrieben aufgetreten sind; ob und welcher Zusam-menhang besteht, wird derzeit ebenfalls vom Hersteller bzw. seinen Un-terlieferanten untersucht.
Die Beseitigung der Schäden ist Aufgabe des Fahrzeugherstellers Stad-ler-Pankow. Die Züge befinden sich weiterhin bis zur abschließenden, unbefristeten Zulassung im Besitz des Berliner Unternehmens. Dieses ist deshalb auch in der Verantwortung für die Behebung des Problems. Mangels eigener Ressourcen hat Stadler jedoch SWM/MVG mit der Re-paratur beauftragt.
Der Austausch der schadhaften Gummikörper in den Werkstätten der Tram hat bereits begonnen, wird sich aber über mehrere Wochen ziehen. Er ist zeitaufwändig, weil die Räder – je nach Lage – teilweise samt Mo-toreinheiten ausgebaut, ggf. von den Motoreinheiten abgepresst und auseinandergenommen werden müssen. Bei jedem einzelnen Rad ist der Radreifen von der Radscheibe zu pressen, damit die dazwischen liegen-den Gummikörper freigelegt und ersetzt werden können. Anschließend ist der gesamte Prozess in umgekehrter Reihenfolge erforderlich, um die Räder zu komplettieren und am Fahrzeug zu montieren.
Bisher sind 9 von 11 bislang einsatzfähigen Variobahn-Zügen von dem Serienschaden betroffen; drei davon wurden bereits repariert. Dennoch kann es im Zweifelsfall zu einzelnen Wagenausfällen im Linienbetrieb kommen, wenn – z. B. durch Unfallschäden – ggf. weitere Tramzüge bis zu ihrer Reparatur vorübergehend nicht zur Verfügung stehen. In einem solchen Fall wird die MVG die ausfallenden Züge soweit wie möglich durch Busse ersetzen. Heute morgen war dies bei einem Zug der Linie 21 der Fall.
Nachdem die Ursache für den Serienschaden, damit dessen endgültiges Ausmaß und die Konsequenzen für die Zulassung derzeit unbekannt sind, muss die MVG zu ihrem großen Bedauern die für Frühjahr ange-kündigten Taktverdichtungen auf den Linien 15/25 und 27 weiter ver-schieben.
MVG-Chef Herbert König: „Wir sind bestürzt, dass es bei nagelneuen Zügen der Firma Stadler bereits Schäden gibt, die uns dazu zwingen, teure Fahrzeuge vorübergehend aus dem Trambetrieb zu nehmen – und auch weiter auf deren endgültige Zulassung zu warten. Und wir fragen uns natürlich, wo die Ursache für den offenbar nicht zum ersten Mal auftretenden Schaden liegt. Stadler steht in der Pflicht, schnellstmöglich Antworten zu liefern und gegenüber der Aufsichtsbehörde und uns die geforderten Nachweise zur Schadensursache und den hieraus zu ziehenden Konsequenzen zu liefern. Im Interesse unserer Kunden können wir keinerlei weitere Verzögerung hinnehmen. Dies haben wir heute in einem kurzfristig anberaumten Termin hier in München der Geschäftsleitung der Fa. Stadler deutlich gemacht.“
MVG-Betriebsleiter Michael Richarz: „Die reparierten Räder werden laufend kontrolliert. Sollte sich in den nächsten Tagen ergeben, dass auch die vom Hersteller gelieferten neuen Gummikörper, die wir im Auftrag von Stadler derzeit einbauen, im Betrieb wieder Beschädigungen erhalten, werden wir nicht zögern, die Fahrzeuge unsererseits dann so lange außer Betrieb zu nehmen, bis die Firma Stadler das Problem dauerhaft gelöst hat.“
Quelle: MVG / 26.03.2012 |
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StadtRegioTram belebt die Gmundner Innenstadt mehr als Parkplätze |
| Der Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“ nimmt die aktuelle Diskussion um das Parken am Rathausplatz zum Anlass, an eine zeitgemäßere Strategie zu erinnern: Die StadtRegioTram Gmunden – Vorchdorf kann viel mehr Frequenz in die Innenstadt bringen, als 18 zusätzliche Parkplätze. Denn die Sorgen der Geschäftsleute sind nicht unberechtigt.
Gmunden braucht mehr Kundenfrequenz
Man kann die Probleme der Innenstadt nicht durch noch mehr Autoverkehr lösen. Das Parken am Rathausplatz verärgert die Gäste der Stadt, die die Geschäfte eigentlich beleben sollen. Gmunden braucht ein Stadtimage, das sich von anderen Städten unterscheidet und Gäste anzieht – mit einem Parkplatz an der schönsten Stelle der Stadt wird das nicht gelingen . Sehr wohl aber mit einer modernen und kundengerechten Aufwertung des Öffi-Systems.
Eine Lösung, die mit Sicherheit auch bei den Gästen Gmundens für Zustimmung sorgt: Ausbau und aktivere Einbeziehung des Öffentlichen Verkehrs in die Werbestrategien der Innenstadt. Die City hat einen wirklichen Standortvorteil, der sie von allen Einkaufszentren unterscheidet: Sie ist optimal auch ohne Auto erreichbar, und mit der StadtRegioTram Gmunden – Vorchdorf noch besser!
Mit der StadtRegioTram würde die unsägliche Parkplatzdiskussion der Vergangenheit angehören. Sie hat das Image Gmundens schon genug beschädigt: „Stadt der Benzinbrüder“ ist nur das freundlichste Zitat, das man außerhalb Gmundens oft hört. In Verbindung mit (kostenfreien) Parkplätzen am Rande der Stadt würde ein barrierefrei benutzbares Verkehrsmittel direkt ins Herz der Stadt zur Aufwertung des Zentrums beitragen – wie in allen Städten rund um Gmunden auch. Darum setzt sich der Verein für eine rasche Umsetzung der StadtRegioTram Gmunden ein.”, sagt Dipl.-Ing. Helmut Koch , Obmann-Stellvertreter.
Weiterer siehe: http://www.gmundner-strassenbahn.at/
Quelle: Salzi.at/23.03.2012 |
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U1-Verlängerung: Endstelle Oberlaa fixiert |
Abzweigung Rothneusiedl wird als künftige Option technisch mitgeplant
Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und die Favoritner Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner gaben heute am Verteilerkreis den Startschuss für die U1-Verlängerung nach Oberlaa. Die in der 4. Ausbaustufe geplante Endstelle Rothneusiedl bleibt als künftige Option für einen weiteren Ausbau aufrecht, ist aber derzeit aus Sicht der Stadtentwicklung nicht zielführend. 2017 wird die U1 dann von Leopoldau bis nach Oberlaa fahren und damit vor allem die BewohnerInnen von Favoriten und die Therme Wien ein Stück näher an die City rücken.
„Mit der Entscheidung für die Endstelle Oberlaa binden wir nicht nur die Therme Wien, sondern auch die BewohnerInnen des südöstlichen Teils der Hanssonsiedlung und viele tausend Menschen an Wiens beliebtes und schnellstes Öffentliches Verkehrsmittel – die U-Bahn – an. Allein 21.000 Menschen profitieren zusätzlich von der Führung nach Oberlaa“, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
„Die Öffis sind in Wien bereits heute die erste Wahl, um unterwegs zu sein. Mit dem Ausbau der Infrastruktur und der günstigen Jahreskarte werden wir den Vorsprung weiter ausbauen. Die Entscheidung für die Endstelle Oberlaa ist im Hinblick auf Stadt- und Verkehrsentwicklung richtig. Mit der technischen Option auf einen Ast nach Rothneusiedl können wir aber jederzeit flexibel auf das Wachstum der Stadt reagieren“, erklärt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.
Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer: „Mit der Verlängerung der U1 nach Oberlaa und der Option auch künftig nach Rothneusiedl zu fahren, haben wir die beste Lösung für unsere Fahrgäste getroffen. Insgesamt wächst die U1 in den nächsten Jahren vom Reumannplatz um 4,6 km und fünf Stationen. 2017 ist sie mit 19,2 km dann die längste U-Bahnlinie Wiens.“
Bauarbeiten für unterirdische Stationen starten in Kürze
Bereits seit Herbst 2010 laufen in Favoriten die Vorarbeiten für die Verlängerung der U1. Diese sind jetzt abgeschlossen und der Start für den unterirdischen U-Bahnbau steht unmittelbar bevor. Die Arbeiten für die ersten drei Stationen nach dem Reumannplatz – Troststraße, Altes Landgut und Alaudagasse, die unterirdisch gebaut werden – starten in Kürze.
Zigtausende profitieren – Therma Wien und Hanssonsiedlung gut angebunden
Nach eingehender Analyse wurde beschlossen, die U1 vorerst nicht nach Rothneusiedl, sondern ebenerdig über Neulaa nach Oberlaa zu führen. 2017 wird damit nicht nur die Therme Wien, sondern auch tausende BewohnerInnen des südöstlichen Teils der Hansson-Siedlung und der Stadtentwicklungsgebiete südlicher der Donauländebahn besser an den öffentlichen Verkehr angebunden – rund 21.000 Menschen werden zwischen Alaudagasse und Oberlaa von diesem Angebot profitieren.
Gleichzeitig werden im Bereich der Station Alaudagasse Vorbereitungsarbeiten für eine mögliche Liniengabelung nach Rothneusiedl vorgenommen. So könnte in einigen Jahren, einhergehend mit der Stadtentwicklung in diesem Gebiet, die U1 auch nach Rothneusiedl fahren.
Daten der U1-Verlängerung vom Reumannplatz nach Oberlaa
- Länge: 4,6 Kilometer
- Stationen: 5 (Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa, Oberlaa)
- Kosten: ca. 600 Millionen Euro
- Baubeginn: Vorarbeiten Ende 2010, U-Bahnbau 2012
- Geplante Eröffnung: 2017
Quelle: Wiener Linien / 21.03.2012 |
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Ankündigung: Straßenbahnjournal-Jahrbuch 2011 |
Jahrbuch-Präsentation
Das Straßenbahnjournal-Jahrbuch 2011 wird am Samstag, dem 24. März 2012, wie üblich stilgerecht präsentiert.
Ort: Schleife Lainz, Wolkersbergenstraße
Zeit: 14 Uhr
In einer Oldtimer-Garnitur haben Sie die exklusive Möglichkeit, die ersten Exemplare des Jahrbuchs direkt von den Herausgebern zu erwerben.
Das Straßenbahnjournal-Redaktionsteam freut sich auf Ihren Besuch!
Das Straßenbahnjournal-Jahrbuch 2011 ist in Kürze erhältlich! Das im Zeitschriftenformat und durchgehend in Farbe gehaltene Werk behandelt die Ereignisse des Jahres 2011, unter anderem mit folgenden
Themenschwerpunkten:
* Allround-Linie E: die Einsätze seit 1988
* 125 Jahre WLB-Strecke nach Wr. Neudorf
* Außergewöhnliche Wageneinsätze
* Abschied von FR und cg
* Werbewagen
* Vor 35 Jahren: Einsturz der Reichsbrücke
* Impressionen aus den 1980ern
* Innsbrucker Altwagen im Exil
* Melbourne: "The Met"
* Neuigkeiten von den Wiener Wagen im Ausland
* Statistik: Wagenparklisten, Typenverschiebungen etc.
Dieses Kompendium dient dem Straßenbahnfreund als komplettes Nachschlagewerk des vergangenen Jahres. Die wichtigsten Ereignisse (Fahrtbehinderungen, Unfälle, Verkehrsmaßnahmen etc.) sind in einer Chronik übersichtlich zusammengefasst und bebildert. Diese Dokumentation sollte in keiner Bibliothek eines Straßenbahninteressierten fehlen!
Für Fragen zum Jahrbuch können Sie die Herausgeber gern auch per E-Mail kontaktieren: jahrbuch2011@strassenbahnjournal.at
Quelle: Clemens Beyer Strassenbahnjournal / 16.03.2012 |
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Europaweit einzigartiges Bordrechner-System für ÖBB-Postbus |
Drahtloser Datenaustausch für eine perfekte Kundeninformation
(Wien, 16.3.2012) – Die ÖBB-Postbus GmbH stattet ab sofort schrittweise ihre 2.200 Busse mit einem innovativen Bordrechner aus. Damit werden in Zukunft Ticket- und Tarifinformationen, technische Fahrzeugdaten, Dienstplan-Daten sowie Fahrplanortungsdaten drahtlos zwischen den ÖBB-Postbussen und zentralen Servern ausgetauscht.
Für die Kunden stehen damit Echtzeitdaten der ÖBB-Postbusse zur Verfügung.
Schritt für Schritt werden die Module pilotiert und für den Roll-out vorbereitet. Ab 2014 wird das System in vollem Umfang österreichweit im Einsatz sein. „Diese Innovation ist einzigartig und stärkt unsere Position als technologischer Vorreiter im Personenverkehr. Unsere Kunden und unsere Lenker werden davon profitieren“, so Christian Eder, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH.
Echtzeitinfos für ÖBB-Postbus-Kunden
Neben der Vereinfachung von internen Abläufen profitieren in Zukunft vor allem die Fahrgäste vom automatischen Datenaustausch. Die Kunden bekommen dadurch Echtzeit-Informationen zu den Postbus-Fahrplänen, die über die elektronische ÖBB-Fahrplanauskunft SCOTTY bereitgestellt werden. Damit wird die Kundeninformation weiter verbessert.
Anschlusssicherung für ÖBB-Postbus-Kunden
Als weitere Innovation wird jeder Bordrechner mit dem Anschlusssicherungssystem „Link“ ausgerüstet. „Link“ erlaubt die einfache Kommunikation zwischen Bussen aber auch mit den Zügen der ÖBB um im Verspätungsfall die Anschlussverbindung für die Kunden zu ermöglichen.
Umweltnutzen durch das Bordrechner-System
Die ÖBB-Postbus-Lenker erhalten während der Fahrt automatische Unterstützung vom Bordrechner. „Mit dem neuen System können wir etwa 5 % Spritersparnis erreichen, weil der Bordrechner unsere Lenker informiert, ob gerade umweltschonend gefahren wird. Alleine durch die Spriteinsparung wird sich das System innerhalb von 2 Jahren amortisieren“, erklärt Heinz Stiastny, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH.
Datenaustausch rechtlich fundiert
Heute wurde die Betriebsvereinbarung von Geschäftsführung und Zentralbetriebsratsvorsitzenden Robert Wurm unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung wird die Grundlage für die drahtlose Übertragung von Borddaten gelegt. „Damit steht der erfolgreichen Umsetzung des innovativen Systems, dass unseren Kunden und Lenkern viele Vorteile bringt, nichts mehr im Weg“, bestätigt Robert Wurm.
ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit konzernweit rd. 42.500 MitarbeiterInnen (zusätzlich 1.900 Lehrlinge) und Gesamterträgen von rd. 6,1 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2010 wurden von den ÖBB 460 Mio. Fahrgäste und 132,9 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.
Quelle: ÖBB Postbus / 16.02.2012 |
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| 14 neue Straßenbahnen für Erfurt und Nordhausen |
| "Mit der Anschaffung von 14 Niederflurstraßenbahnen für Erfurt und Nordhausen sind wir unserem Ziel eines attraktiven und barrierearmen öffentlichen Personennahverkehrs ein großes Stück näher gekommen. Gleichzeitig investieren wir in Verknüpfungspunkte der verschiedenen Verkehrsträger. Das Umsteigen zwischen Eisenbahn, Straßenbahn und Bus wird erleichtert. Park & Ride-Plätze ermöglichen den Umstieg vom Individualverkehr. So entsteht für Thüringen ein leistungsfähiges, öffentliches Nahverkehrsnetz", sagte heute (Freitag) der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, in Erfurt. Der Verkehrsminister übergab an den Vorstand der Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG), Myriam Berg, den Genehmigungsbescheid für die Inbetriebnahme eines Straßenbahntriebwagens vom Typ ‚Combino Erfurt Classic' aus dem letzten Lieferlos des Herstellers Siemens.
"Thüringen hat auch für 2012 erneut ein Landesprogramm zur Förderung von Investitionen im öffentlichen Personennahverkehr aufgelegt. Für den Ausbau des ÖPNV – auch in Jena, Gera und anderen Städten und Landkreisen – stehen dieses Jahr wieder knapp 37 Millionen Euro zur Verfügung", so Carius weiter. Die bis 2012 gelieferten 14 Niederflurstraßenbahnen wurden von den Stadtwerken Nordhausen und der Stadt Erfurt gemeinsam bestellt. Die Investition von knapp 29 Millionen Euro wurde mit gut 20 Millionen Euro durch das Verkehrsministerium gefördert. Zwölf Stadtbahnwagen werden in Erfurt eingesetzt. Zwei Bahnen wurden für Nordhausen angeschafft.
In Erfurt ist nach Angaben der EVAG die Umstellung des Stadtbahn-Fahrzeugparks auf die barrierefreie Niederflurtechnik abgeschlossen. Seit 1994 wurden 64 moderne Niederflurfahrzeuge angeschafft. Begonnen wurde auch mit der Einrichtung von Außenansageanlagen für sehgeschädigte Fahrgäste.
Mit Hilfe von Bundesmitteln konnte in den vergangenen Jahren die Erfurter Straßenbahn zu einer modernen Stadtbahn ausgebaut werden. Neue Stadtteile wurden dabei angebunden und das Netz grundhaft ausgebaut. Insgesamt haben Bund und Land bisher knapp 100 Millionen Euro bereitgestellt. Neben dem Netzausbau wurde auch in eine moderne Fahrgastinformation und ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem investiert, das beispielsweise die vorrangige "Grün"-Schaltung für den ÖPNV ermöglicht.
Quelle: Pressemeldung Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, 12.03.2012 |
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| Salzburg AG erweitert 2012 das Obus-Liniennetz erneut |
| Die Salzburg AG erweitert 2012 das Obus-Liniennetz erneut. Die erste der zwei geplanten Verlängerungen tritt am 7. März in Kraft. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Salzburg konnte dieses Projekt rasch verwirklicht werden.
"Der Obus ist in Salzburg das Rückgrat des innerstädtischen Verkehrs und ein ‚ausbaufähiges Zukunftsmodell'. Zusätzlich zur Modernisierung der Fahrzeugflotte und der Optimierung von Fahrtintervallen muss ein besonderes Augenmerk auf den Vorrang des Obus und des Ausbaus des Liniennetzes gelegt werden. Dafür plant allein die Salzburg AG über 10 Millionen Euro an Investitionen für dieses Jahr," sagt Dr. Leonhard Schitter, der im Vorstand der Salzburg AG auch für den Bereich Verkehr verantwortlich ist.
"Das Verkehrsaufkommen in der Stadt Salzburg nimmt stetig zu, unsere Mobilität endet im Stau. Daher ist es uns besonders wichtig, den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu fördern und unseren Bürgerinnen und Bürgern attraktive Alternativen zum Individualverkehr zu bieten. Eine verbesserte Anbindung von Stadtwerke-Areal, Stadt:Bibliothek, der Privaten Medizinischen Universität, des Seniorenzentrums in der Siebenstädterstraße und der Volkshochschule an das öffentliche Netz ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Stadt unterstützte diese wichtige Verlängerung daher mit einer Million Euro," so Bürgermeister Dr. Heinz Schaden.
Der Ausbau des Liniennetzes – mittlerweile ist es ca. 100 Kilometer lang – soll auch weiter forciert werden. Die Salzburg AG ist mit ihren 93 Obussen auf 10 Linien in der Stadt Salzburg umweltfreundlich unterwegs und befördert täglich rund 140.000 Fahrgäste "Der Obus in Salzburg steht für unseren Weitblick. Umweltfreundliche Mobilität muss für jeden zugänglich sein. Und genau daran arbeiten wir jetzt und auch in Zukunft. Die Verlängerung der Linie 10 ist ein weiterer Streckenabschnitt, der nun abgasfrei befahrbar ist. Jeder Fahrgast, der mit dem Obus fährt, kann so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Weitere Verlängerungsprojekte sind bereits in der Umsetzung – im Juni wird das Medienzentrum in der Karolingerstraße durch die Linie 8 an den öffentlichen Verkehr angebunden," erklärt Dr. Leonhard Schitter, Vorstand der Salzburg AG.
Durch die Erweiterung der Linie 10 wird für rund 8.000 Anrainer eine verbesserte Anbindung an das Obus und S-Bahn-Netz möglich. "Ab 7. März 2012 verkehrt die Obuslinie 10 vom Hanuschplatz über Mülln - Strubergasse - Rudolf-Biebl-Straße - Schumacherstraße - Scherzhauserfeldstraße – Siebenstädterstraße bis zur Endstation Bessarabierstraße. An Wochenenden und in den Ferien ist die Endhaltestelle bei der Messe. Die Linie wird stadteinwärts und –auswärts über Mülln geführt und bietet dadurch den schnellsten und kürzesten Weg ins Stadtzentrum und in den Süden der Stadt", so Gunter Mackinger, Leiter des Geschäftsfeldes Verkehr der Salzburg AG.
Die Salzburg AG setzt auch weiterhin auf Verbesserungen im öffentlichen Verkehr der Stadt. Neben den Verlängerungen von Obuslinien und der Einrichtung einer Morgenlinie für den besonders frequentierten Frühverkehr (Linie 14 – seit Dezember 2011 im Einsatz) werden ab Mitte 2012 neue moderne Obusse in die Fahrzeugflotte aufgenommen.
Quelle: Pressemeldung Salzburg AG / 07.03.2012 |
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Neuigkeiten von der Kirnitzschtalbahn / Sonderfahrten |
Die schlimmen Ereignisse vom August 2010, als eine Flutwelle der Kirnitzsch durch das Tal schoß und umfangreiche Zerstörungen anrichtete, sind den Bad Schandauern noch in reger Erinnerung. Auch die Kirnitzschtalbahn war davon betroffen. Unser Verein, der seit 1980 den Traditionsbetrieb im Kirnitzschtal mit historischen Straßenbahnen betreut, war mit der bitteren Tatsache konfrontiert, daß ausnahmslos alle Straßenbahnwagen durch das Wasser beschädigt worden waren. Besonders schlimm hat es unser ältestes Fahrzeug betroffen, den Triebwagen Nr. 9 der ehemaligen Lockwitztalbahn aus dem Jahr 1926.
Nun jedoch, anderthalb Jahre nach der Flut, können wir voller Stolz berichten, daß wir es mit der Hilfe von Helfern, Sponsoren und unter großem personellen Einsatz - weit über 700 Arbeitsstunden wurden geleistet - geschafft haben: Triebwagen 9 fährt wieder!
Dieses Ereignis, die Rückkehr des letzten flutbetroffenen Fahrzeugs der Kirnitzschtalbahn, wollen wir mit unseren Helfern und Sponsoren sowie allen Interessenten feiern:
- am Montag, dem 30. April 2012 (Brückentag)
- ab 11:00 Uhr
- in Bad Schandau, Haltestelle Stadtpark
Höhepunkt der Veranstaltung wird ein Fahrzeugkorso aus den wiederaufgearbeiteten Fahrzeugen sein, welcher 11:30 Uhr beginnt. Im Anschluß werden die historischen Triebwagen bis zum Abend zusätzlich zu den Linienzügen eingesetzt. Die Mitfahrt ist für Jedermann möglich, es gilt der normale Tarif des Traditionsverkehrs.
Die nächsten Tage mit historischem Fahrbetrieb sind dann - wie in jedem Jahr - am 1. Mai, zu Pfingsten (26. - 28. Mai), zum Kirnitzschtalfest (28./29. Juli) und am 3. Oktober 2012.
Verein
Freunde des Eisenbahnwesens - Verkehrsmuseum Dresden e. V.
Augustusstraße 1
D - 01067 Dresden
Tel.: (0178) 562 25 68
Tel.: (0351) 82 992 42 (dstl.)
http://www.ovps.de/verein
e-mail: FdE-VMD@freenet.de
Quelle: Freunde des Eisenbahnwesens - Verkehrsmuseum Dresden e. V. / 01.03.2012 |
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Pilsen - Neue Obusstrecke im Bau |
| Neue Obusstrecke auf der "Milenium Brücke" wird im März gebaut werden. Diese Fahleitung wird die Obusstrecke in Doudlevecká Strasse (Linien 10, 13, 14) mit der Mikulášská Str. (Linie 12) über die "Milenium Brücke" verbinden. Dieser Bau ist im Rahmen der Rekonstruktion der Eisenbahnknotenpunkt Pilsen gebaut. Es ist geplant die Prokopova Strasse bei Bauarbeiten zu absperren und die Linien 10, 13, 14 an diese neue Umleitung verlegen. Im Endzustand, nach den Bauarbeiten, die neue Obusstrecke bleibt für Dienstfahrten und andere Sondermaßnahmen.
Termin für den Ausbau der Obusstrecke in "U Trati" Strasse ist noch nicht bekannt.
Quelle: Jiri Kohout / Pilsen / 25.02.2012
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„Neue“ Obuslinie 10 – Probebetrieb |
„Neue“ Obuslinie 10 – Probebetrieb begeistert angenommen
Mit der Umlegung der Stadtbuslinie 10 erfahren die BewohnerInnen rund um die Neue Mitte Lehen und das Stadtwerkeareal eine erneute Aufwertung ihrer Lebensqualität. „Der Probebetrieb entlang der Schumacher- und Scherzhauserfeldstraße wurde heute von PassantInnen und HausbewohnerInnen mit großer Freude wahrgenommen“, betont SPÖ-Gemeinderat Gerhard Zuckerstätter.
Die „neue“ Obuslinie 10, die in wenigen Wochen startet, wird vom Zentrum über Mülln und die Gaswerkgasse führen und dann neu nach links in die Strubergasse einbiegen. Von der Strubergasse wird die Linie dann nach rechts in die Rudolf-Biebl-Strasse einbiegen. Die Lehener Kreuzung wird vom Obus geradeaus passiert. Anschließend fährt der Bus an der Stadtbibliothek vorbei in die Schuhmacherstrasse bis zur Siebenstädterstrasse und von dort über eine bestehende Wendeanlage wieder retour. „Dank dieser Initiative von Bürgermeister Heinz Schaden wird der Stadtteil Lehen erneut aufgewertet“, so Zuckerstätter abschließend.
Rückfragen an: SPÖ-Gemeinderat Gerhard Zuckerstätter, Tel.: 0664/614 54 09
Quelle: SPÖ Salzburg / 23.02.2012 |
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| Tag der offenen Werkstätten - Tram-Museum Zürich |
Tag der offenen Werkstätten - Samstag, 14. April 2012
Im ehemaligen Tram-Museum Zürich, im Depot Wartau in Zürich Höngg, hat der Verein Tram-Museum Zürich neu nun seine Tramwerkstätte eingerichtet. Zur selben Zeit musste die Buswerkstätte, wegen dem Erweiterungsbau des Tram-Depots in Oerlikon, an den Escher-Wyss Platz ins Depot Hard um-ziehen. Grund für uns, Sie zu einem Tag der offenen Werkstätten einzuladen.
Der Verein Tram-Museum Zürich nimmt die Gelegenheit wahr, allen Interessierten unsere neuen Wirkungsstätten mit einem Tag der offenen Werkstätten zu präsentieren. Gerne zeigen wir Ihnen, was es braucht ein historisches Tram oder einen historischen Bus wieder aufzuarbeiten oder zu unterhalten. Vielleicht möchten Sie uns danach dann auch tatkräftig unterstützen. Beide Werkstätten verbinden wir mit:
· Rundfahrten historischer Trams, wie dem „Lisebethli“, dem „Oerliker“ und der „Mirage“
· Pendelfahrten mit einem Kleinbus
In beiden Werkstätten finden Sie eine kleine Festwirtschaft, sowie Verkaufsstände mit entsprechender Literatur. Das detaillierte Programm wird anfangs März auf www.tram-museum.ch publiziert.
Quelle: Tram-Museum Zürich / 23.02.2012 |
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| UStrab nach Modernisierung attraktiver und barrierefrei |
| Rund 45.000 Fahrgäste frequentieren täglich die in den letzten beiden Jahren revitalisierten Stationen der Wiener Unterpflasterstraßenbahn, kurz UStrab. Die aus den 1960er-Jahren stammenden Stationen Blechturmgasse, Kliebergasse, Matzleinsdorfer Platz, Eichenstraße und Laurenzgasse wurden im Zuge der Sanierung bis Ende 2011 komplett neu gestaltet und modernisiert.
Am Mittwoch machte sich Vizebürgermeisterin Renate Brauner gemeinsam mit Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer sowie den Bezirksvorstehern Kurt Wimmer (Margareten) und Leopold Plasch (Wieden) ein Bild von der neu sanierten UStrab.
"Die Revitalisierung der UStrab bringt eine sichtbare Aufwertung des Öffentlichen Verkehrs für die WienerInnen. Alle UStrab-Bahnsteige sind jetzt barrierefrei per Lift erreichbar. Die Stationen wirken dank modernem Design hell und freundlich. Zehntausende Fahrgäste profitieren täglich von den attraktiveren Stationen", so die Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht war die Sanierung ein wichtiger Impuls für Wiener Unternehmen. "Dutzende Firmen waren hier seit 2010 engagiert, hunderte Arbeitskräfte in diesem Zeitraum beschäftigt", so Brauner weiter. Insgesamt 11 Millionen Euro hat die Stadt Wien aus Mitteln des Konjunkturpakets in die Modernisierung der UStrab investiert. Zahlreiche vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen aus Wien waren bei diesem Projekt engagiert. So waren Wiener Firmen unter anderem mit dem Trockenbau, Spenglerarbeiten, Stahlbau- und Schlosserarbeiten, Statik und Vermessung, Baumeisterarbeiten, mit dem Aufzugseinbau oder bei den neuen Elektroinstallationen beschäftigt.
Den Fahrgästen präsentieren sich die während des laufenden Betriebes sanierten Stationen in einem einheitlichen Design und einer modernen, hellen und freundlichen Umgebung. Im Zuge des Umbaus wurden Wandflächen im Ausmaß von rund 12.000 Quadratmetern neu verfliest. Das neue Leitsystem umfasst 200 – großteils beleuchtete – Elemente. Neue Handläufe in der Gesamtlänge eines Kilometers wurden an Stiegenaufgängen angebracht und 57 beleuchtete Infovitrinen installiert. In den unterirdischen Passagen wurden Bodenbeläge erneuert, mehrere Stiegenaufgänge saniert bzw. neu errichtet.
Die Sanierung der fünf Stationen umfasste außerdem die Neuherstellung von 3.500 m² Bahnsteigdecken mit besonders hohem Lichtreflexionsgrad. Die darin integrierte Beleuchtung sowie die Licht reflektierenden Bahnsteigfliesen sorgen für bessere Lichtverhältnisse und hellere Bahnsteige. Auch die Errichtung fünf neuer und weithin sichtbarer Stationseingänge war Teil der Sanierung. Mit der Sanierung haben die Wiener Linien die UStrab an U-Bahn-Standards angepasst.
In der Station Blechturmgasse zählte der Einbau von zwei neuen Aufzügen zu den technischen Herausforderungen. Von der Straßenoberfläche führen die Lifte barrierefrei sowohl zu den Bahnsteigen als auch zur unterirdischen Passage.
Die Straßenbahnlinien 1,6,18 und 62 sowie die Wiener Lokalbahn verkehren in der UStrab. Am Matzleinsdorfer Platz kommen alle vier Linien zusammen. Hier gibt es für die Fahrgäste im Untergeschoss eine neue Fahrplananzeige mit Echtzeitinformation. So ist auf einen Blick klar, wann die nächste Straßenbahn einfährt. Die UStrab-Station Südtirolerplatz wird im Zuge der Errichtung des neuen Hauptbahnhofes umgestaltet.
Zusätzlich zur Sanierung haben die Wiener Linien die Brandschutzeinrichtungen in der UStrab verbessert. "Die Stationen verfügen jetzt über neue Brandschutztüren zwischen den Bahnsteigen und den Passagenbereichen, neue Trockenlöschleitungen für die Feuerwehr sowie neue brandgeschützte Verkabelungen, die ausfallssicheres Licht gewährleisten", so Geschäftsführer Günter Steinbauer. 7,5 Millionen Euro haben die Wiener Linien in diese verbesserten Sicherheitseinrichtungen investiert.
"Für die AnrainerInnen bringt die neue UStrab eine deutliche Aufwertung ihrer Lebensumgebung", sagte Margaretens Bezirksvorsteher Kurt Wimmer. Sein Kollege aus der Wieden, Leopold Plasch, ergänzte: "Die Sanierung war der Wunsch vieler Menschen im Bezirk, die täglich die UStrab nützen. Die ganze Umgebung profitiert davon."
Quelle: Pressemeldung Wiener Linien / 22.02.2012 |
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| Präsentation einer neuen U-Bahn-Generation im Werk Simmering |
| Mit der Präsentation einer neuen U-Bahn-Generation im Werk Simmering unterstreicht Siemens die Wachstumsaussichten in der Bahntechnik. Seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres ist das weltweite Geschäft mit schienengebundenen Fahrzeugen für den Personennahverkehr und das Geschäft mit Reisezugwagen in Wien gebündelt. Das Portfolio der neuen Einheit "Metros, Coaches und Light Rail (MCL)" unter Leitung von Sandra Gott-Karlbauer umfasst U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Fahrzeuge für den fahrerlosen Betrieb und Reisezugwagen wie den Railjet.
Für die polnische Hauptstadt fertigt Siemens derzeit die neue Metro Warschau - das erste Modell einer neuen Generation von U-Bahnen. Für dieses Segment, aber auch für die neu entwickelte Straßenbahn sieht sich Siemens im Markt gut positioniert. Der Weltmarkt für Metros und Straßenbahnen umfasst ein Volumen von rund 7 Mrd. EUR und wächst pro Jahr um 4 bis 5 Prozent.
Für die kommenden Jahre stehen mehr als 500 Straßenbahn- und über 100 Metro- Beschaffungsvorhaben zur Ausschreibung an. Um an diesem Wachstum weiterhin teilhaben zu können, wird die Fertigungskapazität noch einmal erweitert und rund 50 Mio. EUR investiert. "Innovationen aus dem Werk Simmering waren der Garant für unsere bisherigen Erfolge in den Märkten auf der ganzen Welt. Das wollen wir in der neuen Aufstellung intensivieren und damit auch die Arbeitsplätze in Wien sichern", sagt Wolfgang Hesoun, Generaldirektor der Siemens AG Österreich.
Das operative Geschäft des Siemens-Konzerns gliedert sich aktuell in die Sektoren Infrastructure & Cities, Industry, Energy und Healthcare. Mit dem neu gegründeten Sektor Infrastructure & Cities will das Unternehmen an dem dynamischen Wachstum von Städten und Infrastrukturinvestitionen führend teilhaben.
"Städte stehen vor der großen Herausforderung, Wachstum und Lebensqualität in Einklang zu bringen. Mit dem neuen Sektor bündeln wir unsere Kompetenzen für Städte", betont Wolfgang Hesoun. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Aus- und Aufbau von Nahverkehrssystemen in den Metropolen der Welt zu.
"Die Städte der Welt ersticken im Verkehr. Unsere Metros und U-Bahnen bringen den Menschen echte Lebensqualität", erklärt Sandra Gott-Karlbauer. Weltweit gibt es eine Flotte von annähernd 100.000 Fahrzeugen.
Der Großteil davon entfällt heute auf Europa, wo fast ein Drittel dieser U-Bahnen und Straßenbahnen im Einsatz sind. Das größte Wachstum findet sich in Asien und hier vor allem in China. Heute sind in den chinesischen Metropolen ca. 7.000 Metro-Fahrzeuge in Betrieb. Deren Zahl soll sich bis 2020 fast verfünffachen. Diese Zuwachsraten sind jedoch nur eine Facette eines Wachstumspotenzials, das die urbanen Ballungszentren aufweisen. Auf dieses Wachstum hat Siemens seine organisatorische Aufstellung zugeschnitten. Ein wichtiger Eckpfeiler ist dabei das in Wien ansässige Geschäftsfeld Metro, Coaches und Light Rail (MCL).
Die Business Unit MCL ist Teil der neuen Division Rail Systems und beschäftigt weltweit etwa 2.500 Mitarbeiter. Gefertigt werden die Züge in Wien und - für den amerikanischen Markt - in Sacramento. Daneben gibt es Standorte in Graz, Erlangen und Krefeld in Deutschland, Bratislava in der Slowakei, Paris und Lille in Frankreich sowie Peking, Shanghai und Zhuzhu in China. "Dieses internationale Geschäft von Wien aus zu steuern ist eine sehr attraktive Aufgabe", sagt Gott-Karlbauer.
Im Werk Simmering ist das Know-how der gesamten Logistik- und Prozesskette von Forschung, Entwicklung, Engineering, Fertigung, Endmontage bis zur Inbetriebsetzung vereint. Mit neuesten Fertigungstechnologien, wie zum Beispiel Schweiß-Robotern, werden in Simmering Fahrzeuge aus rostfreiem Stahl oder in Aluminium-Großprofilbauweise produziert. In der fast 14.000 m2 großen Endmontagehalle können Fahrzeuge an sieben Modulen gleichzeitig montiert werden.
Für den Standort werden dringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht, vornehmlich Facharbeiter mit Erfahrung im Anlagengeschäft oder der Schienenfahrzeugindustrie. Die Entwicklungs- und Fertigungstradition reicht mehr als 150 Jahre in die Zeit der "k&k-Waggonfabrik" zurück.
Quelle: Pressemeldung Siemens / 22.02.2012 |
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großen Fest in der Gmundner Straßenbahnremise |
Mit einem großen Fest in der Gmundner Straßenbahnremise feierten am 14. Februar der Triebwagen GM 5 sein 100+1jähriges und der Triebwagen GM 8 sein 50jähriges Jubliläum. Rund 150 Gratulanten aus Politik und Wirtschaft waren am Valentinstag in die mit zahlreichen Frühlingsboten geschmückte Remise der Straßenbahn Gmunden gekommen, um die beiden Jubilare der etwas anderen Art gebührend zu feiern. Präsentiert wurden neben den festlich herausgeputzten Triebwagen auch das jüngste Baby des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn“: die neue Informationsbroschüre „StadtRegioTram Gmunden – Vorchdorf“.
Nach der Begrüßung durch Hausherr Ing. Günter Neumann (GF Stern & Hafferl Verkehr) und den Obmann des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn“, DI Otfried Knoll, referierte DDr. Walter Casazza über das „Karlsruher Modell“ – einem Vorzeigemodell für erfolgreiche StadtRegionalbahnen.
Der Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe berichtete, wie es in seiner Stadt gelungen ist, durch die Verbindung von Straßenbahn und Regionalbahn die Zahl der Fahrgäste zu verzehnfachen. Der Kundennutzen muss laut Casazza der Maßstab allen Handelns sein. Kurze Reisezeiten und bequeme Fahrzeuge sind die Anforderungen, die der Nahverkehr von heute bieten muss, um für die Kunden die bessere Alternative zum PKW zu sein. Dass der öffentliche Verkehr in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen wird, davon ist der Experte aus Karlsruhe überzeugt.
Dann waren die anwesenden Politiker gefragt. Die Bürgermeister von Gmunden, Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf diskutierten mit den Landtagsabgeordneten Martina Pühringer und Sabine Promberger sowie Nationalrat Anton Heinzl über die Gestaltung der Zukunft der Mobilität zwischen Gmunden und Vorchdorf.
In einer zweiten Diskussionsrunde, die so wie der gesamte Abend vom Bundesvorsitzenden der Jungen Wirtschaft, Markus Roth, moderiert wurde, talkten die Verkehrsexperten Robert Söllner (GF Urbania Traffic Solutions), Mag. Kai Ostermann (GF Bombardier Transportation Austria), Dr. Sepp Snizek (Snizek & Partner Verkehrsplanung) und DDr. Walter Casazza über die geplante Verbindung der Lokalbahn Gmunden-Vorchdorf mit der Straßenbahn Gmunden.
Der einheitliche Tenor lautete an diesem Abend: Dem öffentlichen Verkehr gehört die Zukunft! Die Verbindung der Lokalbahn mit der Straßenbahn zur StadtRegioTram ist ein für die gesamte Region enorm wichtiges und vordringliches Projekt. Umrahmt von heißen Rhythmen der Traunbridge Dixie Swingers ließen sich die Festgäste Köstlichkeiten der Fleischhauerei Gruber und eine prachtvoll dekorierte Geburtstagstorte der Konditorei Hinterwirth schmecken.
Quelle: Stern & Hafferl / 15.02.2012 |
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Mit der U4 bis zu den Elbbrücken |
Senat bittet Bürgerschaft um Votum zur Verlängerung
27.12.2011 - Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat heute beschlossen, die Hamburgische Bürgerschaft um die grundsätzliche Zustimmung zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 4 bis zu den Elbbrücken zu bitten.
Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Eine frühzeitige leistungsfähige ÖPNV-Erschließung ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der östlichen HafenCity und schafft die erforderlichen Impulse für die künftigen Wohnungsbaustandorte und die Entstehung von Arbeitsplätzen."
Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Mit einer schnellen Planung und Umsetzung der U4-Verlängerung bis zu den Elbbrücken wird ein wichtiges Signal für die zügige und qualitätsvolle Entwicklung der östlichen HafenCity gesetzt. Die U4 ist nicht nur stadtwirtschaftlich die beste Lösung, sondern sie ist auch zukunftsfähig und ökologisch nachhaltig. Die Weichen sind nun dafür gestellt, in den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken ca. 2.800 Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätze zu schaffen."
Ulrich Sieg, Vorstand der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN): „Die Weiterführung der U4 über die Haltestelle Hafencity Universität hinaus ist bei den aktuellen Baumaßnahmen bereits berücksichtigt worden. Dies ermöglicht uns jetzt, die Planungen zügig fortzusetzen und das Planfeststellungsverfahren als Grundlage für den Weiterbau einzuleiten."
Der Grundsatzbeschluss ist unter anderem erforderlich für eine Finanzierungszusage der Stadt gegenüber der HOCHBAHN für die ersten Planungsstufen einschließlich der erforderlichen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Kostenberechnungen.
Eine endgültige Entscheidung über Bau und Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist mit dem Grundsatzbeschluss noch nicht verbunden. Um die Zustimmung zum Bau der Verlängerung wird der Senat die Bürgerschaft mit gesonderter Vorlage bitten.
Aufgrund der erforderlichen Vorlaufzeiten für Planung, Vergabeverfahren und das Beantragen von Fördermitteln hatte die HOCH-BAHN bereits in Abstimmung mit der zuständigen Fachbehörde planerische Vorüberlegungen angestellt.
Die Finanzierung des Planungsmittelbedarfs in Höhe von 4,2 Mio. Euro als Zuwendung an die HOCHBAHN soll aus Regionalisierungsmitteln des Bundes im Haushaltsjahr 2012 erfolgen.
Belastbare Angaben zu den für die Realisierung der U4-Verlängerung bis zu den Elbbrücken notwendigen finanziellen Mitteln sind im derzeitigen Planungsstadium noch nicht möglich.
Bereits 2007 bis 2010 wurden die Möglichkeiten für eine ÖPNV-Erschließung der östlichen HafenCity und des Kleinen Grasbrooks untersucht. Es zeigte sich, dass eine alleinige Buserschließung den verkehrs- und stadtentwicklungspolitischen Zielen in der östlichen HafenCity nicht gerecht werden kann. Ergebnis der Untersuchungen war die Vorzugslösung, die eine Verlängerung der U4 über 1,3 km im zunächst unterirdischen Streckenverlauf bis zu einer oberirdischen Haltestelle im Bereich der Elbbrücken vorsieht. Die dortige Endhaltestelle bietet zunächst eine Übergangsmöglichkeit zum Buslinienverkehr, später dann optional zu einer ergänzenden S-Bahn-Haltestelle an der vorhandenen Strecke der S3/S31 im Bereich der Elbbrücken.
Die Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Umsteigemöglichkeiten im Bereich der Elbbrücken zwischen U- und S-Bahn nur mit erheblichen Kosten realisiert werden könnten. Ein entsprechend umfangreiches Bauprogramm ist derzeit nicht finanzierbar. Eine S-Bahn-Haltestelle könnte gegebenenfalls auch später noch gebaut werden. Die U4-Verlängerung selbst erfordert dagegen zur Vermeidung von Konflikten zwischen U-Bahn-Bau und anderen Infrastruktur- und Hochbaumaßnahmen einen zeitnahen Planungs- und Umsetzungsbeginn.
Quelle: Hochbahn / 07.02.2012 |
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| Basel erteilt Bombardier Auftrag über bis zu 60 Flexity-Straßenbahnen |
Bombardier Transportation hat einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 60 BOMBARDIER FLEXITY Straßenbahnen mit den Baseler Verkehrsbetrieben (BVB) unterzeichnet. Der Verwaltungsrat der BVB ist der Empfehlung der Geschäftsleitung gefolgt und hat sich einstimmig für die Erteilung des größten Beschaffungsauftrages in der 116-jährigen Geschichte des Unternehmens an Bombardier entschieden. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 222 Millionen Schweizer Franken (184 Millionen Euro / 241 Millionen US-Dollar). Mit der Entscheidung für FLEXITY Straßenbahnen aus dem Hause Bombardier hat die BVB eine bewährte Plattform gewählt, die speziell für die Bedürfnisse von Basel weiterentwickelt wurde und die kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegelt.
Der Vertrag besteht aus mehreren Tranchen und weiteren Optionen. Im ersten Schritt wird die Konzeption (Fahrzeugspezifikation) und Produktion von zwei FLEXITY Straßenbahnen beauftragt. Schon 2013, rechtzeitig zur Inbetriebnahme der Verlängerung der Tramlinie 8 nach Weil am Rhein, sollen die beiden ersten FLEXITY Fahrzeuge auf dem Schienennetz verkehren. Vorbehaltlich des Entscheids des Großen Rats um die Bewilligung eines Darlehens sollen ab 2014 monatlich zwei FLEXITY Bahnen in Basel eintreffen.
BVB-Direktor Jürg Baumgartner ist überzeugt, mit der FLEXITY Straßenbahn die mit Abstand beste Stadttram für Basel zu bekommen. "Auf unserem Netz schlägt das FLEXITY Tram jedes andere Produkt um Welten. Basel ist seit jeher eine Tramstadt, die Drämmli sind identitätsprägende rollende Wahrzeichen von Basel. Ich finde, am Rheinknie haben wir alle eine Tramflotte verdient, welche unserem mobilen Leben entspricht. Ich bin sehr stolz, dass ich bei diesem Meilenstein dabei sein darf."
"Mit der neuen Tram fährt Basel im ÖPNV in die Champions League", erläuterte Stéphane Wettstein, Geschäftsführer von Bombardier Schweiz. "Es ist uns eine große Freude, zusammen mit der BVB, die schienengebundene Mobilität in Basel für die kommenden Jahrzehnte mitprägen zu dürfen."
Für die Basler ist das "Drämmli" eine Herzensangelegenheit – der öffentliche Verkehr hat hier eine enorme Bedeutung und eine lange Tradition. Dies verpflichtet zu einem Raumkonzept, das voll und ganz auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist. Mit 900 Mitarbeitern ist Bombardier in der Schweiz tief verwurzelt. "Wir danken der BVB für das erwiesene Vertrauen und das professionell geführte Angebotsverfahren. Dieser prestigeträchtige Auftrag ist ein großer Erfolg für den Bereich.
Quelle:
Pressemeldung Bombardier / 01.02.2012 |
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| Nahverkehrsreise durch China |
| Die Firma Tango organisiert im Oktober 2012 eine große Straßenbahn- und Nahverkehrsreise durch China.
Das genaue Programm finden Sie hier .
Tanago GmbH * Sedanstr. 9 * 12167 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 79748381 * Fax.: +49 (0)30 79748417
Email: info@tanago.de * Web: www.tanago.de
Quelle: Tango / 01.02.2012
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Der längste Tramway in Polen fährt in Kraków (Krakau) |
Firma ProTram aus Wroclaw (Breslau) baut für den Krakauer Stadtverkehr die längstem Tramway in Polen. Die neuen Züge haben eine länge von 40 m und haben Platz für 300 Passagiere. Natürlich, sind die Züge modern ausgestattet mit moderner Technik, Klima usw.
Die langen Straßenbahnen sollen ersetzen die 3-Wagenzüge in Krakau und sind bequemer und brauchen weniger Energie.
Quelle: Josef Trizonka / 01.02.2012 |
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Tram St. Emmeram auf Erfolgskurs |
Die neu eröffnete Tram St. Emmeram (Effnerplatz – St. Emmeram) erfreut sich großer Beliebtheit und wird rege genutzt. Bei einer ersten repräsentativen Erhebung Mitte Januar wurden gut 13.000 Fahrgäste gezählt. Damit erreichte die Nachfrage bereits einen Monat nach Inbetriebnahme den für 2015 prognostizierten Wert. Durch die weitere Bebauung insbesondere entlang der Cosimastraße (z. B. auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne) wird das Fahrgastaufkommen
in absehbarer Zeit weiter steigen. Die neue Tramverbindung von St. Emmeram wird vielfach für Fahrten weit über den Stadtteil hinaus genutzt: Mehr als die Hälfte (ca. 60 Prozent) der Fahrgäste auf der neuen Tramstrecke fahren umsteigefrei mit der Linie 16 nach Bogenhausen, Haidhausen oder in die Innenstadt bzw. umgekehrt von dort direkt zum Cosimapark oder nach Oberföhring.
Am derzeit stärksten Abschnitt zwischen Arabellapark/Klinikum Bogenhausen und Cosimabad lag die Zahl der Fahrgäste am Tag der Stichprobe um rund 56 Prozent über der Nachfrage der dort früher
verkehrenden Buslinie 59. Die Zählungen wurden im Auftrag der MVG durch ein unabhängiges Ingenieurbüro durchgeführt.
MVG-Chef Herbert König: „Diese ersten Zahlen sind überaus erfreulich und bestätigen erste Trendberichte aus dem Dezember. Die Tram St. Emmeram entwickelt sich also – ähnlich wie die Tram 23 vor zwei Jahren – zu einem echten Renner. Wir haben damit unser Ziel erreicht, dass durch ein neues, attraktives Angebot auf der Schiene mehr Menschen als bisher den ÖPNV nutzen – und dadurch Autofahrten vermieden werden. Und das bedeutet: weniger Umweltbelastung und mehr Lebensqualität für alle – ein echter Standortvorteil also für Bogenhausen!“
Quelle: MVG / 01.02.2012 |
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Präsentation der neuen U-Bahn in Hamburg |
| Am kommenden Sonnabend, 28. Januar 2012, stellt die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) das neue U-Bahn-Fahrzeug DT5 der Öffentlichkeit vor. Der U-Bahn-Triebwagen DT5 ist geprägt von einer eleganten Edelstahloptik und einem modernen Design. Die einzelnen Fahrzeuge sind durchgängig begehbar und mit Klimaanlage und zusätzlichen Informationssystemen ausgerüstet.
Das erste Fahrzeug traf am 1. Dezem-ber 2011 in Hamburg ein. Im kommenden Sommer wird der DT5 nach Abschluss der aktuell laufenden Tests in den Fahrgastbetrieb gehen. Bevor der DT5 seine Testfahrten im Hamburger U-Bahn-Netz beginnt, präsentiert die HOCHBAHN das neue Flaggschiff der Hamburger U-Bahn-Flotte der Hamburger Öffentlichkeit, damit sich die Hamburgerinnen und Hamburger ihr eigenes Bild machen können.
Sonnabend, 28. Januar 2012, 10 bis 18 Uhr Haltestelle Jungfernstieg, U2-Ebene (Richtung Mümmelmannsberg)
Quelle: Pressemeldung Hochbahn / 27.01.2012 |
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Neuer Werbezug - B 601 |
Seit Montag fährt in Wien der B 601 aus dem Bahnhof Favoriten mit der neuen Werbung für Kurier. B 601 kommt auf den Linien des Bahnhofes Favoriten zum Einsatz.
Quelle: Michael Sturm |
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MVG verzeichnet siebten Fahrgastrekord in Folge |
2011 hatte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) so viele Fahrgäste wie noch nie. Die Nachfrage stieg zum siebten Mal in Folge und erreichte einen neuen Rekordwert. Nach Auswertung von Verkaufserlösen und Fahr-gastzählungen dürfte der Zuwachs rund 2 Prozent betragen. Damit hätte die MVG im vergangenen Jahr ca. 522 Millionen Fahrgäste mit U-Bahn, Bus und Tram befördert, 10 Millionen mehr als 2010 (512 Millionen Fahrten). Seit 2004 – damals fuhren 442 Millionen Fahrgäste mit den MVG-Verkehrsmitteln – ist das Fahrgastaufkommen damit um insgesamt 18 Pro-zent gewachsen. Exakte, endgültige Zahlen für 2011 – auch für die einzel-nen Betriebszweige – werden veröffentlicht, sobald sämtliche Daten aus dem Verkehrsverbund vorliegen und ausgewertet sind.
Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Die vorläufigen Rekordzahlen für das Jahr 2011 zeigen, dass U-Bahn, Bus und Tram in München weiter voll im Trend lie-gen. Immer mehr Münchner lassen ihr Auto stehen und entlasten damit die Umwelt; gerade bei jungen Menschen ist der Pkw kein Statussymbol mehr. Hinzu kommen mehr Studenten durch den doppelten Abiturjahrgang, mehr Touristen und weiter gestiegene Einwohnerzahlen in der gesamten Metro-polregion. Kehrseite dieser an sich sehr erfreulichen Entwicklung ist be-kanntlich, dass wir auf einigen Streckenabschnitten an unsere Leitungs-grenzen stoßen. Entlastung bringen soll hier die MVG-Angebotsoffensive 2010-2020. Ende 2011 haben wir bereits die Verstärkerlinie U7 eingeführt und das Tramnetz optimiert, heuer folgt bei der Tram die neue Ver-stärkerlinie 22 zur Lothstraße und Ende 2013 dann der 2-Minuten-Takt auf einem ersten U-Bahn-Abschnitt im morgendlichen Berufsverkehr. Parallel dazu muss das Netz auf absehbare Zeit weiter ausgebaut werden, um die Attraktivität das ÖPNV bei weiter steigender Nachfrage zu erhalten und zugleich neue Kapazitäten zu schaffen.“
Quelle: MVG / 26.01.2012 |
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Die Landesbahn auf Straßenbahngleisen! |
Die Landesbahn auf Straßenbahngleisen!
Auch heuer können wir euch wieder eine besondere Fahrt anbieten: Mit einem Altbau-TW der Wiener Lokalbahnen (TW 223 oder 231, Bj. 1927 bzw. 1928) bereisen wir Strecken im 10. und 11. Bezirk mit dem schon üblichen Schwerpunkt auf linienmäßig nicht befahrenen Gleisverbindungen und Schleifen.
Die Route:
Bhf. Wolfganggasse - 62 - 6 - diverse Schleifengleise um den Bahnhof Favoriten - 6 - Schleife Gräßlplatz - 6 - 0 - Schleife Südbahnhof - 18 - St. Marx - 71 - Schleife Gottschalkgasse - Sedlitzkygasse - 71 - Bhf. Simmering - 71 - St. Marx - 18 Schleife Südbahnhof - 0 - 67 - Frödenplatz - 67 - Schleife Buchengasse - 6 - 62 - Wolfganggasse.
Fahrplan:
Bahnhof Wien Wolfganggasse ab 10 Uhr, Rückkehr 15 Uhr.
Kosten:
29.-, Mitglieder VNLB 25.-
Einzahlung (zugleich Reservierung) erbeten auf Kto.Nr . 81 005 701 PSK BLZ 60 000 Verein Neue Landesbahn
BIC: OPSKATWW, IBAN: AT 396000000081005701
Zahlschein gilt als Fahrkarte!
Bitte Adresse angeben wegen Rückzahlung bei etwaigem Nichtzustandekommen der Fahrt.
Auskunft:
0676 5941 421 (K. Zellhofer ( Obm . Stv. VNLB))
PS: Wie üblich steht auch ein kleines Buffet zur Verfügung!
http://www.landesbahn.at
Quelle: Neue Landesbahn / 23.01.2012 |
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| Ausbau des Wiener Straßenbahnnetzes |
| In der kommenden Sitzung der Stadtentwicklungskommission (STEK), die am 31.1.2012 stattfinden wird, präsentiert die Stadt Wien das Straßenbahn-Ausbauprogramm für die kommenden Jahre. Neben den derzeit in Bearbeitung befindlichen Ausbauprojekten der Linien D, 25 und 26 werden als vorrangige Planungen die Verlängerung der Linien O und 18 sowie die Untersuchung einer "Wienerberg-Tangente" vorgeschlagen. Zusätzlich wird im Rahmen der Sitzung der Stadtentwicklungskommission die Machbarkeit einer möglichen Straßenbahnlinie 13 diskutiert.
Der über diese Projekte hinausgehende Ausbau des Wiener Straßenbahnnetzes wird ein wesentlicher Bestandteil des Stadtentwicklungsplans 2014, der mit dem Masterplan Verkehr zusammengeführt wird. "Der Ausbau des Wiener Straßenbahn-Netzes ist ein vorrangiges Projekt der Stadt. Wir wollen das Wiener Straßenbahnnetz weiter attraktivieren und damit das Angebot für die Öffi-NutzerInnen entscheidend verbessern. Die Straßenbahn ist ein leistungsfähiges und zeitgemäßes öffentliches Verkehrsmittel", so Wiens Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.
• Machbarkeitsstudie Wienerbergtangente: Die so genannte "Wienerberg-Tangente" soll vom Alten Landgut (U1-Süd) über die Raxstraße und Wienerbergstraße nach Meidling zur U6 und den ÖBB führen. Damit würde eine tangentiale Verbindung zwischen den U-Bahn Hauptachsen U1 und U6 entstehen, die für die Erschließung des 10. und 12. Bezirks eine zentrale Rolle spielen könnte.
• Projekt Linie O: 1. Phase Nordbahnhof Die Verlängerung der Linie O vom Praterstern bis Friedrich-Engels-Platz dient der Erschließung die Stadtentwicklungsgebiete am ehemaligen Nordbahnhof im 2. Bezirk. Die priorisierte 1. Phase umfasst die Verlängerung der Linie O bis Nordbahnhof.
• Verlängerung Linie 18 "Pratertangente": Machbarkeit und Verkehrswirksamkeit. Dieses Projekt verbindet die U3-Station Schlachthausgasse mit der U2-Station Stadion. Damit entsteht eine tangentiale Verbindung vom 2. Bezirk (U2-Achse) zum 3. Bezirk. Damit würde eine Verbindung zwischen den wichtigen Bereichen St. Marx und Eurogate mit der Linie U2 entstehen. Auch der Hauptbahnhof würde so mit der U2 verbunden.
• Projekt aktuell in Bearbeitung:
- Linie D Hauptbahnhof (in Bau; Fertigstellung 1. Abschnitt Dezember 2012)
- Linie D Gudrunstraße (Konzessionserteilung)
- L25 Tokiostraße (vor Baubeginn; Fertigstellung Dezember 2012)
- L26 Kagraner Platz - Hausfeldstraße (Spatenstich 13.1.2012, Fertigstellung Oktober 2013)
Quelle: Pressemeldung Stadt Wien / 19.01.2012 |
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Museumslinie 21 auch im Winterhalbjahr – Stilgerecht mit Muff und Pelzmütze, Samstag/Sonntag, 28./29. Januar 2012 |
Erstmals ist die Museumslinie 21 nun auch im Winter unterwegs. Die historischen Wagen verkehren wie gewohnt am letzten Wochenende des Monats. Das Fahrpersonal hat in den dicken Uniformstoffen, wie sie vor fast 100 Jahren üblich waren, sicher genügend warm. Und die Fahrgäste kleiden sich am besten passend mit Muff und Pelzmütze. Und natürlich verfügen unsere Tramwagen auch über eine Heizung. Samstag/Sonntag, 28./29. Januar 2012: 13 Uhr bis 17 Uhr, Informationen: www.tram-museum.ch oder 044 380 21 62, Fahrausweise der ZVV-Zone 10 gültig.
Quelle: Tram Museum / 15.01.2012 |
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Informationen über U1, U6 und Strassenbahnlinie 25 |
U1 wird sieben Wochen gesperrt
Sieben Wochen lang wird die Linie U1 zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz im Sommer 2012 gesperrt. Die Pläne für den Ersatzverkehr werden derzeit ausgearbeitet.
Vermutlich müssen die U1-Benützer im Sommer 2012 auf eine Straßenbahn umsteigen. Durch die Sperre zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz müssen beim Weg von Favoriten in die Innenstadt wohl etwa zehn Minuten mehr eingerechnet werden.
"Es wird alles neu gemacht, sowohl die Gleise selber, als auch das Gleisbett und die gesamte Elektrik", kündigte Wiener-Linien-Sprecher Answer Lang an. Im Jahr 1978 wurde der U1-Abschnitt zwischen Reumannplatz und Stephansplatz eröffnet. Damit ging der erste neu errichtete Abschnitt des Wiener U-Bahn-Netzes in Betrieb.
Vorbereitung für Verlängerung Richtung Süden
Mit den Bauarbeiten werden auch Vorbereitungen für die Verlängerung der U1 Richtung Süden durchgeführt. Vom Reumannplatz führt die neue Trasse zunächst unter der Favoritenstraße zum Alten Landgut und zur Alaudagasse.
Ab diesem Bereich wird die neue Trasse in Hochlage errichtet, die U-Bahn fährt dann zur Per-Albin-Hansson-Siedlung und weiter nach Rothneusiedl.
Die Vorarbeiten in der Favoritenstraße haben bereits begonnen. So wurden Wasserrohre und Stromleitungen verlegt. Die eigentlichen U-Bahn-Bauarbeiten sollen im Sommer 2012 mit den Sanierungsarbeiten starten.
U6-Sperre wegen Station Josefstädter Straße
Im Sommer 2011 musste der Betrieb der U6 zwischen Westbahnhof und Alser Straße für mehrere Wochen eingestellt werden. Zunächst war nur eine Sperre der Station Josefstädter Straße angekündigt worden. Da die Schäden laut Wiener Linien schwerer als angenommen waren, musste der Betrieb teilweise vollständig eingestellt werden. Ersatzweise war die Straßenbahnlinie E unterwegs.
Mit 29. August 2011 wurde die Sperre wieder aufgehoben, seither fahren Züge auf der gesamten U6-Strecke wieder planmäßig. Seit 26. November 2011 halten Züge auch wieder in der Station Josefstädter Straße, die Bauarbeiten an der Fassade der Station werden aber noch längere Zeit dauern - mehr dazu in U6-Station Josefstädter Straße wieder offen.
Straßenbahn-Linie 25 wird reaktiviert
In der Donaustadt wird heuer mit dem Bau von neuen Straßenbahn-Trassen begonnen, danach werden die Linien 25 und 26 auf anderen Strecken unterwegs sein. Die Linie 26 wird vom Kagraner Platz zur Hausfeldstraße unterwegs sein.
Die im Jahr 2006 eingestellte Linie 25 soll zwischen Aspern/Oberndorfstraße und dem Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf fahren - mehr dazu in Straßenbahnlinie 25 auf neuer Strecke zurück.
Quelle: news.orf.at / 04.01.2012 |
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Stadler-Variobahn für London absolviert erfolgreich Testfahrt in Chemnitz |
Stadler-Variobahn für London absolviert erfolgreich Testfahrt in Chemnitz
- Sechs Stadler- Straßenbahnen kommen im Frühjahr 2012 in Croydon bei London zum Einsatz
Berlin / Chemnitz, 4. Januar 2012. Die Variobahn des Berliner Schienenfahrzeugherstellers Stadler Pankow GmbH hat erfolgreich ihre Testfahrt absolviert und wird in Kürze nach London überführt. Der britische Straßenbahnbetreiber London Tramlink hatte im Sommer des vergangenen Jahres sechs fünfteilige Trams vom Typ Variobahn – mit der Option auf acht weitere Fahrzeuge – bestellt, um der wachsenden Nachfrage im Straßenbahnnetz von Croydon mit modernen Beförderungskapazitäten zu begegnen.
Bereits Ende 2011 durchlief die Variobahn auf dem Gelände der Chemnitzer Verkehrs AG zusätzliche Testfahrten. Zuvor hatte ein Vertreter der TAB Sachsen das Fahrzeug überprüft und für Testfahrten im Netz der CVAG freigegeben.
Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH erklärt: „Die Variobahn wird planmäßig Mitte Januar nach London überführt, wo die Fahrerschulung erfolgt.“ Daum weiter: „Wir freuen uns sehr über unseren ersten Auftrag aus Großbritannien. Denn er zeigt uns, dass das Konzept der modularen Bauweise nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit großen Anklang findet.“ Der modulare Aufbau ermöglicht maßgeschneiderte Straßenbahnen, die die jeweilige Infrastruktur und individuelle Betreiberwünsche berücksichtigen. Vor allem hinsichtlich der Länge, Breite, Spurweite und Fahrdrahtspannung sind sie sehr flexibel.
Insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen bietet die Variobahn für Croydon einen weiteren Vorteil: Aufgrund der 100-prozentigen Niederflurigkeit mit einer maximalen Fußbodenhöhe von 385 mm wird ein leichter Zustieg gewährleistet. Die Zweirichtungsfahrzeuge verfügen über 72 Sitz- und 134 Stehplätze und können eine Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h erreichen. Die Länge der Variobahn beträgt 32.370 mm, die Breite 2.650 mm. Neben einer modernen Ausstattung verfügt das Fahrzeug über Komfortelemente wie klimatisierte Fahrgast- und Fahrerräume sowie einem ergonomischen Fahrerkabinendesign. Darüber hinaus erfüllt die Straßenbahn den Brandschutz für tunnelfähige Fahrzeuge nach DIN 5510. Ab dem Frühjahr 2012 sind alle sechs Fahrzeuge für den Betriebseinsatz die im Straßenbahnnetz von Croydon verfügbar.
Quelle: Stadler rail / 04.01.2012 |
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Neue Straßenbahnen für Wien |
Von Christian Mayr
Planungskonzept: Wienerberg-Tram, 18er in den Prater und O-Wagen-Ausbau.
Die Zukunft der Wiener Straßenbahn: Ein neues Planungskonzept prüft Neubauvarianten.
Wien. Namhafte Verkehrsexperten und die Wiener Grünen fordern schon seit Jahren den Ausbau des Wiener Straßenbahnnetzes - mit dem Verweis auf Trends in anderen Großstädten Europas. Nun liegt erstmals ein von der grünen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou initiiertes Grobkonzept vor, das alle künftigen Neubaustrecken für die Bundeshauptstadt auflistet.
Durch die neuen Verbindungen sollen Lücken geschlossen, Stadterweiterungsgebiete angebunden und bestehende Buslinien durch attraktive Trams ersetzt werden.
Die "Wiener Zeitung" kennt die wichtigsten Projekte.
Linie 15: Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich die Stadtplanung mit der besseren Erschließung des Wienerbergs - mit der neuen Tramlinie 15 als "Wienerbergtangente" sollen die Versäumnisse der Vergangenheit zumindest teilweise behoben werden. Statt der Linie 15A soll künftig der 15er zwischen Philadelphiabrücke (U6, S-Bahnen) und dem Verteilerkreis Favoriten (U1 ab 2015) verkehren.
Wurde vor Jahren eine ähnliche Variante vom Bezirk Meidling wegen angeblich zu starken Lärms noch abgewehrt, könnten moderne und leisere Niederflurstraßenbahnen dieses Problem beseitigen. Der Bezirk zeigt sich jedenfalls "diskussionsbereit", wie es auf Anfrage der "Wiener Zeitung" heißt.
Linie 18: Der 18er soll künftig nicht mehr bei der Schlachthausgasse (U3) enden, sondern via Stadionbrücke über den Donaukanal in den Prater übersetzen. Als Endstelle ist das Happel-Stadion (U2) vorgesehen, die jetzige Buslinie 77A würde aufgelassen.
St. Marx besser angebunden
Damit würde nicht nur das neue Medienquartier St. Marx von einer leistungsfähigen Anbindung an die U2 profitieren, sondern auch ein zusätzliches Vehikel bei Veranstaltungen im Stadion geschaffen. Knackpunkt ist allerdings die Querung der Prater Hauptallee, die etwa bei einer Tunnellösung teuer kommen würde. Nicht ausgeschlossen wird auch eine Verlängerung bis zur neuen Wirtschaftsuniversität (WU), die bis 2013 an der Südportalstraße entsteht.
Bei der 18er-Verlängerung steht allerdings der Bezirk auf der Bremse:
Vorsteher Gerhard Kubik hält sie für "unrealistisch" und präferiert weiter den Bus; und die WU sollte wenn, dann von der Linie 2 angefahren werden.
Die Kosten beim 18er würden sich so wie bei der Linie 15 auf rund 40Millionen Euro belaufen.
Linie O: Geplant ist, die derzeitige Endstelle vom Praterstern an den Friedrich-Engels-Platz zu verlagern und das Nordbahnhof-Areal - wo schon hunderte Wohnungen gebaut wurden - zu durchqueren. Während hier der 2.Bezirk auf eine mittelfristige Lösung drängt, blockiert sie der 20.Bezirk, weil in der Engerthstraße zu viele Bäume und Parkplätze geopfert werden müssten.
Linie 13: Ganz oben auf der Agenda steht eine innerstädtische Straßenbahnverbindung zwischen Alser Straße und Hauptbahnhof, die den notorisch überlasteten 13A-Bus ersetzt. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie befindet sich derzeit in den letzten Zügen: Konkret soll nur noch eine verbliebene Streckenvariante näher untersucht werden, wobei allerdings die kolportierten Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro dem Vorhaben in nächster Zeit den Garaus machen könnten.
Linie D: Die Verlängerung ins Hauptbahnhof-Wohngebiet ist bereits besiegelt - danach könnte die Tram noch weiter nach Süden ausgebaut werden: etwa über das derzeit mangelhaft erreichbare Stadtentwicklungsgebiet Monte Laa bis hin zur Hansson-Siedlung.
Linie 48: Ebenfalls auf der Liste befindet sich eine Straßenbahn auf den Steinhof anstelle des derzeitigen Busses 48A. Allerdings schränkt man im Rathaus ein: "Zuerst kommen die wirklich wichtigen Neubaustrecken dran."
Linien 25 und 26: Die einzigen Straßenbahnen, die ab heuer fix neu gebaut werden, sind die Linien 25 und 26 in Transdanubien: Der 25er fährt künftig zwischen Aspern/Oberndorfstraße und dem Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf; die Trasse des 26ers wird zwischen Kagraner Platz und Seestadt Aspern (U2 ab 2013) verlaufen. In beide Linien investiert die Stadt Wien 80 Millionen Euro.
Allerdings soll die Reise noch weiter gehen: Je nach Baufortschritt in der Seestadt sollen beide Strecken mitten in das Stadterweiterungsprojekt hineingeführt werden.
Quelle: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/chronik/423624_Neue-Strassenbahnen-fuer-Wien.html |
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2012: SWM/MVG investieren rund 135 Millionen Euro in U-Bahn, Bus und Tram |
| Rund 135 Millionen Euro fließen 2012 in das Netz der Münchner Ver-kehrsgesellschaft (MVG). Die Stadtwerke München (SWM) investieren das Geld, um die Verkehrsinfrastruktur, den Fahrzeugpark, das Angebot und den Kundenservice bei U-Bahn, Bus und Tram weiter auszubauen. Die Schwerpunkte:
U-Bahn: Im Untergrund werden rund 70 Millionen Euro investiert, also gut die Hälfte des Gesamtbudgets. Zu den größten Einzelpositionen zählen dabei die Modernisierung der U-Bahnhöfe Hauptbahnhof und Marienplatz sowie die Fortsetzung der Betonsanierung im Stachus-Bauwerk. Weitere Millionen fließen in die Erneuerung des Stellwerks Scheidplatz, die Er-tüchtigung der Stromversorgung (auch als Vorbereitung auf die Einfüh-rung des 2-Minuten-Takts ab 2014), neue Streckentechnik und Weichen sowie weitere Verbesserungen beim Brandschutz. Die SWM erneuern 2012 wieder 25 Rolltreppen und neun Aufzüge, außerdem Zugzielanzei-ger an den Bahnsteigen und Lautsprecher. Darüber hinaus müssen erste Komponenten für die neue U-Bahn vom Typ C2 beschafft und bezahlt werden, die ab 2013 nach München ausgeliefert werden soll.
Tram: Mehr als 45 Millionen Euro sind 2012 für die Straßenbahn vorge-sehen. Fortgesetzt wird unter anderem die Modernisierung von R2-Zügen; außerdem steht die Schlussrate für die neuen Variobahnen an. Gleiserneuerungen auf den Linien 12, 15/25 und 27, die Verlängerung der Linie 19 zum Pasinger Bahnhof, die neue Wendeschleife an der Lothstraße und Planungen für zukünftige Tram-Projekte wie die Westtan-gente kosten ebenfalls einen Millionenbetrag .
Bus: Für diesen Betriebszweig sieht die Finanzplanung über 15 Millionen Euro vor. Das Geld wird unter anderem verwendet, um neue Fahrzeuge zu finanzieren und die Beschleunigung weiter voranzutreiben (Schwer-punkt Linie 152). Außerdem sind Sanierungsmaßnahmen in den Be-triebshöfen erforderlich.
Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Ge-schäftsführer Verkehr: „Die Zahlen beweisen: Der ÖPNV bleibt ein Investitionsschwerpunkt in München. Auch heuer werden wir einen dreistelli-gen Millionenbetrag ausgeben, um unser anerkanntermaßen gutes Nahverkehrsangebot zu erhalten und weiter auszubauen. Sanierungsmaß-nahmen bei der U-Bahn nehmen dabei einen immer größeren Teil ein; deren Infrastruktur ist inzwischen teilweise mehr als 40 Jahre alt und damit erneuerungsbedürftig. Gleichzeitig ist leider völlig unklar, mit welcher Unterstützung durch die öffentliche Hand künftig noch zu rechnen ist. Bund und Länder sind gefordert, schnellstmöglich eine geordnete ÖPNV-Finanzierung für dieses und das nächste Jahrzehnt auf die Beine zu stellen. Die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen in München zeigt eindrucksvoll, dass sich Investitionen in den Nahverkehr lohnen.“
Quelle: MVG - München / 03.01.2012 |
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Großbrand im Busdepot der Vestischen in Bottrop |
| Ein Depot der Vestischen Straßenbahnen mit fast 70 Bussen in Bottrop ist am ersten Weihnachtsfeiertag vollständig ausgebrannt. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar, die Polizei ermittle aber, ob es sich um Brandstiftung handelte. Die eigentlichen Ermittlungen können erst am Dienstag beginnen, da dass Gebäude zunächst wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden kann.
Die Vestische Straßenbahnen GmbH hat nun mit großen logistischen Problemen zu kämpfen. Ein Sprecher des Verkehrsunternehmens nannte den Brand gegenüber der örtlichen Presse "eine Katastrophe". Die Firma richtete einen Krisenstab ein.
Trotz des Verlustes von mehr als 60 Bussen durch den Großbrand in den Bottroper Fahrzeughallen rollte der Busbetrieb zu Weihnachten weitgehend planmäßig. Möglich machte dies ein kurzfristig erstellter Notfallplan, der den Rückgriff von Linienbussen aus dem Betriebshof Herten vorsah.
Quelle: WKZ, Pressemeldung Vestische, 27.12.2011 |
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Doppeldeckerbusse für London |
London bekommt wieder Doppeldecker. Nachdem die alten Busse 2005 ausrangiert wurden und jetzt nur noch zehn Exemplare auf touristen-routen verkehren, stellte Bürgermeister Boris Johnson jetzt das futuriastische Nachfolgermodell vor. Die ersten Busse sind ab Februar im Einsatz.
Quelle: Kronen Zeitung / 18.12.2011 |
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| Wiener Linien und Bombardier machen U6 fit für die Zukunft |
| Die Wiener Linien bestellen beim Konsortium Bombardier/Vossloh Kiepe fünf neue Züge für die U-Bahn-Linie U6. Das haben die Unternehmen heute bei der Vertragsunterzeichnung im U6-Bahnhof Michelbeuern bekräftigt. Der Auftrag ist eine Option aus einem Rahmenvertrag, welcher 2004 mit den Wiener Linien unterzeichnet wurde. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 60 Millionen EUR (ca. 79 Millionen US Dollar), wobei ca. 46 Millionen EUR (ca. 60 Millionen US Dollar) auf Bombardier entfallen.
Wiens Vizebürgermeisterin Wirtschafts- und Stadtwerkestadträtin Renate Brauner: "Die Bestellung von neuen Zügen für die U6 ist nicht nur eine gute Nachricht für die Fahrgäste eine der längsten U-Bahn-Linien Wiens, sondern auch eine gute Nachricht für die 600 ArbeiterInnen im Wiener Bombardier-Werk, deren Jobs nun gesichert sind." Das Bombardier-Werk in der Donaustadt sei für ganz Wien ein zentraler Industriestandort. Zudem sei die nunmehrige Einlösung der Option auf weitere Wägen für die U6 die Fortsetzung einer langjährigen Beziehung zwischen Bombardier, der Stadt Wien und den Wiener Linien.
Die Lieferung der Züge startet im Herbst 2013 und wird 2014 abgeschlossen sein. Mit den neuen Zügen können die Wiener Linien die Intervalle in den Spitzenzeiten weiter verdichten. Statt 3 Minuten können dann 2,5-Minuten-Intervalle gefahren werden: das bedeutet 20 Prozent mehr Platz morgens und am späten Nachmittag.
"Die U6 ist unsere am meisten frequentierte U-Bahn-Linie, fast 130 Millionen Fahrgäste sind pro Jahr zwischen Siebenhirten und Floridsdorf unterwegs. Mit den neuen Zügen wird die U6 attraktiver und bequemer. Das zusätzliche Platzangebot macht die U6 fit für die Zukunft und für weitere Fahrgastzuwächse", sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Die klimatisierten Garnituren sorgen auch an heißen Tagen für angenehme Temperaturen im Inneren. Mit neuartigen LED-Lampen im Innenraum und Bremsenergie-Rückspeisung sind die Züge auch besonders energiesparend unterwegs. Durch den Einsatz umweltfreundlicher, bahntauglicher LED-Technik, vermindert sich der Energieverbrauch über die Lebensdauer der Fahrzeuge um 2,5 Mio. kWh und der CO2-Ausstoß um 1.500 Tonnen.
"Wir danken der Stadt Wien und den Wiener Linien für das erwiesene Vertrauen und die Unterstützung. Mit bisher 124 gelieferten Fahrzeugen sind die U6-Aufträge für den Standort Wien von maßgeblicher Bedeutung. Sie legten das Fundament zur Sicherung des Standortes, der als Kompetenzzentrum Straßen- und Stadtbahnen auf eine fast 200-jährige Geschichte zurückblicken kann", sagte Germar Wacker, Präsident Straßen- und Stadtbahnen, Bombardier Transportation.
Die grau-rot lackierten Fahrzeuge der neuen Generation für die U6 basieren in ihrer technischen Konzeption auf den bewährten Vorgängerfahrzeugen der Type "T" mit einer Länge von 26,8 Meter und einer Breite von 2,65 Meter pro Fahrzeug. Bis zu vier Fahrzeuge der Typen "T" und "T1" können im Verband fahren. Die Videoüberwachung des Fahrgastraums sorgt für mehr Sicherheit.
Fahrgäste und Techniker der Wiener Linien haben die Bombardier-Fahrzeuge wegen ihrer ausgezeichneten Laufqualität schätzen gelernt. Zur Erhöhung der Sicherheit der Fahrgäste sind optische und akustische Warnvorrichtungen im Türbereich vorgesehen.
Quelle: Pressemeldung Wiener Linien / 16.12.2011 |
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| Bombardier-Straßenbahnen für Frankfurt (Main) |
| Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) hat bei Bombardier Transportation 78 BOMBARDIER FLEXITY Swift Hochflur-Stadtbahnen und 10 FLEXITY Classic Straßenbahnen bestellt. Die Lieferung der neu bestellten Stadtbahnen ist zwischen Januar 2014 und Juni 2017 geplant.
Die neuen Straßenbahnen werden zwischen August und Dezember 2013 in Frankfurt/Main eintreffen. Die Bestellungen sind Optionen aus Verträgen, welche im März 2006 bzw. im Juni 2002 mit der VGF abgeschlossen wurden, und ihr Wert beträgt etwa 169 Millionen Euro (219 Millionen US Dollar) und etwa 23 Millionen Euro (29 Millionen US Dollar).
Die 25 Meter langen Fahrzeuge können zu einer 50 Meter langen und auf ganzer Länge begehbaren Einheit gekuppelt werden. Die ersten beiden Einheiten, die zu einem langen Zug kombiniert werden können, sind bereits geliefert worden. Der erste Einsatz ist nach Testfahrten für Februar 2012 geplant.
"Mit den neuen Fahrzeugen von Bombardier haben wir eine topmoderne Flotte, mit der wir unseren Fahrgästen einen U-Bahn- und Straßenbahn-Betrieb auf höchstem Niveau bieten können. Das muss auch der Anspruch eines Unternehmens wie der VGF und einer Stadt wie Frankfurt sein. Deswegen sind unsere Investitionen in dieser Größenordnung in die Zukunft des öffentlichen Verkehrs absolut notwendig," sagte Michael Budig, Geschäftsführer der VGF.
Dies ist bereits der vierte Auftrag, den die VGF an Bombardier Transportation vergeben hat. Die Zahl der insgesamt bestellten Fahrzeuge erhöht sich damit auf 299. Nach einem Auftrag über 60 FLEXITY Classic Straßenbahnen im Dezember 2001 und weiteren fünf Fahrzeugen im Januar 2005, folgte die Bestellung von 146 FLEXITY Swift Hochflur-Stadtbahnen im März 2006.
Quelle: Pressemeldung Bombardier / 16.12.2011 |
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Siemens elektrifiziert weitere Metrolinie in Peru |
Von 2013 an wird eine neue Hochbahnstrecke auf einem Viadukt die Metrolinie Tren Urbano in der peruanischen Hauptstadt Lima um rund zwölf Kilometer erweitern. Siemens Infrastructure & Cities übernimmt für das Konsortium „Consorcio Tren Eléctrico“ die Elektrifizierung der gesamten Trasse und baut damit seinen Markterfolg in Peru weiter aus. Bereits 2010 elektrifizierte Siemens die erste Erweiterung der Metro in Lima und verschaffte sich damit den Markteintritt in Peru.
Siemens übernimmt die komplette Elektrifizierung der neuen doppelgleisigen Metrolinie von den nördlichen Vororten Limas bis in die historische Innenstadt einschließlich der zehn Bahnhöfe. Dazu zählen eine Einspeisestation (60 kV/20kV) mit zwei 20-MVA-Transformatoren, zwei 20-kV-Kabelverteilerringe sowie zehn Bahnhofsversorgungen und vier 1500-V-Gleichrichterunterwerke. Zum Auftragsumfang gehören neben der zweimal zwölf Kilometer langen Kettenwerksoberleitung auf der Strecke auch die Installation einer 2,6 Kilometer langen Oberleitungsanlage für das geplante Depot. Hinzu kommt die Implementierung eines Scada-Systems (Supervisory control and data acquisition) für die Überwachung und Steuerung der Bahnstromversorgung.
„Über die neue Metrolinie werden weitere Stadtviertel an das Nahverkehrsnetz angebunden. Dies fördert nicht nur die Stadtentwicklung, sondern reduziert auch den CO2-Ausstoß, weil rund die Hälfte des Stroms für die Bahnelektrifizierung aus Wasserkraft gewonnen wird. Außerdem verringert sich die Fahrtzeit in die Stadt deutlich zu für jedermann erschwinglichen Preisen. Für die Bewohner der Außenbezirke Limas ist das ein ganz wichtiger Punkt“, sagte Mirko Düsel, CEO der Business Unit Rail Electrification im Siemens-Sektor Infrastructure & Cities. Nach der Fertigstellung und der Inbetriebnahme der ersten und dem Start der Bauarbeiten für die zweite Metroerweiterung, plant der örtliche Verkehrsbetreiber in Lima, die Metro der Hauptstadt noch weiter auszubauen.
Quelle: Siemens AG / 14.12.2011 |
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Variobahn München kurz vor der Zulassung |
Die Variobahn München steht kurz vor der Zulassung berichtet die presseabteilung der Verkehrsbetriebe. Mehr Info HIER: http://www.mvg-mobil.de/presse/2011-12-09_mvg-pressemeldung.pdf
Quelle: MVG - München Presseabteilung / 11.12.2011 |
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| Testfahrzeug der neuen U-Bahn-Generation DT5 in Hamburg |
| Am späten Abend ist Hamburgs neues mobiles Aushängeschild, der U-Bahn-Triebwagen DT5, in Hamburg angekommen. Das neue Fahrzeug der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) wird in den nächsten Monaten ausgiebig im Hamburger U-Bahn-Netz getestet. In den Fahrgastbetrieb geht der DT5 im Sommer 2012.
Der U-Bahn-Triebwagen DT5 in eleganter Edelstahloptik und modernem Design wird ab Sommer 2012 im Hamburger U-Bahn-Netz fahren und nicht zuletzt auf den Viaduktstrecken das Hamburger Stadtbild prägen. "Wir freuen uns, dass der DT5 nun in Hamburg ist", sagt HOCHBAHN-Vorstand Ulrich Sieg am Abend. "Jetzt geht das erste Fahrzeug der neuen Generation auf unserem Versuchsgleis in den Testbetrieb, unter den echten Bedingungen des Hamburger U-Bahn-Netzes".
Mit der Überführung des ersten dreiteiligen Fahrzeuges nach Hamburg ist ein wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht. Nach anfänglichen Zeitverzögerungen durch Konstruktions- und Fertigungsprobleme beim Herstellerkonsortium Alstom und Bombardier sind nun die ersten Fahrzeuge ausgiebig in Brandenburg und in der Klimakammer in Wien getestet worden.
Nun stehen die Tests unter "Realbedingungen" an. Wenn die weitere Fertigung beim Herstellerkonsortium stabil läuft, kann die DT5-Flotte mit den ersten 27 Fahrzeugen bis 2014 in Betrieb genommen werden.
Ab Januar wird der erste DT5 auf der HOCHBAHN-Versuchsstrecke in Farmsen umfassend getestet und auf den Einsatz im Hamburger U-Bahn-Netz vorbereitet. Dazu gehören unter anderem Bremstests im leeren und vollbeladenen Zustand und Steigungsfahrten zwischen den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt, aber auch zahlreiche Tests für Videotechnik, Funk, Türfunktionen und vieles mehr.
Quelle: Pressemeldung Hochbahn / 05.12.2011 |
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| Alstom präsentiert die neue U-Bahn für Amsterdam |
| Leon Linders, der Präsident von Alstom Niederlande, präsentierte am 24.11.2011 den ersten Triebzug der Amsterdamer U-Bahn am Alstom-Standort in Valenciennes (Frankreich), wo er entwickelt und hergestellt worden ist. Vertreter der Stadt Amsterdam und des niederländischen Betreibers GVB (Gemeentelijk Vervoerbedrijf) wurden auf der Hand für die Veranstaltung.
Der Triebzug ist derzeit zur Erprobung am Alstom-Standort Valenciennes und im dortigen Test Center. Er soll im kommenden Februar ausgeliefert und ab Herbst 2012 im kommerziellen Betrieb eingesetzt werden. Die Züge werden dann auf den Strecken der U-BahnAmsterdam eingesetzt.
Im Februar 2010 hatte die Stadt Amsterdam einen Auftrag im Umfang von 200 Millionen Euro an Alstom Transport für die Lieferung von 23 U-Bahn-Zügen erteilt. Der Vertrag enthält eine Option für weitere U-Bahn-Züge der zukünftigen Nord-Süd-Linie, welche sich derzeit im Bau befindet.
Die zukünftigen Amsterdamer U-Bahn-Züge gehören zur Produktfamilie "Metropolis" von Alstom. Die großen Türen mit guter Erkennung des Öffnungs- bzw. Schließvorgangs dank heller LED-Leuchten, einer Deckenhöhe über dem normalen Standard (2,30 m gegenüber 2,10 m), Fußböden auf Bahnsteigniveau, sowie breite Sitze und Gänge machen den Zugang und die Bewegungen an Bord viel einfacher. Durch eine verbesserte Innenraumgestaltung erhalten die Wagen mehr natürliches Licht, und mit der übrigen Beleuchtung zu 100% in LED-Technik sowie einer dynamischen Fahrgastinformation konnte die Sicherheit der Passagiere und deren Komfort verbessert werden. Durch die größere Länge der neuen Züge von 116 m erhöht sich zudem die Fahrgastkapazität um ca. 50%.
Alstom konnte für diesen Auftrag auf die eigene Kompetenz in U-Bahnen aufbauen. Neben Valenciennes sind die Alstom-Werke von Le Creusot und Villeurbanne (Frankreich), Charleroi (Belgien), Sesto (Italien), Katowice (Polen) und Montreal (Kanada) an der Projektdurchführung beteiligt.
Ein Viertel aller U-Bahn-Fahrzeuge weltweit wurde von Alstom geliefert. Mehr als 4.000
U-Bahn-Wagen aus der "Métropolis"-Familie verkehren in Barcelona, Budapest, Istanbul, Warschau, Singapore, Shanghai, Nanjing, Buenos Aires, Santiago de Chile and Santo Domingo.
Quelle: Pressemeldung Alstom / 29.11.2011 |
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| Premiere: Siemens erhält ersten Auftrag für die neue Straßenbahn-Generation Avenio – Den Haag bestellt 40 Fahrzeuge im Wert von über 100 Millionen Euro |
| Die Siemens-Division Rail Systems baut 40 vierteilige 100-Prozent-Niederflur-Straßenbahnen vom Typ Avenio für den Betreiber HTM Materieel B.V. in Den Haag. Damit hat sich der niederländische Regierungssitz als weltweit erste Stadt für die neue Generation des Avenio entschieden. Der Auftragswert für die 40 Fahrzeuge inklusive Fahrertraining, Dokumentation und Ersatzteile beläuft sich auf über 100 Millionen Euro. Zudem hat Siemens mit dem Kunden eine Option für bis zu 40 weiteren Avenio-Bahnen vereinbart. Gebaut wird der Avenio im Siemens-Werk in Wien, wo das Unternehmen rund 900 Mitarbeiter beschäftigt. Die Auslieferung nach Den Haag soll im Februar 2014 beginnen.
Für den Kunden HTM Materieel B.V. waren Betriebskosten und Nachhaltigkeit des Avenio neben dem Kaufpreis und der Qualität entscheidende Kriterien für die Auftragsvergabe an Siemens. "Der Avenio ist die jüngste Entwicklung in der 130-jährigen Straßenbahn-Geschichte von Siemens und die derzeit modernste, leiseste Niederflur-Straßenbahn", sagte Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Rail Systems.
Siemens ist einer der größten Anbieter am Markt für Straßenbahnen. Die erste elektrische Straßenbahn der Welt baute Siemens 1881 für Berlin. Heute stammt jede dritte Straßenbahn in den USA von Siemens. Weltweit sind derzeit rund 27.000 Straßenbahnen im Einsatz, dabei müssen die Flotten regelmäßig modernisiert oder vergrößert werden, denn der Mobilitätsbedarf in den Städten wächst und klimafreundlicher Transport wird immer wichtiger. Laut einer UNIFE-Studie wird der entsprechende Weltmarkt für Straßenbahnen bis 2016 jährlich um fast vier Prozent auf knapp über drei Milliarden Euro wachsen.
Siemens fertigt den Avenio in Österreich
Die Vorbereitungen für die Fertigung des Avenio in Wien laufen gerade an. Die ersten der insgesamt 40 vierteiligen Fahrzeuge werden im Februar 2014 nach Den Haag ausgeliefert, die letzten sollen etwa ein Jahr später beim Kunden ankommen. Sie werden unter anderem die älteren Fahrzeuge ersetzen. Jeder Avenio für Den Haag ist 35 Meter lang und bietet seinen Passagieren 70 Sitz- und 168 Stehplätze. Im Gang sind keine Stufen, da der Avenio eine 100-Prozent-Niederflur-Straßenbahn ist.
Der Avenio basiert auf den Einzelgelenkfahrzeugen, die seit 2005 in Almada (Portugal) und seit 2006 in Budapest (Ungarn) erfolgreich im Fahrgasteinsatz sind. Bei diesem Fahrzeugkonzept haben die Siemens-Ingenieure besonderen Wert auf Komfort für Passagiere und Fahrer sowie auf niedrigen Verschleiß von Rad und Schiene gelegt. Dazu wurden die Drehgestelle des Avenio um bis zu 4,5 Grad ausdrehbar gestaltet. Sie bewegen sich bei Kurvenfahrten daher besser als starr mit dem Wagenkasten gekoppelte Fahrwerke. Außerdem gelang es den Entwicklern, die Antriebs- und Bremsgeräusche zu reduzieren, was nicht nur den Fahrgästen, sondern auch den Passanten und Anwohnern nutzt. Gründe hierfür sind vor allem das geräuscharme, elektrische Bremsen, gummigefederte Radreifen und im Stand gedrosselte oder abgeschaltete Nebenaggregate. Der voll abgefederte Antrieb verringert zudem Geräuschemissionen und Vibrationen.
Die neue Straßenbahn-Generation vereint 130 Jahre Erfahrung von Siemens im Straßenbahnbau und mehr als 20 Jahre Expertise in den speziellen Anforderungen der Niederflurtechnik. Gleichzeitig profitiert der Avenio von dem umfassenden Know-how des Siemens-Konzerns bei der Kombination von betrieblich bewährten Komponenten und einem modernen Fahrzeugkonzept. Aufgrund der guten Energieeffizienz und der Umweltfreundlichkeit gehört der Avenio zum Siemens-Umweltportfolio, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Milliarden Euro erzielte.
Quelle: Siemens AG / 18.11.2011 |
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| Bombardier modernisiert die Strausberger Straßenbahn |
| Die FLEXITY Berlin Straßenbahnen haben die Strausberger bei der Auswahl einer neuen Straßenbahn überzeugt. Die Strausberger Eisenbahn GmbH hat in den letzten Jahren viele Varianten zur Modernisierung ihres Fahrzeugparks intensiv geprüft. Vom 29. Oktober bis 9. November 2010 war eine FLEXITY Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe für zwei Wochen bei der Strausberger Eisenbahn im Einsatz.
Bei der im Rahmen des Probebetriebes durchgeführten Fahrgastumfrage waren 87% der Fahrgäste mit der Straßenbahn zufrieden. Lobend erwähnt wurden der bequeme Einstieg, die ruhigere und leisere Fahrweise, die anspruchsvolle Gestaltung des Fahrgastraumes und die angenehmen Temperaturen in der FLEXITY Straßenbahn.
Als Ergebnis dieses erfolgreichen Probebetriebs entschied man sich im Oktober 2011 für die Anschaffung von zwei FLEXITY Berlin Straßenbahnen, um neben den finanziellen Einsparungen auch von der Qualität der Berliner Bahnen profitieren zu können. Andreas Gagel, Geschäftsführer der Strausberger Eisenbahn, sagte: "Wenn die Bahnen für Berlin gut sind, dann sind sie ganz bestimmt auch für Strausberg gut."
Die Zweirichtungsfahrzeuge sind 30,8 Meter lang, 2,40 Meter breit und bieten 184 Personen Platz. Sie sind mit minimalen Anpassungen perfekt in Strausberg einsetzbar. Die FLEXITY Berlin Straßenbahn wurde von BVG und Bombardier Transportation eigens für die deutsche Hauptstadt entwickelt und erhielt vor einigen Wochen einen der renommieten ÖkoGlobe Awards. In der Kategorie " Fahrzeuginnovationen im öffentlichen Verkehr" kamen die Bahnen auf den zweiten Platz. Mit diesem international anerkannten Preis werden seit 2007 nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse der Mobilitätsbranche ausgezeichnet.
Die BVG hat bisher insgesamt 103 FLEXITY Berlin Straßenbahnen bestellt. Der 2006 zwischen BVG und Bombardier abgeschlossene Rahmenvertrag umfasst maximal 210 Fahrzeuge. Vier Vorserienfahrzeuge sind seit Oktober 2008 im Netz der BVG im Einsatz. Die FLEXITY Berlin Bahnen wurde während des Vorserienbetriebes bei Fahrgast-Befragungen sehr gut bewertet. Praxiserkenntnisse wurden in den Serienfahrzeugen umgesetzt. Das erste Serienfahrzeug wurde den Berlinern und Berlinerinnen am 10. September 2011 auf dem Alexanderplatz präsentiert. 2/3 Mehr als 1.700 FLEXITY Straßenbahnen sind bereit erfolgreich im Fahrgasteinsatz. Insgesamt sind mittlerweile über 3.500 von Bombardier gelieferte Straßen- und Stadtbahnen in Städten in Europa, Australien und Nordamerika im Einsatz oder bestellt.
Gefertigt werden die neuen Bahnen bei Bombardier in Bautzen. Der Bombardier Standort Mannheim liefert die Elektrik, die Drehgestelle kommen aus Siegen.
Quelle: Pressemeldung Bombardier / 16.11.2011 |
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Vernichtung von Arbeitsplätzen bei Bombardier stoppen |
| Als "mutwillige Gefährdung des Wirtschaftsstandortes Wien" wertet die geschäftsführende Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Abg. z. NR Gabriele Tamandl, die Verzögerungen beim Abruf von 20 U-Bahn-Garnituren aus dem Bombardier-Werk in Wien Donaustadt durch die rot-grüne Stadtregierung. Wie vom Geschäftsführer des Wiener Werks dargelegt, sind nicht nur die Produktionsarbeitsplätze in Gefahr, sondern auch der Status von Bombardier in Wien als Kompetenzzentrum für diese Sparte.
An dem Werk in der Donaustadt würden zudem noch 140 Zulieferer - davon 70 aus Wien - hängen, die ebenfalls immense Probleme bekämen, wenn die bestellten und auch dringend benötigten U-Bahn-Züge im Wert von 66 Millionen Euro nicht rechtzeitig bezahlt und aus den Fertigungshallen abgeholt werden.
Sie sehe nicht ein, so Tamandl, dass 600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur deshalb um ihren Job bangen müssen, weil die zuständige SP-Stadträtin Brauner keine Entscheidung treffe. "Wir haben bereits im September auf diese unhaltbare Situation aufmerksam gemacht, damals hat man den Betrieb mit der ausstehenden Tarifreform vertröstet. Diese Ausrede fällt jetzt seit über einem Monat weg, laut medialen Berichten gibt es aber immer noch keine Entscheidung. Ich erwarte mir eine umgehende Sicherstellung aus dem zuständigen Stadtratsbüro, dass dieser millionenschwere Auftrag reibungslos und vor allem unverzüglich abgewickelt wird. Wir werden diesem gefährlichen Treiben von Rot und Grün nicht tatenlos zusehen, sondern alles unternehmen, um eine Vernichtung von wertvollen Arbeitsplätzen im Technologiesektor - egal ob bei Bombardier oder anderswo - zu verhindern", so Tamandl abschließend.
Quelle: Pressemeldung ÖVP Wien / 15.11.2011 |
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Museumslinie 21 auch im Winterhalbjahr |
Museumslinie 21 auch im Winterhalbjahr – Stilgerecht mit Muff und Pelzmütze, Samstag/Sonntag, 26./27. November 2011
Erstmals ist die Museumslinie 21 nun auch im Winter unterwegs. Die historischen Wagen verkehren wie gewohnt am letzten Wochenende des Monats. Das Fahrpersonal hat in den dicken Uniformstoffen, wie sie vor fast 100 Jahren üblich waren, sicher genügend warm. Und die Fahrgäste kleiden sich am besten passend mit Muff und Pelzmütze. Und natürlich verfügen unsere Tramwagen auch über eine Heizung. Samstag/Sonntag, 26./27. November 2011: 13 Uhr bis 17 Uhr, Informationen: www.tram-museum.ch oder 044 380 21 62, Fahrausweise der ZVV-Zone 10 gültig
Quelle: Tram-Museum Zürich / 13.11.2011 |
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U6-Station Josefstädter Straße öffnet wieder |
| Ab dem ersten Einkaufssamstag im Advent wird für Fahrgäste ein provisorischer Zugang geöffnet. Die Sanierungsarbeiten laufen weiter.
Ab 26. November steht den Fahrgästen der Linie U6 ein provisorischer Zugang zur Station Josefstädter Straße zur Verfügung. Die Züge der Linie
U6 können die Station dann wieder einhalten und Fahrgäste ein- und aussteigen. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Station werden aber fortgesetzt.
Der provisorische Zugang erfolgt über zwei Stiegenaufgänge an den Außenseiten des Bauwerks, die zum Bahnsteig führen. Auch der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen mittels Lift wird ermöglicht.
Die Wiener Linien haben alles daran gesetzt, die Station so rasch wie möglich wieder für Fahrgäste zu öffnen. Sie haben das Ziel nun einige Wochen früher als geplant erreicht. Auch Anrainerinnen und Anrainer sowie Geschäftsleute der Umgebung profitieren davon.
Die Sanierungsarbeiten an der Station sind damit noch nicht abgeschlossen.
Sie gehen bei laufendem Betrieb auf Hochtouren weiter. Nach Abschluss der Komplettsanierung wird die Station ganz im Stile Otto Wagners erstrahlen und den neuesten technischen Standards entsprechen.
Sanierung unter Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz
Bis 26. November werden die Bahnsteige soweit hergestellt, dass die Benützung wieder möglich ist. Die Bahnsteige wurden nach dem Abbruch neu errichtet und mit einer Wärmedämmung und Feuchtigkeitsisolierung ausgestattet, um künftige Mauerschäden durch Feuchtigkeit zu verhindern.
Die Verfliesung der Bahnsteige erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Seit Juli wurde außerdem das undichte Mauerwerk zwischen Bahnsteig und Gleisbett erneuert und abgedichtet. Auch das Gleisbett wurde saniert und isoliert und die Gleise neu verlegt. Im Inneren des Gebäudes wurden Zwischendecken erneuert. Auch die alten Stiegenaufgänge wurden abgetragen und werden neu errichtet.
Haustechnische Einrichtungen wie elektrische Anlagen und technische Anlagen für den U-Bahn-Betrieb (beispielsweise Zugnotstoppeinrichtung am
Bahnsteig) werden im Laufe des Umbaus erneuert und die Station den neuesten technischen Standards angepasst.
Alle Sanierungsmaßnahmen im rund 110 Jahre alten Bauwerk erfolgen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.
Fassadensanierung bis 2013
Die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden bis weit in das Jahr
2012 hineinreichen. Dazu zählen unter anderem auch die Sanierung der Dachkonstruktion, der Verputz der Wände oder die Sanierung der Fenster.
Nach Ende dieser Arbeiten kann mit der Sanierung der Außenfassade begonnen werden, die bis ins Jahr 2013 andauern wird. Das wird aber keine Beeinträchtigung des U-Bahnbetriebs mehr darstellen.
Quelle: http://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/fahrplan/u6-station-sanierung.html |
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Sammlungsauflösung Modellbahnen der letzten 50 Jahre / Terminänderung |
Sammlungsauflösung Modellbahnen der letzten 50 Jahre von A wie Arnold bis Z wie Zeuke. Angeboten werden Lokomotiven, Waggons, Zubehör und Schienen in den Spurweiten HO, HOe, HOm, Oe und O. Alles Neuwertig im Originalkarton und nur beim Händler probegefahren.
Liste erhältlich unter: train4u@gmx.at
Wo:
Hetztendorferstrasse 98, 1120 Wien
Vis a Vis von der Modeschule bzw. Schloß Hetzendorf
Wann:
Freitag: 25. November 2011 von 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 26. November 2011 von 10.00 - 17.00 Uhr
Quelle: Information von der Witwe / 03.11.2011
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Siemens rüstet Paris mit fahrerloser U-Bahn aus |
| Siemens rüstet Paris mit fahrerloser U-Bahn aus
Traditionsreichste Metrolinie der französischen Hauptstadt mit vollautomatischem Betrieb
Ab sofort verkehren auf der ältesten Linie der Pariser Metro die ersten Züge fahrerlos.
Siemens rüstete hierfür die Linie 1 mit dem vollautomatischen Zugsicherungssystem vom Typ Trainguard MT CBTC aus. Die Metrolinie 1 der französischen Hauptstadt ist die traditi-onsreichste und zugleich am stärksten frequentierte Linie. Sie verbindet auf rund 17 Kilo-metern den Osten und Westen der Stadt und befördert bis zu 725.000 Fahrgäste täglich. „Unter rollendem Rad“ erfolgte die Installation der streckenseitigen Betriebsleittechnik und des kompletten Telekommunikationssystems. Auch die Umrüstung der Fahrzeuge sowie die Ausstattung der neuen Betriebsleitzentrale lag in den Händen der Bahnautomatisie-rungssparte von Siemens, die im November 2005 einen entsprechenden Auftrag der Pariser Verkehrsbetriebe (Régie Autonome des Transports Parisiens, RATP) erhielt.
Insbesondere Touristen nutzen die Linie 1, um die entlang der Strecke gelegenen Sehenswürdig-keiten von Paris zu entdecken. Dazu gehören das Rathaus Hôtel de Ville, der Louvre, der Place de la Concorde, die Champs-Élysée, der Triumphbogen sowie das Hochhausviertel La Défense. „Das ist eine Weltpremiere für uns. Zum ersten Mal haben wir schrittweise eine so wichtige und stark genutzte Nahverkehrsverbindung auf einen fahrerlosen Betrieb umgestellt, ohne den laufenden Metrobetrieb zu unterbrechen“, sagte Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Geschäftseinheit Rail Automation.
Mit dem gelieferten vollautomatischen System können eine dichtere Zugfolge und eine schnellere Fahrgastbeförderung realisiert werden als bei herkömmlichen fahrergeführten Systemen. Die Züge der Linie 1 können in einem Abstand von 85 Sekunden, statt wie bisher von 105 Sekunden, fahren. Die Taktfolge der Züge kann zudem an das jeweilige Fahrgastaufkommen angepasst werden. Dies ist insbesondere bei außergewöhnlichen Ereignissen, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder Messen, von Bedeutung.
Zunächst betreibt RATP die Strecke im Mischbetrieb. Bis Anfang 2013 sollen alle 49 Fahrzeuge für den fahrerlosen Betrieb umgerüstet sein. Die Zugbewegungen werden von der Leitzentrale ge-steuert, die ebenfalls von Siemens geliefert wurde. Für zusätzliche Sicherheit an allen 25 Stationen sorgen spezielle Türen an den Bahnsteigen.
Das fahrerlose Bahnautomatisierungssystem Trainguard MT CBTC ermöglicht einen besonders energieeffizienten und umweltfreundlichen Betrieb. Die von Siemens ausgerüstete Pariser Metrolinie 14 spart 15 Pro-zent Strom pro Jahr ein. Trainguard MT CBTC ist heute weltweit im Einsatz. Auch die Linie L in New York (USA), die Linie 9 in Barcelona (Spanien), die Line 4 in São Paulo (Brasilien), die Linie 1 in Algier (Algerien) werden mit diesem System betrieben. Die Betreibergesellschaft BKV Zrt. be-stellte Trainguard MT CBTC für die Linien 2 und 4 in Budapest (Ungarn).
Quelle: Siemens AG / 03.11.2011
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Besseres Klima für Straßenbahnen in Österreich |
| Hier der neue Newsletter von Siemens Rail Systems zu dem Thema
- Besseres Klima für Straßenbahnen in Österreich
Quelle: Siemens AG / 02.11.2011
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| Erste Metrolinie nimmt den Passagierbetrieb in Algier auf |
| Der algerische Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika eröffnete am 31.10.11 die erste Metrolinie der Hauptstadt Algier. Als Konsortialführer übergab Siemens die Bahngesamtanlage schlüsselfertig. Zum Lieferumfang von Siemens gehörten das automatische Zugbeeinflussungssystem Trainguard MT CBTC, das Funkübertragungssystem Airlink und das Zugortungssystem Digiloc.
Installiert wurden ferner das Telekommunikationssystem, die Bahnstromversorgung, die Gleisanlagen sowie das Fahrkartenbezahlsystem. Auch die Betriebsleitzentrale erhielt Siemens-Technik. Das Unternehmen zeichnete zudem für das Projektmanagement und die gesamte Projektplanung verantwortlich. Konsortialpartner waren Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles S.A. (CAF) und Vinci Construction.
Im Rahmen eines Wirtschaftsförderprogramms investiert die algerische Regierung in die Infrastruktur des Landes. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Aus- und Neubau des öffentlichen Transportsystems. Algier ist mit mehr als drei Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes und gleichzeitig bedeutendster Verkehrsknotenpunkt Algeriens. Ein Metrosystem soll dazu beitragen, die täglichen Staus in der Hauptstadt zu reduzieren und die Mobilität der Einwohner zu erhöhen. Deshalb erteilte die Verkehrsgesellschaft Entreprise Métro d'Alger (EMA) den Auftrag zur Errichtung des ersten Streckenabschnitts der Linie 1. Die Strecke verläuft mit zehn Stationen von Süden kommend in Richtung Norden und entlang der Küstenlinie in Richtung Westen bis ins Stadtzentrum von Algier.
"Als langjähriger Industriepartner in Algerien ist Siemens stolz darauf, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner von Algier leisten zu können. Dafür haben wir von Projektbeginn an auf die Zusammenarbeit mit algerischen Ingenieuren und Technikern in unseren Teams in Paris und Algier gesetzt, um diese erste Metrolinie auszustatten", erklärte Eric Cazeaux, Leiter der Rail Systems Division von Siemens Frankreich. Mittelfristig beabsichtigt EMA, die Linie um 3,5 Kilometer zu verlängern. Betrieben wird das erste Teilstück von RATP El Djazaïr, einer Tochtergesellschaft der Pariser Verkehrsbetriebe. Für die gesamte Metrolinie rechnet EMA mit etwa 300.000 Fahrgästen pro Tag. Ein weiterer Ausbau des Metronetzes in Algier auf insgesamt drei Linien ist geplant.
Bei der Realisierung schlüsselfertiger Anlagen ist Siemens führender Anbieter. Derzeit baut Siemens die 2010 beauftragten Metrolinien in Delhi (Indien), Rennes (Frankreich) und Santo Domingo (Dominikanische Republik) gebaut. Der schlüsselfertige Neubau der Metroanbindung Gurgaon Cyber City in Delhi soll bis Ende 2012 übergeben werden. Ende 2018 ist die Eröffnung der Metrolinie B in Rennes vorgesehen; auch die erste vollautomatische, fahrerlose Linie A in Rennes ist von Siemens. Sie wurde 2002 eröffnet. Nach der Linie 1 wird nun die Metrolinie 2 in Santo Domingo komplett neu errichtet. Der erste Bauabschnitt soll bereits 2012 abgeschlossen sein.
Quelle: Pressemeldung Siemens / 01.11.2011 |
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| Neue Straßenbahnlinie 1 zwischen Kassel und Vellmar |
| Die symbolische Streckenfreigabe zum Auftakt und ein Konzert zum Abschluss: Diese beiden Programmpunkte bildeten die Klammer rings um die Eröffnungsfeier für die neue Straßen-bahntrasse zwischen Kassel und Vellmar am heutigen Samstag, 22. Oktober. Dazwischen lagen die Premierenfahrt über die neue Strecke mit einer geschmückten Tram, der offizielle Festakt und ein großes, buntes Bürgerfest in Vellmar, an dem sich zahlreiche Vereine, Verbände, Organisationen und Einzelpersonen der nordhessischen Kleinstadt beteiligt hatten.
Im Beisein von Hessens Verkehrsminister Dieter Posch haben heute Vormittag Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla mit einem schnellen Zug am Schleifenband die neue, etwas mehr als vier Kilometer lange Straßenbahnstrecke zwischen ihren beiden Städten eröffnet. Die neue Tramlinie 1 wird mit Beginn des Linienbetriebes ab dem morgigen Sonntag, 23. Oktober, in den Hauptver-kehrszeiten wochentags im 7,5 Minuten-Takt Vellmar und Kassel miteinander verbinden. Das Land Hessen hat 28,6 Millionen Euro der Gesamtinvestition von rund 37 Millionen Euro übernommen. Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG) hat die Trasse mit ihren acht Haltestellen in zweieinhalbjähriger Bauzeit errichtet.
Pünktlich um 10.30 Uhr startete die blumengeschmückte Jungferntram, gefahren von Melanie Römer. Die 34-jährige arbeitet bereits in zweiter Generation seit 2008 im Straßenbahnfahrdienst der KVG und wohnt in Niedervellmar. Gäste der Premierenfahrt waren Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch, Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla, Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, KVG-Vorstandsmitglied Dr. Thorsten Ebert und der Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes, Klaus-Peter Güttler sowie Vellmarer Bürger, die am 22. Oktober ihren Geburtstag feiern. Tausende Zuschauer säumten die Trasse und begrüßten die Jungferntram mit Applaus. Unter den Ehrengästen befand sich auch der frühere KVG-Vorstand Professor Reiner Meyfahrt, der die neue Schienentrasse einst planerisch und politisch auf den Weg gebracht hatte.
Bei dem anschließenden Festakt vor der Ahnatalschule benannte der Hessische Verkehrs-minister Dieter Posch die kürzeren Reisezeiten und die damit gestiegene Attraktivität für den öffentlichen Personenverkehr als die beiden wesentlichen Pluspunkte der neuen Straßenbahnverbindung. "Ein leistungsfähiger ÖPNV sowohl in- also auch außerhalb der Ballungsräume ist ein wichtiges Ziel der hessischen Mobilitätspolitik, die auf die sinnvolle Vernetzung aller Verkehrsträger setzt." Deshalb fördere das Land die Entwicklung des Schienenverkehrs in Nordhessen mit erheblichen Summen. "Allein zur Straßenbahn nach Vellmar hat das Land Hessen 28,6 Millionen Euro beigetragen und damit den Löwenanteil übernommen", erklärte Posch. Damit sei diese Maßnahme eines der Großvorhaben des ÖPNV in Hessen.
Wie der Minister weiter erläuterte, seien von 2002 bis 2010 mehr als 320 Millionen Euro für Verkehrsinvestitionen nach Nordhessen geflossen, davon mehr als die Hälfte für den öffentlichen Nahverkehr wie die RegioTram, die Lossetalbahn und die Kurhessenbahn. "Der Raum Kassel hat mit seinem schienengebundenen Verkehr einen hervorragenden Standard erreicht, der auch international viel beachtet wird", bilanzierte er.
Posch lobte auch das finanzielle Engagement der Kommunen für die neue Straßenbahnlinie: "Die Straßenbahn nach Vellmar ist ein sehr erfreuliches Stück kommunaler Kooperation mit Beispielcharakter."
Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla bezeichnete die Straßenbahn mit Blick auf die städtebauliche, verkehrliche sowie finanzielle Bedeutung für die etwas mehr als 19.000 Einwohner zählende Stadt als "Jahrhundertprojekt". Die Tram verleihe Vellmar "schon fast großstädtisches Flair" und besonders gelungen seien die Rasengleise. "Diese integrieren High-Tech, Umweltschutz und attraktive Optik", fasste Stochla zusammen.
"Das Trassenkonzept überzeugt", sagte er weiter: Durch die allein im Stadtgebiet gebauten sechs Haltestellen könne jeder mit der Bahn alle zentralen Orte erreichen. Pendler von außerhalb etwa könnten an der Endhaltestelle Vellmar-Nord oder an der Haltestelle Dörnbergstraße ihr Auto parken und bequem mit der Tram weiterfahren. Für Schüler der Ahnatalschule, Besucher der Geschäfte am Rathausplatz und der Verwaltung biete sich die Haltestelle "Stadtmitte" als Start- und Zielpunkt an, die Haltestelle Festplatz vor allem für Besucher von kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen und auch das noch junge Wohngebiet Musikerviertel verfüge über eine eigene Station.
"Ich bin sehr zuversichtlich, dass nicht nur die Menschen in Vellmar, sondern auch die Wirtschaft von dem neuen Verkehrsmittel profitieren werden", sagte Stochla weiter. Erste konkrete Zeichen seien bereits vorhanden, zum Beispiel eröffne eine Woche nach der Inbetriebnahme der Linie ein Seniorenheim mit mehr als 100 neu geschaffenen Arbeitsplätzen, und auch der Immobilienmarkt erfahre einen Aufschwung. Insbesondere für junge Familien sei ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr wichtig für die Frage, ob sie in Vellmar bleiben oder nach Vellmar ziehen, sagte der Rathauschef.
"Die Straßenbahn ist ein mehr als 100 Jahre altes aber hochmodernes Verkehrsmittel, gerade in Bezug auf den Umweltschutz. Deshalb passt die Tram zu uns als moderne und zukunftsorientierte Stadt". "Die Straßenbahn erlebt seit einigen Jahren in Deutschland und international eine Renaissance, weil ihre Vorzüge wieder erkannt werden", erklärte KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert.
Eine Reihe von Städten und Gemeinden setzten, teils nach vorherigem Abbau der Schienen, jetzt wieder auf die ´Elektrische´. "Sie haben erkannt, die Tram ist aus ökologischen, demographischen und sozialen Gründen die richtige Wahl."
Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen betonte die mit der neuen Straßenbahn-verbindung gewachsenen Chancen im Kontakt und Austausch zwischen beiden Nachbarstädten. "Die moderne Gesellschaft braucht Mobilität, und das gilt in besonderem Maße für das Leben in einer Kommune." Er sei überzeugt, dass "die Vellmarer Bürger in den kommenden Jahren selbst erleben werden, so wie die Kasseler Bürger schon seit vielen Jahren, welch ein Gewinn die Straßenbahn ist."
Zuversicht, dass die Tram nach Vellmar die gleiche Erfolgsgeschichte wie die nordhessische RegioTram schreiben wird, äußerte Klaus-Peter Güttler, Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV): "Der Straßenbahn kommt im Gesamtsystem öffentlicher Nahverkehr eine hervorgehobene Bedeutung zu, denn wir wissen aus Befragungen, dass die Trams neben Zügen eine hohe Akzeptanz gerade bei Neukunden haben." Daher trügen Straßenbahnprojekte vor allem im ländlichen Raum Nordhessens wesentlich zur Zukunftsfähigkeit von Kommunen bei.
Die Strecke nach Vellmar ist für die KVG das dritte Schienen-Neubauprojekt in die Region nach den Straßenbahnlinien durch das Lossetal und nach Baunatal.
Quelle: Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung / 25.10.11 |
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BVB kaufen Flexity-Trams von Bombardier |
BVB kaufen Flexity-Trams von Bombardier
Der Verwaltungsrat der BVB ist der Empfehlung der Geschäftsleitung gefolgt und
hat sich einstimmig für die Beschaffung von 60 Trams des Typs „Flexity Basel“ der
Firma Bombardier entschieden.
In Zukunft werden Trams des Typs „Flexity Basel“ des Bombardier-Konzerns auf dem
Basler Schienennetz verkehren und das Stadtbild prägen. Bei der BVB freute man sich,
Bewerbungen der besten Marktteilnehmer erhalten zu haben und damit nur Offerten von
hoher Qualität beurteilen zu können: «Die Angebote der Hersteller sind in Bezug auf die
Leistung durchaus vergleichbar, alle haben die Leistungskritierien gut bis sehr gut erfüllt.
Das entscheidende Argument für die Wahl des „Flexity Basel“ war letztlich der Preis», erklärt
der Verwaltungsratspräsident der BVB, Martin Gudenrath.
Der Kaufpreis für die Beschaffung von 60 Trams des Typs „Flexity Basel“ beträgt rund
220 Millionen Franken. Schon 2013, rechtzeitig zur Inbetriebnahme der Verlängerung der
Tramlinie 8 nach Weil am Rhein sollen die ersten beiden Flexity-Fahrzeuge auf dem
Schienennetz verkehren. Auch BVB-Direktor Jürg Baumgartner freut sich, dass der Verwaltungsrat
einstimmig der Empfehlung der Geschäftsleitung gefolgt ist: «Basel ist seit je
her eine Tramstadt, die Drämmli sind identitätsprägende rollende Wahrzeichen von Basel.
Ich finde, am Rheinknie haben wir alle eine Tramflotte verdient, welche unserem mobilen
Leben entspricht. Ich bin sehr stolz, dass ich bei diesem Meilenstein dabei sein darf.»
Der Kauf ist der grösste Beschaffungsauftrag, den die BVB in ihrer 116-jährigen Geschichte
vergeben hat. Vorbehältlich des Entscheids des Grossen Rats um die Bewilligung
eines Darlehens sollen ab 2014 monatlich zwei Flexity in Basel eintreffen.
Wichtiger Hinweis:
Das Ausschreibungsverfahren ist erst nach Ablauf der Rekursfrist gänzlich beendet. Wir
danken Ihnen für Ihr Verständnis, dass wir Ihnen die weiteren Details zum Zuschlagsentscheid
erst am 11. November 2011 mitteilen können. Dazu ist eine Medienorientierung
um 10 Uhr im Congress Center Basel vorgesehen. Vertreter von Bombardier werden persönlich
anwesend sein.
Quelle: Basler Verkehrsbetriebe / 25.10.2011 |
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Stadler verliert Tram-Ausschreibung in Basel |
Stadler verliert Tram-Ausschreibung in Basel
Stadler Rail ist enttäuscht, dass sich die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) nicht für das Stadler-Tram entschieden haben. Gemäss Aussagen der BVB war der Preis und somit der Euro-Kurs das ausschlaggebende Kriterium.
Die Basler Trams werden nicht in der Schweiz gebaut
Die BVB haben gestern Abend die Anbieter der Ausschreibung zur Beschaffung der neuen Tramflotte für die Stadt Basel über den Vergabeentscheid informiert. Demnach hat Stadler Rail den Auftrag aus preislichen Gründen verloren. Stadler Rail ist über diesen Entscheid sehr enttäuscht. Sie verliert eine wichtige langfristige Beschaffung, dies nachdem sie sich vor den Währungsverwerfungen in Basel-Land bei der Baselland Transport (BLT) und in Genf bei den Transports Public Genevois (TPG) durchsetzen konnte. Der Entscheid ist ein klares Signal, dass der Schweizer Industrie bei diesen Währungskursen nicht nur im Export sondern auch im Heimmarkt Schweiz ein rauer Wind entgegen weht.
Quelle: Stadler AG / 25.10.2011 |
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40.000 beim MVG-Jubiläumsfest |
Am 22.10.2011 fand der Tag der offenen Tür bei der MVG statt. Die veranstaltung war ein voller Erfolg. Mehr information HIER
uelle. MVG / 24.10.2011 |
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Gelungene Premiere für Flexity Outlook bei Haltestelleneröffnung in Kirchham |
Mit einem großen Fest für ganz Kirchham wurde am Freitag die neue, barrierefreie Lokalbahnhaltestelle Kirchham Ort eröffnet. Gleichzeitig feierte das innovative Triebfahrzeug „Flexity Outlook“ seine Premiere.
Nähere Infos entnehmen Sie bitte dem Pressetext.
Quelle: Stern&Hafferl / 17.10.2011 |
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| Günstigere Monats- und Jahrestickets zeigen neue Verkehrspolitik |
| "Mit der massiven Verbilligung der Jahreskarte auf 365 Euro pro Jahr ab 1. Mai 2012 ist es gelungen, einen großen Anreiz dafür zu schaffen, dass noch viel mehr Menschen auf die Öffis umsteigen. Ein Euro am Tag sind genug", so Vassilakou im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Renate Brauner. "Und: Wir belohnen die Menschen, die jeden Morgen mit den Öffis zur Arbeit fahren, die StammkundInnen der Wiener Linien. Für diese ist eine billigere Jahreskarte eine echte Erleichterung." Neben der Jahreskarte wird auch die Monatskarte günstiger. Die Fahrradmitnahme wird künftig mit jedem gültigen Ticket gratis möglich sein. Moderate Tariferhöhungen gibt es beim Einzelfahrschein, der Streifenkarte und dem Wochenticket.
Mit diesem Schritt setzt Rot-Grün weiter das vor beinahe einem Jahr vereinbarte Koalitionsabkommen um. Das erklärte Ziel im Koalitionspakt ist, den Modal Split so zu verändern, dass in Wien in nur wenigen Jahren 40 Prozent der Menschen mit den Öffis unterwegs sind. "Der Modal Split ist bereits heute schon hervorragend für eine Stadt wie Wien. Aber das reicht uns nicht. Wir wollen erreichen, dass noch mehr WienerInnen und auch PendlerInnen das Auto stehen lassen und auf die Öffis umsteigen. Mit der Verbilligung der Jahrestickets erreichen wir erstens ökologische Verbesserungen und zweitens eine Entlastung tausender StammkundInnen der Wiener Linien", so Vassilakou. "Wo andere Städte die Preise anheben, setzt Wien auf Preissenkung."
"Die Wiener rot-grüne Koalition macht vor, wie es geht. Selbst bei so tiefgreifenden Reformvorhaben wie einer Tarifreform der Wiener Linien gelingt es, fair und ausgewogen zu einem Ergebnis zu kommen. Dafür gilt mein Dank dem Koalitionspartner und den VerhandlerInnen", so Vassilakou abschließend.
Quelle: Pressemeldung Rathauskorrespondenz / 13.10.2011 |
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Fahrzeugübergaben von PESA |
| Am 5. Oktober fand in Szeged in Ungarn die feierliche Präsentation der ersten Niederflur-Straßenbahn vom Typ "Swing" statt. Bürgermeister Laszlo Botka erinnerte daran, dass die Stadt insgesamt neun dieser Züge bestellt hat. Die weiteren acht Fahrzeuge werden bis Mai 2012 an die Betreibergesellschaft Szegedi Kozlekedesi Vallalat ausgeliefert.
Damit ist Szeged nach Warschau, Danzig und Stettin die vierte Stadt in Europa, die die modernen Fahrzeuge einsetzt.
Ebenfalls am 5. Oktober wurde in Kielce der erste zweiteilige Triebzug vom Typ "Elf" von PESA an die Woiwodschaft Heiligkreuz (Województwo swietokrzyskie) übergeben. Die ersten beiden Fahrzeuge haben einen Wert von rund 23 Millionen Euro. Insgesamt wurden vier niederflurige und klimatisierte Zwei-Komponenten-EMUs vom Typ "Elf" bestellt.
Quelle: Pressemeldung PESA Bydgoszcz SS / 13.10.2011 |
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Erste Stadler-Variobahn beginnt Linienbetrieb in Potsdam |
„Roll out“: Erste Stadler-Variobahn beginnt Linienbetrieb in Potsdam
· Namenstaufe durch OB Jann Jakobs und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger
· Großräumige Wagen mit moderner Ausstattung – insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen
· Fristgerechte Lieferung der ersten von 14 Straßenbahnen
Potsdam, 20. September 2011. Anlässlich eines Tages der offenen Tür der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH wurde am vergangenen Samstag die erste Variobahn der Stadler Pankow GmbH der Öffentlichkeit präsentiert und in den regulären Fahrgastbetrieb genommen. Im Rahmen des feierlichen „Roll out“ wurde die erste Straßenbahn durch den Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs, den brandenburgischen Minister für Infrastruktur, Jörg Vogelsänger, Vertreter aus Opole, den ViP-Geschäftsführer Martin Grießner sowie durch den Geschäftsführer des Variobahn-Herstellers Stadler Pankow GmbH, Michael Daum, auf den Namen der polnischen Partnerstadt „Opole“ getauft.
„Mit den neuen Variobahnen gehen wir einen wichtigen Schritt bei der Umstellung unserer Straßenbahnflotte auf Niederflurfahrzeuge“, erklärt Martin Grießner,. „Die 100-prozentige Niederflurigkeit erhöht die Nutzbarkeit unserer Straßenbahnen für alle Fahrgäste. Wichtig ist uns zudem der erhöhte Komfort insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen und Familien mit Kindern.“ Dank der getriebelosen Antriebstechnik mit wartungsarmen Radnabenmotoren und einer Wagenbreite von 2,30 Metern ist der Innenraum der Potsdamer Variobahn großzügiger als in anderen Modellen. Die Bereiche für Rollstuhlfahrer, Fahrräder, Kinderwagen und sperriges Gepäck sind größer. „An Stelle eines Rollstuhlfahrers können nun zwei Rollstuhlfahrer mitgenommen werden“, so Grießner. „Zudem erleichtern zwei mechanische Klapprampen den Einstieg.“ Die kontrastreiche Farbgestaltung sowie klare und einfache Strukturen gewährleisten eine leichte Nutzbarkeit. Die beiden Fahrkartenautomaten der vollklimatisierten Variobahn sind mit einem Touch Display einfach zu bedienen; die Bezahlung ist auch mit Geldscheinen oder EC-Karten möglich. Grießner weiter: „Neben der hohen Funktionalität freuen wir uns auch über die Gestaltung der Variobahn, da sich durch sie das Unternehmen und die Stadt Potsdam wieder finden. Denn die Farbgebung und das äußere Erscheinungsbild mit der markanten Ecke stehen für die ViP, die Gestaltung der Sitzpolster für Potsdam.“
Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, sagt: „Wir sind stolz, dass nun auch in der Metropolregion Berlin/Brandenburg Variobahnen von Stadler im Einsatz sind.“ Variobahnen werden mittlerweile nicht nur bundesweit – beispielsweise in Mainz und Bochum – eingesetzt, sondern sind auch auf internationaler Ebene wie in Bergen, Norwegen, und demnächst in London. Daum ergänzt: „Dank der guten Zusammenarbeit konnte die Straßenbahn fristgerecht produziert und zugelassen werden und nun planmäßig in den Fahrgastbetrieb gehen.“ Die Inbetriebnahme erfolgte nach einer ausführlichen Testphase, die sämtliche Sicherheitsaspekte wie Bremswirkung, Laufgüte, Fahrdynamik oder Kurvenlage berücksichtigte. Im Anschluss an die erfolgreiche Testphase wurde die Variobahn durch das vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft beauftragte Eisenbahn-Bundesamt als zuständiger Technischer Aufsichtsbehörde (TAB) zugelassen.
Potsdams erste Variobahn mit der Wagennummer 421 wurde im Rahmen des Tages der Offenen Tür der ViP für Rundfahrten durch die Landeshauptstadt genutzt und ist seit dem 18. September auf den Linien 92 und 96 zwischen Kirchsteigfeld und Bornstedter Feld im regulären Betrieb. Zwei weitere Variobahnen werden derzeit für die Schulung der Tramfahrer genutzt. ViP hat insgesamt 14 Variobahnen bei Stadler Pankow bestellt – mit Option auf vier weitere. „Die modernen Variobahnen sollen sukzessive die Tatra-Trams ersetzen“, berichtet Grießner. „Auch die weiteren neuen Trams wollen wir nach Potsdamer Partnerstädten benennen.“
Quelle: Stadler / 24.09.2011 |
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Stadler-Tram für Croydon, London |
Stadler Rail hat einen Auftrag der "Transport for London" für sechs neue Strassenbahnen erhalten. Dies ist der erste Auftrag aus Grossbritannien. Der Vertrag wurde Ende August unterschrieben. Der Auftragswert beträgt EURO 18,5 Mio.
Die Londoner "Tramtrack Croydon Limited", Tochter der "Transport for London" (Dachorganisation des gesamten ÖV in London), hat bei Stadler Pankow GmbH sechs Trams des Typs Variobahn für Croydon bestellt. "Wir freuen uns sehr über unseren ersten Auftrag aus Grossbritannien. Das ist ein weiterer Exporterfolg für unsere Stadler-Tochter in Berlin-Pankow", sagt Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group.
Mit der Bestellung von sechs Straßenbahnen Typ Variobahn für Croydon setzt Stadler Pankow seinen ersten Auftrag für Großbritannien um. Der Auftrag für Croydon wird von der Stadler-Pankow GmbH abgewickelt, die am 5. September 2011 offiziell und unter Beisein von Bürgermeister Klaus Wowereit in Hohenschönhausen ein neues Montagewerk in Betrieb genommen hat.
Quelle: Pressemeldung Stadler / 14.09.2011 |
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Überlandbahn Milano - Desio |
| Nach neuesten Meldungen ist die Überlandbahn Milano - Desio weiterhin in Betrieb - die Einstellung wurde vorerst auf 17.9. verschoben !
Quelle: Gunter Mackinger / 14.09.2011 |
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Neue Werbeulfs und Autobus bei den Wiener Linien |
| Seit ende August gibt es mit den Ulf B 606, 701 und dem NL243M12 neue Werbewagen. B 606 wirbt für Brustkrebs im neuen Design B 701 wirbt für die Firma Ströck NL243 8531 wirbt für Brustkrebs.
Quelle: Michael Sturm / 14.09.2011 |
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| Tag der offenen Tür und Rollout der ersten Potsdamer Variobahn |
| Unter dem Motto "Zukunft hat Herkunft" steht der Tag der offenen Tür am 17. September 2011 auf dem Betriebshof der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH. Anlass ist die Aufnahme des Regelbetriebs der Variobahn. Der "Rollout" und die Namenstaufe der ersten Potsdamer Variobahn werden im Beisein des brandenburgischen Ministers für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, des Potsdamer Oberbürgermeisters, Jann Jakobs, eines Vertreters der polnischen Partnerstadt Opole sowie des Geschäftsführers des Variobahn-Herstellers Stadler Pankow GmbH, Michael Daum, erfolgen.
Rund um diesen feierlichen Akt gibt es beim Tag der offenen Tür - der gleichzeitig als Zehnjahresfeier für den seit 2001 bestehenden ViP-Betriebshof konzipiert ist – zahlreiche Attraktionen. Mobilität ist mehr als Bus und Bahn und wird auch am Tag der offenen Tür vielseitiger verstanden und präsentiert. Tolle Angebote für Groß und Klein rund um die Bewegung stehen an diesem Tag an erster Stelle – sich bewegen, andere bewegen, etwas bewegen durch nachhaltige und klimafreundliche Mobilität, die Spaß macht. Neben der - schienengebundenen - Elektromobilität werden rund um dieses aktuelle Thema weitere Attraktionen der STADTWERKE für die Gäste bereitgehalten: Die EWP präsentiert ihre beiden Elektroautos, außerdem können Elektrofahrräder und der originelle, einachsige "Segway" ausprobiert werden.
Speziell für Kinder gibt es Fahrten mit kleinen Elektro-Karts im Fahrzeugparcours. Kinder-Tattoo's, das Spielmobil, ein Kinderkarussell und die längste Malstraße Potsdams runden das Programm für Kinder ab. Außerdem tritt das Musiktheater Pampelmuse auf. Für die jugendlichen Besucher gibt es einen Informationsstand rund um das Thema Ausbildung bei den STADTWERKEN – inklusive der Anfertigung kostenloser Bewerbungsfotos. Eine kleine Solarstraßenbahn und ein Konferenzrad zum Mitfahren sowie eine Modellbahn-Ausstellung und "Zorbing-Bälle" bieten ebenfalls Spaß für die ganze Familie.
Für die Freunde historischer Straßenbahnen ermöglicht Potsdams erste elektrische Straßenbahn, der Lindner-Triebwagen aus dem Jahre 1907, - vom Verein Historische Straßenbahn Potsdam e.V. liebevoll rekonstruiert - ein Fahrerlebnis der besonderen Art. Auf dem Rundkurs auf dem Betriebshof können Sie das Fahrgefühl und den Detailreichtum der damaligen Zeit erleben. In Kooperation mit dem Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e.V. (DVN) werden außerdem Fahrten mit der ersten Tatrabahn KT4D 001 sowie mit einem historischen Bus angeboten – gegen eine kleine Spende für den Erhalt historischer Fahrzeuge. Für alle anderen Attraktionen ist der Eintritt frei. Die ViP bringt Sie mit Sonderfahrten zum Betriebshof, Fritz-Zubeil-Straße 96.
Quelle: Pressemeldung ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH / 11.09.2011 |
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| 7500 BesucherInnen am Tramwaytag der Wiener Linien |
| Das Straßenbahnmuseum in der Erdbergstraße stand am 10.09.11 ganz im Zeichen des Tramwaytages. Das Museum mit seinen rund 100 Originalfahrzeugen feiert heuer sein 25 jähriges Bestehen und war Schauplatz für alle Öffi-Liebhaber und Interessierte. Rund 7500 BesucherInnen waren am 27. Tramwaytag im weltgrößten Straßenbahnmuseum dabei.
Als Publikumsmagnet erwiesen sich die Rundfahrten mit den Oldtimer-Fahrzeugen. Ein absolutes Highlight war der "Disco-ULF", der mit DJ Musik vom Schwarzenbergplatz in das Straßenbahnmuseum fuhr. Während einer Fahrt begeisterte auch James Cottriall mit einigen seiner Songs das Publikum im ULF.
Die Festgäste informierten sich über die aktuellen Bauvorhaben wie z.B. die U2 Verlängerung in die Seestadt Aspern. Wissenswertes und Interessantes erfuhren die BesucherInnen über den VOR (Verkehrsverbund Ost-Region), die Fahrzeugvermietung, oder den Fahrgastbeirat. Ältere Menschen holten sich beim Mobilitäts- und Sicherheitstraining wertvolle Tipps. Eine Fahrzeugausstellung der Abteilung Bahnbau, bei der die verschiedensten Hilfsfahrzeuge wie z.B. Kehrmaschinen, Saugwagen, Rillenreiniger etc. präsentiert wurden, zählten genauso zu den Highlights wie die musikalischen Darbietungen. Ein großer Andrang herrschte auch beim EDV-Flohmarkt, wo man nach Herzenslust stöbern konnte. Die jüngsten BesucherInnen waren begeistert vom lustigen und schwungvollen Mitmachkonzert des bekannten Kinderliedermachers Bernhard Fibich, vom Urban, dem U-Bahn-Maulwurf und vom Straßenbahnsimulator.
Quelle: Pressemeldung Wiener Linien GmbH & Co KG / 11.09.2011 |
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| Tranvia extraurbano Milano - Desio eingestellt |
| Wie aus Mailand gemeldet wird, wurde am 10.09.11 die vorletzte Überlandlinie der ATM (Azienda Trasporti Milanesi) von Milano nach Desio eingestellt. Einerseits überrascht dieser Schritt, weil gerade diese Strecke zu einer moderne Schnellstraßenbahn aufgewertet werden sollte, andererseits hat die ATM seit Jahrzehnten den Wert ihres regionalen Schienennetztes nicht erkannt und ist nun dabei, die letzten Reste abzubauen.
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden rund um Mailand hunderte Kilometer von "Interurbans" nach dem US-amerikanischen Vorbild. Als verbleibender Rest besteht weiterhin die Linie Milano - Limbiate Ospedale, diese wurde jüngst am stadtseitigen Ende aus Anlaß einer U-Bahn-Verlängerung verkürzt. Auch im Limbiate steht eine Verkürzung bis zum Depot zur Diskussion.
Mit der Streckenverkürzung endete auch der Einsatz der Triebwagen aus den 1920er Jahren, welche modernisierte Beiwagen in der Hauptverkehrszeit bespannten. Zwei modernisierte Wendezüge sollen von Desio nach Limbiate versetzt werden und damit den Einsatz der Altfahrzeuge entgültig - auch als Reserve - überflüssig machen. Eine museale Erhaltung von Überlandfahrzeugen der ATM ist bisher nicht vorgesehen
Quelle: Gunter Mackinger / 11.09.2011 |
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Weltweite Markteinführung der Bombardier FLEXITY 2-Stadtbahn |
| In Blackpool, England fiel am 08.09.11 der Startschuss für die BOMBARDIER FLEXITY 2-Straßenbahn. Die Stadt Blackpool (Blackpool Council) und die Region Lancashire (Lancashire County Council) haben von Bombardier die weltweit fortschrittlichste Straßenbahntechnologie erworben, um das traditionsreichste Tram-Netz Großbritanniens neu zu beleben.
16 neue, ultramoderne FLEXITY 2-Fahrzeuge kommen zwischen Blackpool und Fleetwood zum Einsatz. Die Spitzentechnologie der FLEXITY 2-Straßenbahnen basiert auf der großen Erfahrung von Bombardier – in rund 100 Städten in über 20 Ländern sind über 3.500 Stadt- und Straßenbahnfahrzeugen des Unternehmens im Einsatz. Die FLEXITY 2 ist eine Weiterentwicklung der sehr erfolgreichen BOMBARDIER FLEXITY-Straßenbahnen. Dabei wurden bewährte Technologien mit innovativen Ansätzen verbessert.
Das traditionsreichste britische Straßenbahnnetz in Blackpool feierte im vergangenen Jahr sein 125. Betriebsjubiläum. Im beliebten Reiseziel Blackpool nutzen jährlich vier Millionen Fahrgäste die Straßenbahn, ein Großteil davon während der Sommermonate. Die älteren im Betrieb verbliebenen Straßenbahnen stellen zwar auch weiterhin eine beliebte Touristenattraktion dar, im Jahr 2019 treten jedoch neue Bestimmungen zur Barrierefreiheit in Kraft. Deshalb wurde die neue Fahrzeugflotte angeschafft, die allen Fahrgästen eine bessere Zugänglichkeit und einen größeren Komfort bietet.
Ratsmitglied Simon Blackburn, Vorsitzender des Blackpool Council sagte: "Nur Blackpool hat ein modernes Straßenbahn-System, das den Bürgern und Besuchern einen effizienten Nahverkehr und gleichzeitig einen ungehinderten Blick auf unsere Küste bietet. Mit den neuen FLEXITY 2-Modellen können wir beispielsweise Fahrgästen mit Kinderwagen oder in Rollstühlen einen einfacheren Einstieg bieten und die alten Traditions-Fahrzeuge parallel weiterbetreiben."
Mike Kirby, der Leiter der Abteilung Verkehr der Region Lancashire fügte hinzu: "Wir waren von der Professionalität von Bombardier sehr beeindruckt, sowohl hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Blackpool und bei der Planung des Projekts als auch bei der Entwicklung und der Herstellung der Fahrzeuge gemäß unseren Spezifikationen. Wir freuen uns schon auf den Tag, an dem die Menschen hier an der Küste von Fylde und in Blackpool im Alltag und in ihrer Freizeit mit dieser Bahn fahren werden. Die FLEXITY 2-Fahrzeuge bieten die beste derzeit verfügbare Straßenbahntechnologie und untermauern das Versprechen von Lancashire und Blackpool, hier ein Weltklasse-Verkehrssystem zu etablieren."
Germar Wacker, President der Business Unit Light Rail Vehicles, Bombardier Transportation, kommentierte: "Wir freuen uns, dass sich Blackpool und Lancashire für die FLEXITY 2 entschieden haben und ein solch ehrwürdiges Straßenbahnsystem in Großbritannien mit unserer neuesten Technologie ausstatten. Die FLEXITY 2-Fahrzeuge vereinen die herausragenden, bewährten Funktionen der Straßenbahnen von Bombardier in einem Fahrzeug. Mit den FLEXITY 2-Zügen stellen wir sicher, dass alle Fahrgäste in Blackpool und an der Küste von Fylde auf ihrer Fahrt in den Genuss der höchsten Komfort- und Sicherheitsstandards kommen."
Quelle: Pressemeldung Bombardier / 11.09.2011 |
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München: U5-Verlängerung statt 2. S-Bahn-Stammstrecke? |
| Immer wieder wird in München eine Verlängerung der U 5 nach Pasing als Alternative zur 2. S-Bahn-Stammstrecke ins Gespraech gebracht. Die MVG als Betreiberin der U-Bahn hat diese Überlegung nochmals aktualisiert aus ihrer Sicht beleuchtet. Ergebnis: Die U 5 ist keine Alternative zur 2. Stammstrecke. Sie finden unser Papier zu Ihrer Information anbei.
Mehr Information HIER
Quelle: MVG / 10.09.2011 |
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Zulassung der Variobahn in München |
Folgende Information seitens der MVG über die Zulassung der Variobahn in München.
Mehr Information HIER
Quelle: MVG / 10.09.2011 |
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Alle Angaben ohne Gewähr! |
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