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Forschungsprojekt „Ecotram“ erfolgreich abgeschlossen

Bis Anfang Mai war die Energiespar-Straßenbahn der Wiener
Linien im Rahmen des Forschungsprojekts „Ecotram“ auf der Linie
62 unterwegs. In den vergangenen zehn Monaten sammelte die
Ecotram wichtige Daten hinsichtlich des Energieverbrauchs im
Fahrgastbetrieb. Rund 4.200 Kilowattstunden (kWh), mehr als 13
Prozent Energie, sparte die Ecotram beim Lüften, Heizen und
Kühlen in diesem Zeitraum ein. Das entspricht in etwa dem
Jahresenergieverbrauch eines durchschnittlichen
österreichischen Haushalts.

Seit 2009 arbeiteten die Wiener Linien gemeinsam mit den Partnerunternehmen Rail Tec Arsenal (RTA), SCHIG mbh, Siemens, TU Wien und Vossloh Kiepe an dem vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekt. In der ersten Phase wurden zuerst Daten einer serienmäßigen ULF-Straßenbahn im Klima-Windkanal und im Linienbetrieb gesammelt. Anschließend wurden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung entwickelt und in einem Prototyp – der Ecotram – eingebaut. Nach erneuten Tests im
Klima-Wind-Kanal wurde die Ecotram im Fahrgastbetrieb eingesetzt.
In der Test-Tram kam ein umfangreiches Maßnahmenpaket, z.B. ein vorausschauend handelndes Kühl- und Heizsystem, CO2-Sensoren zur Bestimmung der optimalen Frischluftzufuhr, ein mehrstufiges Kühlsystem oder spezielle Beklebungen der Seitenscheiben, zum Einsatz. Erstmals wurde außerdem eine Wärmepumpe in einer Straßenbahn eingebaut, die durch die Nutzung der Umgebungswärme und -kälte energiesparendes Heizen und Kühlen ermöglichte. „In den letzten fünf Jahren konnten wir viele wichtige Erkenntnisse zu Energiesparpotenzialen bei Straßenbahnen gewinnen sowie neue Technologien im Linienbetrieb testen“, freut sich Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer über den erfolgreichen Abschluss des Forschungsprojekts.

Quelle: Siemens / 10.07.2014

 
Zweikampf um Wiens Bim-Zukunft.
120 bis 150 neue Straßenbahnen braucht Wien, Bombardier und Siemens rittern um den Auftrag.
Nirgendwo kann man so barrierefrei in die Straßenbahn steigen wie in Wien. Seit 1998 der erste ULF (Ultra Low Floor) in Betrieb ging, prägen die Siemens-Straßenbahnen das Stadtbild.

Doch nun könnte eine neue Bim dem ULF den Rang ablaufen. Denn derzeit läuft ein neues Bestellverfahren für 120 bis 150 neue Straßenbahnen. Die einzigen verbliebenen Bewerber kommen aus Wien. Siemens mit dem ULF und Bombardier mit der Flexity-Straßenbahn. Kolportierte Auftragssumme: Jenseits von 350 Millionen Euro.

Dass es überhaupt so weit kam, ist wohl einem Kontrollamtsbericht zu verdanken. 2012 kritisierten die Prüfer der Stadt die Mängel des ULF scharf. Zeitweise standen 25 Prozent der Züge in der Werkstatt und waren nicht einsatzbereit. Zum Teil mussten die Wiener Linien die ULFs teuer beim Hersteller warten lassen. Also wurde die Option für eine dritte Tranche von ULFs nicht gezogen und neu ausgeschrieben.

Zuverlässigkeit
Durch die Neuausschreibung erhofft man sich günstigere Konditionen als bisher. "Unsere Hauptanforderungen sind Zuverlässigkeit, ein guter Preis sowohl für die Anschaffung als auch für den Betrieb und ein modernes Ambiente", erklärt Wiener-Linien-Sprecher Dominik Gries. Auch die Kritik des Kontrollamtes hat bei den Wiener Linien zum Umdenken geführt.

Gefordert wird nun ein spezieller Wartungsvertrag. Die Wiener Linien zahlen dabei eine kilometerabhängige Pauschale für die Wartung. Desto zuverlässiger die Straßenbahn fährt, desto günstiger ist das für den Hersteller, umgekehrt büßt er für Ausfälle. "Es ist international ein Trend, dass man den Hersteller mit ins Boot holt", erklärt Gries die Idee. "Das kostet zwar etwas mehr, wir tauschen aber Berechenbarkeit gegen den einen oder anderen Euro", sagt Gries.

Genau darin schöpft Bombardier Hoffnung, kann man mit der Flexity-Bim doch auf eine Verfügbarkeit jenseits der 95-Prozent-Marke verweisen. Entgegen kommt Bombardier, dass die neue Straßenbahn nur Niederflur-Standard haben muss, also von der Schiene bis zur Einstiegskante maximal 24 Zentimeter hoch sein darf.

Die Hersteller halten sich in dieser wichtigen Phase bedeckt. Details zu den Entwürfen werden nicht verraten:

"Wir haben unser Flexity-Fahrzeug optimal an die Anforderungen der Wiener Linien angepasst und gehen mit einem international erfolgreichen und bewährten Konzept ins Rennen", sagt Karin Schwarz, Pressesprecherin von Bombardier. Insgesamt habe man knapp 1100 Flexity-Modelle in der ganzen Welt verkauft, zuletzt nach Marseille. Der ULF fahre exklusiv nur in Wien.

Siemens entwickelt dennoch keine neue Bim für Wien. "Wir gehen mit dem System ULF in die Ausschreibung, mit all den bekannten und bewährten Vorteilen", sagt Siemens-Sprecher Walter Sattelberger. Vor allem mit der weltweit niedrigsten Einstiegshöhe von weniger als 20 Zentimeter will Siemens punkten. Die Kinderkrankheiten will man ausgemerzt haben. "Natürlich haben wir unser System weiter verbessert und auf den neuesten technischen Stand gebracht", sagt Sattelberger.

Die Erstangebote sollen noch vor dem Sommer bei den Wiener Linien sein. Spätestens im Herbst dürfte der Zuschlag erfolgen. 2018 soll dann die erste neue Straßenbahn in Wien unterwegs sein und somit sukzessive die letzten alten Straßenbahnen ersetzen.

http://kurier.at/chronik/wien/wiener-linien-zweikampf-um-wiens-bim-zukunft/68.360.011
 
MVG will längere Trambahnen

SWM/MVG leiten in diesen Tagen den europaweiten Beschaffungsprozess für weitere neue Straßenbahnzüge ein. Erste Stufe dieses Prozesses ist das sogenannte Präqualifikationsverfahren, mit dem interessierte Hersteller identifiziert werden. Hieran schließt sich die eigentliche Ausschreibung an. Anlass der geplanten Beschaffung ist die erwartete weitere Entwicklung des Fahrgastaufkommens auf konkret drei hoch ausgelasteten Strecken-abschnitten, nämlich Hauptbahnhof – Westfriedhof (Linien 20/21), Haupt-bahnhof – Romanplatz (Linien 16 und 17) und Max-Weber-Platz – Effner-platz – St. Emmeram (Linie 16). Dort werden die geplanten weiteren Neu-bautätigkeiten jeweils zu einem überproportionalen Fahrgastzuwachs füh-ren.
Platz für bis zu 270 Fahrgäste
Da diese Strecken schon mit dichten Takten befahren werden, plant die MVG hier einen Kapazitätszuwachs durch den Einsatz größerer Fahrzeu-ge. MVG-Chef Herbert König will dazu auf den Linien 20 und 21 erstmals Doppeltraktionszüge einsetzen, die aus jeweils zwei gekoppelten Tram-bahnzügen bestehen und bis zu 48 Meter lang sind, also bis zu 14 Meter länger als die bisher größten Münchner Trambahnen. Die Kapazität pro Zugverband wird damit von ca. 220 Fahrgästen in den bisher eingesetzten Zügen auf ca. 270 Fahrgäste wachsen.
Herbert König: „Doppeltraktionszüge sind in vielen Städten üblich. Die Vor-teile gegenüber durchgehenden Zügen gleicher Länge liegen auf der Hand: In Schwachlastzeiten kann man einen Wagenteil abkoppeln, das spart Energie und Wartungskosten. Werkstätten müssen nicht aufwändig für längere Züge umgebaut werden. Und wenn sich in späteren Jahren wäh-rend der rund 30-jährigen Lebensdauer der Trambahnen das Fahrgastaufkommen verändert, kann man mit den einzelnen Zugteilen auch andere Einsatz-strategien realisieren, man ist also flexibler.“
13 neue Züge im ersten Anlauf
Geplant ist die Beschaffung von 9 Doppeltraktionszügen für die Linien 20 und 21. Die dadurch frei werdenden 34 Meter langen Züge mit ca. 220 Plätzen sowie wei-tere 4 Züge dieser Länge, die ebenfalls neu beschafft werden sollen, werden dann auf der Linie 16 zwischen St. Emmeram und Romanplatz eingesetzt; sie ersetzen dort kleinere, 27 Meter lange Züge mit nur knapp 160 Plätzen, erhöhen damit also auch auf den beiden anderen genannten Streckenabschnitten das Platzangebot signifikant. Im Gegenzug werden 13 ältere der 27-Meter-Züge nicht mehr moder-nisiert, sondern bald nach Lieferung der neuen Züge abgestellt.
Einsatzbeginn frühestens Ende 2017
Wenn die vorgeschriebenen Beschaffungsschritte nach dem europäischen Verga-berecht planmäßig laufen und die Finanzierung abschließend geregelt ist, könnte die Bestellung der insgesamt 13 neuen Züge noch Ende dieses Jahres erfolgen. Ein Einsatz könnte dann eventuell Ende 2017 beginnen, allerdings abhängig auch von den angebotenen Lieferzeiten der potenziellen Hersteller. Bis dahin müssen und können einzelne Haltestellen im Bereich der Linien 20 und 21 an die längeren Züge angepasst werden.
Herbert König: „Wir sind weiterhin auf Wachstum des Nahverkehrs in München programmiert. Das gilt für U-Bahn, Tram und Bus gleichermaßen. Im Interesse der Fahrgäste, die das alles bezahlen müssen, ist es sehr wichtig, dass wir dabei planvoll vorgehen und den erwarteten Nachfragezuwachs jeweils auf die wirt-schaftlichste Weise bewältigen. Deshalb haben unsere Spezialisten auch ver-schiedene Varianten für die Kapazitätserweiterung sorgfältig geprüft. Das nun vor-gesehene Konzept mit dem Einsatz längerer, gekoppelter Züge auf den Linien 20 und 21 und dem Ersatz kleinerer durch größere Züge auf der Linie 16 hat sich als das eindeutig sinnvollste herausgestellt.“
Modulkonzept angestrebt
Gleichzeitig mit dieser geplanten Festbestellung wollen SWM/MVG auch ver-schiedene Optionen ausschreiben, also Fahrzeuge, die zu einem späteren Zeit-punkt je nach Bedarf abgerufen werden können. Die genauen Zahlen der Optionen stehen gegenwärtig noch nicht fest; sie sollen aber bereits den eventuellen künftigen Bedarf für zusätzliche Fahrzeuge im Falle der Realisierung weiterer Neubaustrecken und den ungefähr ab 2023 beginnenden Ersatzbedarf für Züge aus den 90-er Jahren umfassen. König: „Unser Ziel dabei ist, von den potenziellen Herstellern ein Modulkonzept angeboten zu kommen, mit dem dann je nach Be-darf unterschiedliche Fahrzeuglängen mit weitgehend gleicher technischer Kon-zeption möglich werden. Das hilft, die Unterschiedlichkeit von Ersatzteilen und Werkstatteinrichtungen zu begrenzen und wird dann letztlich auch Zulassungspro-zesse erleichtern.“

Quelle: MVG / 18.05.2014

 
Skoda liefert Trolley-Busse für Castellon

Škoda Electric beginnt mit der Produktion von Trolleybussen für einen beliebten Ferienort, die historische Stadt Castellon in Spanien. Der Vertrag umfasst die Lieferung von sechs modernen Zwölf-Meter-Niederflurbussen, an deren Produktion sich das Unternehmen aus Pilsen maßgeblich beteiligen wird. Die neuen Fahrzeuge bestechen unter anderem durch eine interessante Optik.
"Die Trolleybusse sind als Metrostyle-Lösung konzipiert. Es handelt sich um ein charakteristisches futuristisches Design, das einem aktuellen Ausführungstrend bei Trolleybussen und Autobussen in Westeuropa folgt. Die Vorderseite des Fahrzeugs ähnelt in ihrem Aussehen einer Straßenbahn, der Rest des Fahrzeugs ist eine moderne Version der klassischen Trolleybus-Karosserie," so Pavel Kuch, Vertriebsmanager von Škoda Electric.
Als Endlieferant der Fahrzeuge fungiert zwar das Unternehmen Solaris, aber die gesamte Montage wird am Produktionsstandort von Škoda in Pilsen stattfinden. Die Trolleybusse für Castellón werden als Zwölf-Meter-Niederflurversion ausgeführt. Bemerkenswert ist dabei, dass Škoda Electric für diese Fahrzeuge auch die elektrische Ausstattung mit speziellen Batterien für den oberleitungsunabhängigen Betrieb liefern wird. Damit werden die Fahrzeuge auch in Gebieten zum Einsatz kommen können, wo keine Oberleitungen installiert sind. "Das System ermöglicht außerdem die Wiederaufladung der Batterien während der Fahrt, was einen durchgängigen Betrieb sowohl bei Oberleitungen als auch ohne sie ermöglicht," erklärt Pavel Kuch.
Endabnehmer der Fahrzeuge ist das private spanische Regionalverkehrsunternehmen Autos Mediterraneo S.A., das Trolleybusse und Autobusse betreibt. Die Trolleybusse aus Pilsen werden auf einer neuen Linie eingesetzt, die schon bald die Universität und das Zentrum der Stadt mit der Küste verbindet. Die spanische Provinz Castellón liegt an der Mittelmeerküste, allein in der Hauptstadt der Region, Castellón de la Plana leben über 170.000 Einwohner.
"Škoda Electric plant in diesem Jahr die Produktion von mehr als 300 Trolleybussen. Es handelt sich dabei um das dreifache der Produktionskapazität vom letzten Jahr. Neben Castellón gehen die tschechischen Trolleybusse auch ins lettische Riga, ins slowakische Bratislava, ins ungarische Szeged und in mehrere bulgarische Städte, beispielsweise Sofia oder Burgas", fügt Karel Majer, Leiter der Trolleybus-Division von Škoda Electric, hinzu.

Quelle: Pressemeldung Skoda / 05.05.2014

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Spatenstich für neue U-Bahn-Betriebswerkstätte

Zum Fototermin mit Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäfts-führung und SWM Geschäftsführer Verkehr, Raimund Paul, Ressort-leiter und Geschäftsführer Schiene, und Günter Pedall, Leiter Sparte U-Bahn, am Mittwoch, am 26. März, 12 Uhr, Technische Basis der U-Bahn in Fröttmaning,
Neben der Allianz Arena in Fröttmaning entsteht ein neuer Werkstatt-Komplex für U-Bahn-Gliederzüge. Die Stadtwerke München (SWM) bauen auf dem Gelände der Technischen Basis der U-Bahn eine zusätzliche Hal-le für die Wartung, Inspektion und Reparatur von C-Zügen sowie das da-zugehörige Betriebsgebäude. Herbert König, Vorsitzender der MVG-Geschäftsführung und SWM Geschäftsführer Verkehr, Raimund Paul, Res-Ressortleiter und Geschäftsführer Schiene, sowie Günter Pedall, Leiter Sparte U-Bahn, übernahmen heute den symbolischen ersten Spatenstich (Foto, von links). Die Inbetriebnahme soll Mitte 2015 erfolgen.

Die neue Halle wird über drei Gleise mit Wartungsgruben verfügen und rund 160
Meter lang bzw. ca. 30 Meter breit sein. Dort können die modernen Gliederzüge
im Ganzen, also ohne aufwendiges Trennen, bearbeitet werden. Das angegliederte
Betriebsgebäude besteht aus zwei Stockwerken: Im Untergeschoss befinden sich Technikräume, eine mechanische und eine elektronische Werkstatt sowie ein
Kleinteilelager; im Obergeschoss sind unter anderem Sozial- und Sanitärräume
sowie Büros untergebracht. Die Projektkosten liegen bei knapp 19 Millionen Euro.
Ein Antrag auf Förderung bei der Regierung von Oberbayern wurde gestellt.

Der Neubau ist zwingend erforderlich, weil der Wagenpark der U-Bahn in den
nächsten Jahren weiter anwächst und damit die Kapazitätsgrenze der bisher bestehenden Werkstatt-Infrastruktur übersteigt. MVG-Chef Herbert König: „Wenn wir die neue Halle nicht bauen würden, hätten wir künftig einen Fahrzeug-Stau vor der Werkstatt. Wir brauchen mehr Platz für mehr Züge. Denn bis 2015 kommen ja insgesamt 21 neue C2-Züge. Nach deren Auslieferung werden wir insgesamt 39 sechsteilige Gliederzüge vom Typ C1 und C2 im Wagenpark haben, Tendenz wei-ter steigend. Denn noch heuer wollen wir zusätzliche Fahrzeuge bestellen, um unser Angebot weiter ausbauen zu können und den Wagenpark zu erneuern. Für die C-Züge bietet der neue Komplex ganz im Norden der Technischen Basis opti-male Bearbeitungsmöglichkeiten. Die neue U-Bahn-Betriebswerkstätte steht für den Erfolg und die Zukunft der Münchner U-Bahn.“

Quelle: MVG / 27.03.2014

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Salzburger Lokalbahnen - Umbauprogramm ET50 abgeschlossen

Mit dem Eintrefen des ET 56 am 5. März 2014 wurde das Umbau- und Modernisierungsprogramm der Salzburger Lokalbahnen für die Gelenktriebwagen ET 50 - 58 abgeschlossen. Diese Triebwagen hatten von Inecon CZ in Martinov (bei Mährisch Ostrau) neben niederflurigen Mittelteilen und dem Umbau zu Achtachsern auch für die Fahrzeuge 50 - 54 neue Aussenschwenkschiebetüren und eine neue Inneneinrichtung erhalten.

Die Fahrzeuge bewähren sich in der Praxis ausgezeichnet und erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kunden. Ob noch weitere Umbauten zur Kapazitätserweiterung folgen wird von Finanzierungsmöglichkeiten abhängen.

Quelle: SLB / 23.03.2014

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Den Haag bestellt weitere 20 Straßenbahnen

 Betreiber HTM löst Option über weitere Avenio-Trams ein
 Auftragswert rund 55 Millionen Euro
 Fertigung im Siemens-Werk Wien
Der Betreiber HTM bestellte heute bei Siemens weitere 20 Straßenbahnen vom Typ
Avenio für Den Haag, Niederlande. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 55
Millionen Euro. Damit wird eine Option eines im Herbst 2011 unterzeichneten
Vertrages eingelöst. Damals orderte HTM 40 Niederflur-Straßenbahnen desselben
Typs. Gebaut werden die Fahrzeuge im Siemens-Werk in Wien, wo derzeit die erste
Tranche produziert wird.
„HTM war weltweit der erste Kunde unserer neuen Straßenbahn Avenio, die sich
mittlerweile im Markt etabliert hat. Dieser erneute Auftrag freut uns daher
besonders. Er belegt, dass wir hier eine innovative Straßenbahn anbieten, die für
Passagiere und Betreiber gleichermaßen attraktiv ist“, sagte Sandra Gott-Karlbauer,
Leiterin des weltweiten Geschäfts mit Nahverkehrsfahrzeugen bei Siemens Rail
Systems.
Die 40 Straßenbahnen des Hauptauftrages werden in Den Haag auf den Linien 9,
11, 15 und 17 eingesetzt werden. Die Avenio-Trams auf der Linie 9 werden künftig
die Fahrgäste vom Hauptbahnhof bis zum Strand in Scheveningen bringen.
Mit den 20 zusätzlichen Avenios soll künftig die Linie 1, die älteste Linie des Netzes in Den Haag, bedient werden.

Quelle: Siemens AG / 23.03.2014

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Inspiro für Kuala Lumpur vorgestellt

Siemens und Mass Rapid Transit Corporation Sdn Bhd (MRT Corp)
haben in Kuala Lumpur, Malaysia, erstmals ein 1:1-Modell der
neuen Metrozüge vom Typ Inspiro vorgestellt. Das Mock-up
entspricht in Gestaltung, Farbgebung und Innenausstattung dem
Zug, wie er künftig in der malaysischen Hauptstadt und dem
Ballungsgebiet Klang Valley unterwegs sein wird. Noch bis zum
18. Mai 2014 wird das Zugmodell in der Ankunftshalle des
Flughafenzubringers KLIA Ekspres im Hauptbahnhof KL Sentral
ausgestellt.
„Pendler verbringen erfahrungsgemäß sehr viel Zeit in Zügen. Daher war es MRT Corp
wichtig, dass die Öffentlichkeit ein Gefühl für unsere Züge bekommt, bevor die
echten Züge ihren Betrieb aufnehmen", sagte Amir Mahmood Razak, Director of
Strategic Communications and Public Relations bei MRT Corp.
„Dieses besondere Modell hat eine Reise um die halbe Welt hinter sich. Es wurde in
Deutschland gebaut, dann zerlegt und nach Malaysia verschifft, wo es hier im
Hauptbahnhof wieder zusammengebaut wurde", sagte Sandra Gott-Karlbauer, CEO
der Siemens Business Unit Urban Transport.
Das Design des Zuges, der auch „The Guiding Light“ genannt wird, wurde inspiriert
von der Dynamik, der Eleganz und dem technischen Fortschritt Kuala Lumpurs. Die
Gestaltungselemente des Zuges beziehen sich symbolisch auf die Architektur der
Hauptstadt Malaysias. Das Design wurde von DesignworksUSA entwickelt, einem
Unternehmen der BMW Group.
Die vierteiligen Züge werden auf der neuen MRT-Linie Sungai Buloh – Kajang (SBK
Linie) eingesetzt, die ab 2017 die Vororte Sungai Buloh im Nordwesten und Kajang
im Südosten mit Kuala Lumpur verbinden soll. Jeder Wagen bietet Platz für ca. 300
Personen. Mit den 58 Zügen soll in Spitzenzeiten eine Zugfolge von dreieinhalb
Minuten erreicht werden. Der MRT-Zug kann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu
ca. 100 Kilometern pro Stunde erreichen, wird aber nur mit einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 40 Kilometern pro Stunde fahren. Der Betrieb
erfolgt vollautomatisch und fahrerlos.
MRT Corp hatte Siemens im Oktober 2012 mit der Lieferung von 58 fahrerlosen
Metrozügen und einer kompletten Ausrüstung für zwei neue Depots beauftragt.

Quelle: Siemens / 19.03.2014

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Erster U-Bahn-Zug C2 vorgestellt

Siemens und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) haben heute zusammen das erste U-Bahn-Fahrzeug aus der neuen C2- Serie in München der Öffentlichkeit präsentiert. Dem ersten
vorgestellten Zug werden bis 2015 weitere 20 Exemplare folgen, insgesamt geht es also um 126 neue U-Bahnwagen. Es handelt sich damit um die bisher größte Fahrzeugbeschaffung in der Münchner U-Bahngeschichte.
Herbert König, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Unser neuer U-Bahnzug bietet noch mehr Kapazität, ein ausgeklügeltes Lichtkonzept auf LED-Basis und neue Signalleisten an den Türen. Damit setzt der C2 erneut Maßstäbe für eine zeitgemäße und leistungsfähige U-Bahn. Der neue Zug wird gute Dienste leisten – und er sieht einfach gut aus.“

„Unsere neue U-Bahn ist einer der modernsten und schönsten Züge der Welt – ‚Made in Wien und München‘. Wir freuen uns sehr, dass wir das erste Exemplar nun der Öffentlichkeit präsentieren können“, sagte Sandra Gott-Karlbauer, CEO Siemens Urban Transport.

Die C2-Züge sind noch großräumiger, komfortabler und leistungsstärker als ihre Vorgänger. Der C2 ist eine Weiterentwicklung des C1, der seit 2002 im Münchner UBahnnetz unterwegs ist. Er besteht aus sechs Teilen, ist 115 Meter lang, 4.500 PS stark und beschleunigt in nur 15 Sekunden von 0 auf bis zu 80 km/h.
Der C2 zeichnet sich durch eine höhere Fahrgastkapazität und eine wesentlich verbesserte Beleuchtung aus. In den Eingangsbereichen befinden sich großzügige Leucht-Rondelle sowie an den Türen LED-Leuchtbänder, die den Türstatus anzeigen und damit den Fahrgastwechsel unterstützen. Die C2-Züge sind wie ihre Vorgänger durchgängig begehbar und damit besonders transparent, aufnahmefähig und sicher. Das Design der neuen Münchner U-Bahnen wurde gleich drei Mal ausgezeichnet. Erst vorletzte Woche wurde die neue Fahrzeuggeneration aus dem Büro Neumeister und Partner Industrial Design mit dem Deutschen Designpreis ausgezeichnet. Der Jury gefiel, so die offizielle Begründung für die Auszeichnung, vor allem der „tolle Umgang mit Licht im Interieur“. Zuvor hatten die neuen Metrozüge den Universal Design Award 2013 für ihr Design gewonnen. Und nicht zuletzt gab es 2013 den „Red Dot Award“ für Produktdesign. Nach Auffassung der Jury bediene der C2 die Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen an ein modernes Transportmittel.

Quelle: Siemens / 22.02.2014

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Die von Siemens ausgestattete fahrerlose Metrolinie in Singapur nimmt den Betrieb auf

Das lokale Verkehrsunternehmen SBS Transit Limited startete den
Passagierbetrieb der fahrerlosen Downtown-Linie (DTL 1) in
Singapur. Die Inbetriebnahme der insgesamt 42 Kilometer langen
und 34 Stationen umfassenden Strecke erfolgt in insgesamt drei
Phasen. Zunächst wird der Betrieb auf einem Abschnitt von vier
Kilometern mit sechs Stationen und sechs Zügen aufgenommen.
Siemens liefert für alle drei Streckenabschnitte die komplette
Signaltechnik sowie die Bahnstromversorgung. Auf der
zweigleisigen Metro-Linie sollen ab 2017 täglich bis zu 500.000
Fahrgäste befördert werden.
Das aktuelle Metronetz Singapurs misst etwa 180 Kilometer und wird täglich von
rund 2,5 Millionen Pendlern genutzt. Die Downtown-Linie verbindet die Wohnviertel
im Nordwesten und Osten mit Singapurs Innenstadt. Die nun eröffnete erste
Teilstrecke im Zentrum verläuft vom Finanzdistrikt bis ins Einkaufsviertel von
Chinatown. Mit dem zweiten Abschnitt, der eine Länge von etwa 16 Kilometern und
zwölf Stationen umfasst, wird 2015 der Nordosten Singapurs an das zentrale
Geschäftsviertel angeschlossen. Die 21 Kilometer lange Anbindung des östlichen
Teils ist für 2017 geplant.
Siemens lieferte das automatische Zugsicherungssystem Trainguard Sirius CBTC, das
mittels der Communication Based Train Control-Technologie einen fahrerlosen
Betrieb ermöglicht sowie elektronische Stellwerke vom Typ Trackguard Westrace
MK2. Für die automatische Zugüberwachung kommt das Betriebsleitsystem
Controlguide Rail 9000 (ATS – Automatic Train Supervision) zum Einsatz. Zudem
installierte Siemens auch die strecken- und fahrzeugseitige Ausrüstung für den
vollautomatischen Betrieb der Züge ohne Zugbegleiter.
Zur Elektrifizierung der kompletten Strecke rüstet Siemens die Bahnstromversorgung
mit 750 VDC Volt Gleichstrom aus. Die Energieeinspeisung erfolgt aus dem 66 kV AC
Netz. Über einen Mittelspannungsring mit 22 kV AC Wechselstrom werden die
Traktionsunterwerke, die Bahnhöfe und das Depot versorgt. Die beim Bremsen der
Züge gewonnene elektrische Energie wird über Wechselrichter in das Mittelspannungsnetz zurückgespeist und allen elektrischen Verbrauchern zur
Verfügung gestellt.
Um den steigenden Transportbedarf Singapurs zu decken, hat die Regierung 2008
angekündigt, im Rahmen des Programms "Masterplan 2030" rund 28 Milliarden USDollar
für die Erweiterung des Schienennetzes auf insgesamt 280 Kilometer
Streckenlänge zu investieren.

Quelle: Siemens / 12.02.2014

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Letzte Metro für Oslo ausgeliefert

Siemens hat den letzten von insgesamt 115 U-Bahn-Zügen vom
Typ MX300 für die norwegische Hauptstadt Oslo ausgeliefert.
Nach dem ersten Auftrag über 33 Fahrzeuge im Jahr 2003 folgten
weitere Bestellungen: 2005 über 30, 2008 über 20 und 2010 über
32 Fahrzeuge. Damit hat Oslo die größte U-Bahn-Flotte von
Siemens weltweit.

Die Fahrzeuge wurden im Siemens-Werk in Wien gefertigt und sind an die harten
Winterbedingungen der Region um Oslo von bis zu minus 25 Grad Celsius angepasst.

Hierfür wurden die Züge nicht nur Tests in der Klimakammer des Rail Tec Arsenal in
Wien unterzogen, sondern absolvierten auch ausführliche Testfahrten unter realen
Bedingungen für den Winterbetrieb.
Die drei Wagen der jeweils 54 Meter langen Züge sind durch Übergänge verbunden.
Der Innenraum bietet rund 680 Passagieren Platz. Die in Aluminiumbauweise
ausgeführten Wagenkästen sind mit drei Türen pro Seite versehen. Die Züge sind für
eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h ausgelegt. Die durchschnittliche
jährliche Fahrstrecke pro Zug beträgt 120.000 Kilometer. Bei einer erwarteten
Lebensdauer von 40 Jahren ergibt dies eine Gesamtfahrstrecke von 4,8 Millionen
Kilometern.

Quelle: Siemens / 12.02.2014

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Münchner U-Bahn gewinn German Design Award; Jury: „Echtes Highlight“

Am vergangenen Freitag, 7. Februar, wurde in Frankfurt/Main der diesjäh-rige German Design Award vergeben. Dieser wohl bekannteste deutsche Design-Preis wird jährlich vom deutschen Rat für Formgebung verliehen. Einer der Gewinner war der neue Münchner U-Bahnzug C2, der damit – neben dem Universal Design Award und dem Red Dot Award – bereits zum dritten Mal ausgezeichnet wurde. Die Ehrung ging gemeinsam an SWM/MVG und das Münchner Design-Büro Neumeister und Partner (N+P Industrial Design GmbH). MVG-Chef Herbert König, U-Bahnchef Günter Pedall und Andreas Bergsträßer von N+P nahmen die Auszeichnung in Frankfurt entgegen.
Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Münchens neue U-Bahn C2 wurde deutlich modernisiert, trotz visueller Familienzugehörigkeit zum zwölfjährigen Vorgänger C1. Viele neue Designfeatures wurden integriert, wobei der Jury besonders der tolle Umgang mit Licht im Interieur gefiel – u.a. ringförmige LED-Leuchten und vertikale LED-Bänder an den Türkan-ten, die durch Farbwechsel das Öffnen und Schließen signalisieren. Die Fahrgäste finden entweder einen Sitzplatz, eine Stehhilfe oder einen Steh-platz mit unterschiedlichen Haltemöglichkeiten, ohne die transparente und offene Raumgliederung optisch einzuschränken. Sie wird so auch den An-forderungen der unterschiedlichen Auslastungen gerecht. Diese Bahn ist in vielen Details ein echtes Highlight.“
„Der German Design Award genießt unter Fachleuten besondere Wert-schätzung, auch aufgrund seiner Tradition, des anerkannten Rates für Formgebung als Herausgeber und der Zusammensetzung seiner Jury“, so MVG-Chef König. „Deshalb freuen wir uns natürlich über diesen weiteren, renommierten Preis für unseren neuen U-Bahnzug. Unsere Freude war bisher lediglich dadurch getrübt, dass wir den Münchnerinnen und Münchnern
ihren neuen Zug bisher noch nicht in natura vorstellen konnten, weil sich Herstellung
und Abnahmeprozesse bekanntlich verzögert hatten. Nun aber hat der erste
von den insgesamt 21 bestellten Zügen seine erste Testphase auf der Versuchsanlage
in Nordrhein-Westfalen beendet und wird in Kürze auch mit den erforderlichen
Testfahrten im Münchner U-Bahnnetz beginnen. Am 21. Februar können wir
den Zug erstmals der Öffentlichkeit präsentieren; Näheres wird noch bekannt gegeben.
Die Münchnerinnen und Münchner können sich dann selbst ein erstes Urteil
bilden.“

Quelle: MVG / 12.02.2014

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11 hochmodernen Triebfahrzeugen der Firma Vossloh für Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft

Anlässlich der offiziellen Vertragsunterzeichnung zum Kauf von elf hochmodernen Triebfahrzeugen der Firma Vossloh lud die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft gestern Mo., 27. 1., im Rathaussaal der Stadtgemeinde Gmunden zu einem Pressegespräch mit LH-Stv. Ing. Reinhold Entholzer, KR DI Jochen Döderlein, Bürgermeister Heinz Köppl, Ing. Günter Neumann, Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder, DI Otfried Knoll (Obmann Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“) sowie Vertretern der Firma Vossloh.
Im Rahmen des Termins wurden auch die Besonderheiten und das Design der neuen Triebwagen anhand eines Modells vorgestellt.

LINK 1, LINK 2, LINK 3 und LINK 4

Quelle: www.knoll-tts.com / 03.02.2014

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Stuttgarter fahren weiter Tango

 Die Stuttgarter Straßenbahnen AG bestellt weitere 20 Stadtbahnen vom Typ Tango / S-DT8.12
 Auslieferung der Fahrzeuge beginnt Mitte 2016
Berlin, 13. Januar 2013. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG hat weitere 20 Stadtbahnen vom Typ S-DT8.12 bei der Stadler Pankow GmbH bestellt. Damit wurde die erste Option des Vertrages vom Frühjahr 2010 eingelöst. Diese ergänzen die bestehende Fahrzeugflotte der Stadtbahnen, die seit Herbst 2013 im Stadtgebiet von Stuttgart unterwegs sind. Die Auslieferung beginnt Mitte 2016. Darüber hinaus wurde ein Ersatzteilpaket vereinbart. Der Gesamtwert des Auftrages beträgt etwa 73 Millionen Euro.
„Die Fahrzeuge lassen sich problemlos an die vorhandene innerstädtische Infrastruktur anpassen und werden den Bedingungen des Stuttgarter Straßenbahnnetzes optimal gerecht. Sie bewältigen enge Kurven und Steigungen von bis zu neun Prozent“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Wir freuen uns sehr über die hohe Zufriedenheit – zukünftig profitieren noch mehr Fahrgäste vom Komfort der Straßenbahnen.“
Der S-DT8.12 basiert auf der Produktfamilie der Tango-Stadtbahnfahrzeuge. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h und seinem modularen Aufbau ist der Tango für den Stadtverkehr konzipiert. Der Doppeltriebwagen ist mit acht Achsen ausgestattet, die alle einzeln angetrieben werden. Mit einer komfortablen Wagenbreite von 2,65 Metern verfügt der freundliche und großzügige Innenraum über 106 Sitzplätze und 144 Stehplätze sowie eine Klimatisierung des Fahrgastbereiches und des Fahrerstandes. Vier Einstiegstüren pro Seite ermöglichen bei dem Zweirichtungsfahrzeug einen raschen Fahrgastwechsel. Barrierearme Zugangsmöglichkeiten und eine stufenlose Durchgängigkeit des Fahrgastraumes werden den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Personen gerecht. Die Stadtbahnen haben eine Länge über Kupplung von 39,1 Metern und eine Spurweite von 1.435 mm.

Quelle: Stadler / 03.02.2014

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Investitionen 2014: 335 Millionen für U-Bahn, Bus und Tram

Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) investieren weiter hohe Summen in den Ausbau und die Moderni-sierung des Münchner Nahverkehrs. Eingeplant sind heuer rund 335 Milli-onen Euro, und damit mehr als doppelt so viel wie letztes Jahr. Das Geld fließt vor allem in neue Fahrzeuge sowie die Erneuerung von Technik und Infrastruktur.
Den Löwenanteil macht die U-Bahn aus: Hier sind insgesamt 175 Millionen Euro für neue Fahrzeuge vorgesehen. Zum einen müssen Raten für die bereits bestellten C2-Züge beglichen werden. Zum anderen wird im Laufe des Jahres die Beschaffung weiterer neuer U-Bahn-Fahrzeuge angesto-ßen, die ältere Garnituren ersetzen und Angebotsverdichtungen ermögli-chen sollen. Auch bei der Tram geht der Ausbau weiter – mit einer Aus-schreibung für neue, zusätzliche Fahrzeuge. Dafür und zur Finanzierung der neuen Avenio-Bahnen sind ca. 32 Millionen Euro eingeplant. Die 48 neuen Busse, die bereits 2013 bestellt wurden, kosten rund 18 Millionen Euro. Die neuen Fahrzeuge machen zusammen genommen rund zwei Drit-tel der gesamten Investitionskosten aus, nämlich rund 225 Millionen Euro.
Mehr als 90 Millionen Euro fließen 2014 in Technik und Infrastruktur. Größter Brocken sind hierbei die Bahnhofsmodernisierungen am Marien-platz und Hauptbahnhof mit rund 23 Millionen Euro. Für Gleiserneuerungen bei U-Bahn und Tram müssen ebenfalls mehr als 20 Millionen Euro aufge-wendet werden. Für die Erneuerung der Streckentechnik bei der U-Bahn (z. B. Gleichrichterwerke) sind ca. 10 Millionen Euro veranschlagt. Der Austausch von Rolltreppen und Aufzügen kostet rund 8 Millionen Euro, ebenso die Sanierung des Busbetriebshofs Ost; diese soll Ende 2014 abgeschlossen werden. Für den Neubau einer Werkstatthalle für die U-Bahnzüge vom Typ C2 in der Technischen Basis der U-Bahn in Fröttmaning fallen heuer rund 4 Millionen Euro an.
Der Etat für 2014 umfasst außerdem Planungskosten für weitere Neubaustrecken bei der Tram, weitere Beschleunigungsmaßnahmen sowie die Ausstattung der Züge mit zusätzlichen Videokameras und Infotainment-Bildschirmen.
Herbert König, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Wir schultern heu-er Rekord-Investitionen und treiben den Ausbau unseres Nahverkehrsangebots weiter voran. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Mobilitätsdienstleister, ist gleichzeitig aber auch schlichte Notwenigkeit: Denn zum einen verzeichnen wir in München weiter steigende Einwohner- und damit Fahrgastzahlen. Daher brau-chen wir mehr Kapazitäten, wenn U-Bahn. Bus und Tram leistungsfähig bleiben sollen. Zum anderen haben wir bei Fahrzeugen und Infrastruktur einen zuneh-menden Erneuerungsbedarf, besonders in der U-Bahn. Auch hier kommen wir unserer Verantwortung nach. Umso dringender ist allerdings, dass die Politik end-lich klar Schiff macht bei der weiteren Finanzierung des ÖPNV. Denn derzeit ist völlig unklar, ob und wie sich Bund und Länder künftig z. B. an den Kosten für Neubaustrecken beteiligen. Der aktuelle Fördertopf ist x-fach überzeichnet und läuft 2019 aus – Nachfolge offen. Und für Erneuerungsinvestitionen gibt es bislang keinerlei öffentliche Unterstützung. Hier ist die Politik am Zug! Der Boom in Mün-chen zeigt, dass sich Investitionen in den ÖPNV lohnen!“

Quelle: MVG / 20.01.2014

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SWM/MVG bestellen 48 Busse und 12 Anhänger bei MAN; Investitionsvolumen 16 Millionen Euro

Auch im nächsten Jahr wird das Busangebot der Münchner Verkehrsge-sellschaft (MVG) modernisiert und erneut erweitert: Soeben hat die MVG-Muttergesellschaft SWM den Auftrag für insgesamt 60 Fahrzeuge (48 Bus-se und 12 Anhänger) an die Münchner Firma MAN Truck & Bus Deutsch-land GmbH vergeben. MAN ging als Sieger aus einer europaweiten Aus-schreibung hervor. Das Investitionsvolumen beträgt über 16 Millionen Euro.
Lieferung ab Frühjahr 2014
Im Einzelnen handelt es sich um 18 Gelenkbusse, zwölf Buszüge (Solo-busse mit Anhänger) sowie 18 weitere kuppelfähige, also auch mit Anhä-nger einsetzbare Solobusse. Die 18 Gelenk- sowie elf der 30 Solobusse ersetzen ältere Fahrzeuge, die ausgemustert werden müssen. Mit den üb-rigen 19 Bussen und zwölf Anhängern wird der Wagenpark erneut aufge-stockt. Die ersten Fahrzeuge werden im Frühjahr 2014 ausgeliefert.
Mehr Platz durch Buszüge
Herbert König, MVG-Chef und SWM Geschäftsführer Verkehr: „Insbeson-dere mit der nun bereits zweiten Beschaffung von Buszügen erweitern wir das Platzangebot im Münchner Busnetz erneut. Die zusätzlichen Buszüge werden voraussichtlich schwerpunktmäßig auf den Linien 51/151 und 53 eingesetzt. Mit insgesamt 22 Buszügen stehen uns bzw. unseren Fahrgäs-ten dann bereits rund 1.400 Plätze mehr zur Verfügung als mit herkömmli-chen Solobussen ohne Anhänger.“
Sämtliche jetzt bestellten Bussen erfüllen bereits die höchste Abgasnorm Euro VI.
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 Die 18 Gelenkbusse sind 18 Meter lang, bieten gut 100 Fahrgästen Platz und verfügen über vier statt drei Türen, um ein zügiges Aus- und Einsteigen sowie eine bessere Nutzung der Raumkapazitäten zu erreichen.
 Die 12 Buszüge sind mit Anhänger rund 23 Meter lang und bieten mit gut 130 Plätzen rund 30 Prozent mehr Kapazität als ein herkömmlicher Gelenkbus. Für einen schnellen Fahrgastwechsel gibt es insgesamt fünf Türen (drei am Zug-fahrzeug, zwei am Anhänger).
 Die 12-Meter-Solobusse verfügen über drei statt vormals zwei Türen und eine Kupplung für den Buszug-Einsatz. Sie können rund 65 Fahrgäste aufnehmen – oder als Zugfahrzeug mit Anhänger (Buszug) rund 130 (siehe oben).
Sämtliche Fahrzeuge sind behindertengerecht gestaltet und haben eine Klapp-rampe für Rollstuhlfahrer sowie eine Absenkmöglichkeit auf der Türseite (Knee-ling). Außerdem verfügen die Fahrzeuge über Monitore für die Fahrgastinformati-on, eine Klimaanlage und Videokameras.
In der Hauptverkehrszeit fahren derzeit bereits rund 420 Busse für die MVG; dies entspricht einer Steigerung um elf Prozent gegenüber dem letzten Fahrplanjahr. „Durch die aktuelle Beschaffung von 48 weiteren Bussen und zusätzlichen zwölf Anhänger wird der Wagenpark 2014 weiter vergrößert und noch mehr Nahverkehr ermöglicht“, so König. „Dieser Boom ist in Deutschland einmalig – und er nutzt der ganzen Stadt. Denn: Mehr Bus steht für weniger Auto und weniger Abgase in München. Fahrgäste sind Klimaschützer!“

Quelle: MVG/17.12.2013

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Kontroverse Argumente zum Thema „Innenstadtquerung der
Regional-Stadt-Bahn in Salzburg

Willkommener Anlass dieser Abhandlung ist ein Artikel, erschienen in der Salzburger Fachzeitschrift „Regionale Schienen“ der Ausgabe 3/2013 mit gleicher Schlagzeile  „Oben oder unten?“ von Peter Brandl [*]. Die Sekundärüberschrift lautet „Unterirdische Stadtbahn versus Straßenbahn in Salzburg“. Die Einleitung oben genannter Publikation trifft genau auch den Kern der weiteren Überlegungen.

Zitat: „So einig man sich in fachlichen wie auch politischen Kreisen über die Notwendigkeit einer Bahn durch die Stadt Salzburg auch ist, so diametral ist der Lösungsansatz dazu.“

Und genau diese zweite, diametrale, also völlig unterschiedliche Sichtweise über die Salzburger Stadtquerung soll aus Sicht des „Vereins RSB Regional Stadt Bahn Salzburg – Bayern – Oberösterreich“ hier dargestellt und erläutert werden. Die laufende, vom Verein RSB initiierte Machbarkeitsstudie des gleichnamigen Projekts will für das „Teilprojekt Stadtquerung“ nur eines erreichen, dass – Zitat: der ausgereifte und vom Gemeinderat beschlossene Plan einer unterirdischen Verlängerung der Salzburger Lokalbahn“ einer oberirdische Variante gegenübergestellt und eingehend geprüft wird. Das ist vergleichbar noch nicht geschehen.

Weitere Informationen HIER

Quelle: RSB / 28.11.2013

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